Tipp der Woche: Anchor-URLs

Anchor-URLs einfach messen

One-Pager beziehungsweise einseitige Websites sind beliebt und haben gegenüber klassischen mehrseitigen Websites vielfältige Vorteile bei der Gestaltung. Für Analysten stellen sie meist jedoch eine Herausforderung dar, wenn für die Navigation sogenannte Anchor-URLs (im Deutschen Sprungmarken-URLs) verwendet werden.

Was sind Anchor- bzw. Sprungmarken-URLs?

Einseitige Websites beinhalten häufig eine Navigation, die naturgemäß nicht auf passende Unterseiten, sondern direkt auf die passenden Abschnitte der Seite verweist. Denn One-Pager können gerade auf Mobilgeräten sehr lang ausfallen und Nutzer sind bekanntlich ungeduldig und wollen nicht „ewig“ zum gewünschten Inhalt scrollen. Um auf eine bestimmte Stelle auf der Seite zu verweisen, werden daher Anchor Tags bzw. Sprungmarken eingesetzt.

Diese URLs sehen beispielsweise so aus: https://www.beispielsite.de/#kontakt

Warum ist das Messen von Anchor- bzw. Sprungmarken-URLs herausfordernd?

Navigations-Klicks lassen sich auch bei One-Pagern einfach per CSS-Selektor oder Event Tracking Skript erfassen. Allerdings werden im Standard mit jedem Linkaufruf auch Seitenaufrufe generiert – jedoch nicht differenziert, sondern immer nur mit der URL bzw. dem Seitentitel ohne Sprungmarke.

Im Beispiel oben also mit der URL: https://www.beispielsite.de/

So einfach geht´s in etracker Analytics:

Um differenzierte Seitenaufrufe mit Anchor Tags bzw. Sprungmarken zu erfassen, gibt es in den Einstellungen eine spezielle Funktion unter Einstellungen → Account → Datenanreicherung:

Im Regelfall macht es Sinn, die Seitenbenamung automatisch aus der URL zu generieren.

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