etracker
Analytics Editionen / Preise Live-Demo
etracker
Optimiser Editionen / Preise Live-Demo
Preise Academy Support

Web Analytics Bedienung

  1. Anleitung Bedienung
        1. Erste Schritte
        2. Bedienung
        3. Dashboard
        4. Basis Reports
        5. Customer Journey Reports
        6. Website Ziele
        7. Google AdWords® Schnittstelle
        8. Product Performance Reports
        9. Kampagnen Links in Werbemittel einbauen
        10. Eigene Reports in etracker Analytics
        11. E-Mail Reporting
  2. Erkenntnisse gewinnen & anwenden

a Anleitung Bedienung

1 Erste Schritte

      1. Anmelden
      2. Abmelden
      3. Allgemeine Einstellungen

Hier erfahren Sie, wie Sie Zugang zur etracker Applikation bekommen und wie Sie grundsätzliche Einstellungen vornehmen.

1.1 Anmelden

Die Funktionen von etracker Analytics erreichen Sie über die etracker Website:
1. Rufen Sie die etracker Website www.etracker.com auf.
2. Klicken Sie oben rechts auf Login.
3. Geben Sie Ihre ID und Ihr Passwort ein und klicken Sie auf Anmelden.

1.2 Abmelden

Um die aktuelle Sitzung zu beenden, klicken Sie rechts oben in der Navigationsleiste auf Account-Info und im sich öffnenden Layer unten links auf Logout.

1.3 Allgemeine Einstellungen

Zu den allgemeinen Konfigurationsmöglichkeiten, die Sie durch Klicken in Ihren Account ganz oben in der Navigationsleiste ansteuern können, gehören:

Account-Einstellungen

      • Domains für die Web Analyse
        Geben Sie hier alle Domains Ihrer Webpräsenz ein, die im jeweiligen Account analysiert werden sollen bzw. auf denen der passende Tracking Code implementiert wurde. Diese Domains sowie ihre Subdomains werden so automatisch als interne Referrer erkannt und nicht fälschlicherweise als (externe) Referrer in den Reports angezeigt.
      • Zeitzone des Webservers
        Sollte die Mitteleuropäische Zeit nicht die passende Zeitzone für Ihre Webpräsenz sein, so können Sie dies anpassen.
      • IP Sperre
        Sie können eine oder mehrere IP Adressen, beziehungsweise komplette IP Ranges von der Zählung durch etracker ausschließen.
      • Automatische Erfassung von Events
        Möchten Sie Klicks auf Social Media und PDF Download Links automatisiert erfassen, können Sie hier die notwendige Einstellung vornehmen.
      • Datenschutzoptionen
        Standardmäßig ist das datenschutzkonforme Tracking gemäß Bundesdatenschutz- und Telemediengesetz aktiviert. Gemäß Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom November 2009 beinhaltet dies, dass IP-Adressen vor der Verarbeitung und Speicherung um den letzten Block gekürzt werden.
        Da Ihre Daten auf Servern von etracker gespeichert werden, ist es weiterhin erforderlich, eine Auftragsdatenvereinbarung (ADV) entsprechend den Anforderungen nach §11 des BDSG mit etracker abzuschließen. Sie können eine Auftragsdatenvereinbarung mit etracker schließen, indem Sie diese Vorlage herunterladen (weiterhin zufinden unter den Datenschutzoptionen), ausdrucken, datieren, unterzeichnen und ein Exemplar an die etracker GmbH per Brief oder Fax zurücksenden. Sie erhalten die von der etracker GmbH unterschriebene Fassung per Fax zurück.
      • Widerrufsmöglichkeit über First-Party Cookie und Tracking Opt-In
        Eine Datenschutzerklärung auf Ihrer Website, in der Sie Ihre Besucher über Zweck und Umfang der Datenerhebung, -speicherung sowie der Erstellung von Nutzerprofilen informieren, ist in Deutschland Pflicht. In der Datenschutzerklärung sollte außerdem die Möglichkeit zum Widerspruch der Datenerfassung (Opt-out) enthalten sein.
        Hierzu übernehmen Sie einfach den Mustertext direkt in Ihre HTML-Seite und ersetzen den Platzhalter yourdomain.com durch Ihre Top Level Domain. Im Mustertext ist ein Button enthalten, den der Besucher zur Ausübung seines Widerrufs klicken kann.
        Wollen Sie anstelle des bereitgestellten Widerrufsbuttons eine eigene Funktion oder eigenes Design integrieren, so steht Ihnen die Widerrufsfunktion auch als Link und JavaScript-Funktion zur Verfügung. Siehe https://www.etracker.com/support/einstellungen-und-accounts/
        Anders als in Deutschland, verlangen einige EU-Länder die ausdrückliche Einwilligung des Website-Besuchers noch vor Beginn des Trackings (Tracking Opt-in). Diese Funktion können Sie bei Bedarf ebenfalls aktivieren.

Benutzer-Einstellungen

      • Sprache und Datumsformat
        Stellen Sie bei Bedarf von Deutsch auf Englisch mit dazugehörigem Datumsformat um (Französisch und Spanisch sind in Teilen vorhanden).

Nutzerverwaltung

      • Ein Account kann von mehreren Nutzern verwendet werden. Unter Account-Info > Nutzerverwaltung können Sie Mitbenutzer hinzufügen, ändern und löschen. Über die Berechtigungsprofile bestimmen Sie die zugehörigen Zugriffsberechtigungen. Aktuell steht Ihnen die Differenzierung zwischen ‚Leserechte‘ oder ‚Lese- und Schreibrechte‘ zur Verfügung.
Tipp:
Beachten Sie, dass neu angelegte Mitbenutzer per Default auf ‚inaktiv‘ gesetzt sind. Erst mit Aktivierung können sich die eingetragenen Kollegen, Dienstleister usw. mit ihrer individuellen Login-ID und dem vergebenen Passwort in die Applikation einloggen.

Multimandanten

2 Bedienung

  1. Navigation
  2. Einführung Reportoberfläche
  3. Zeitraumauswahl
  4. Eigene Report-Konfigurationen
  5. Reports exportieren
  6. Grafik
  7. Tabelle
  8. Attribute filtern
  9. Verteilungsmodell wechseln
  10. Zeitraumvergleich

2.1 Navigation

Über die Navigationsleiste können Sie alle zur Verfügung stehenden Reports und Einstellungen aufrufen. Bei Klick auf einen Navigationsbereich öffnet sich auf der rechten Seite ein Layer mit der Auswahl der dazugehörigen Reports, Funktionen und Einstellungen. Einstellungen sind mit einem Zahnrad markiert. Der Layer schliesst sich automatisch bei Klick auf einen Eintrag oder durch Klick auf das Schließen-Zeichen oben rechts.

Wenn Sie einen Report geöffnet haben, ist der Navigationsbereich, in dem Sie sich befinden, mit einem orangenen Balken und orangener Schriftfarbe hervorgehoben.

Hinweis:
Welche Funktionen Ihnen zur Verfügung stehen, ist abhängig von der jeweiligen Lizenz. Steht eine Funktion nicht zur Verfügung, finden Sie hinter ihr ein Raketensymbol, das auf eine Upgrademöglichkeit hinweist.

2.2 Einführung Reportoberfläche

Sobald Sie einen Report auswählen, erscheint i.d.R. folgende Oberfläche:

web-analytics_2-einfuehrung-reportoberflaeche

Die Reports basieren auf der Kombination von sog. Dimensionen, optionalen Segmenten und Kennzahlen. In der Tabelle erscheinen die Dimensionen und Segmente mit ihren Werten im linken Bereich.

Die Auswertung der Daten ist in zwei wesentliche Bereiche unterteilt: die grafische Darstellung im oberen Teil und die tabellarische Darstellung im unteren Teil. Der Auswertungsbereich enthält folgende Elemente:

  • Reportname und Allgemeine Report-Funktionen (Eigene Konfigurationen, Zeitraumauswahl, Weiterleiten, Export, Feedback) (siehe 1)
  • Grafik mit Einstellungen (siehe 2)
  • Tabelle mit Segmentierungsleiste

2.3 Zeitraumauswahl

web-analytics_2-ezeitraumauswahl

Oben links neben dem Reportnamen wird stets der aktuell gewählte Zeitraum angezeigt. Standardmäßig umfasst der Auswertungszeitraum die letzten sieben Tage sowie den aktuellen Tag.

Mit Klick auf den Zeitraum-Button öffnen Sie den Kalender und können so die Analyse für einen bestimmten Zeitraum abrufen (siehe 1).

Für eine schnelle Zeitraumeinstellung können Sie in der Auswahlliste des Kalenders vordefinierte Zeiträume auswählen (z. B. Aktuelle Woche, Aktueller Monat) (siehe 2).

Wenn Sie einen individuellen Zeitraum im Kalender einstellen wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

web-analytics_2-zeitraumauswahl_2

Um einen individuellen Zeitraum auszuwählen, klicken Sie auf den ersten und den letzten Tag des Zeitraums (siehe 1) und anschließend auf Übernehmen (siehe 2).

web-analytics_2-zeitraumauswahl_3

Sie können einen Zeitraum auch direkt oberhalb des Kalenders in die dafür vorgesehenen Datumsfelder eingeben (siehe 1) und anschließend auf Übernehmen (siehe 2) klicken.

web-analytics_2-zeitraumauswahl_4

Alternativ können Sie den Zeitraum auf die Grafik mittels der Slider (siehe 1) im Langzeit-Chart anpassen und anschließend auf Zeitraum Übernehmen (siehe 2) klicken.

2.4 Eigene Report-Konfigurationen

Wenn Sie für einen Report bestimmte Einstellungen (Zeitraum-, Dimensions-, Segment- und/oder Kennzahlauswahl) immer wieder vornehmen, ist es sinnvoll, diese als Konfigurationen zu speichern. Auf die gespeicher¬ten Konfigurationen können Sie über das Drop-down-Menü Eigene Konfiguration zugreifen und sparen so Zeit und Mühe.

Zum Speichern eigener Konfigurationen gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie einen Report und machen Sie die gewünschten Einstellungen.
  2. Klicken Sie auf das Diskettensymbol rechts in der Konfigurationsauswahl (siehe 1).
    web-analytics_2-zeitraumauswahl_5
  3. Legen Sie im Fenster Eigene Konfiguration speichern eine Bezeichnung und den Zeitraum fest (siehe 1).
  4. Wählen Sie, ob die Konfiguration für andere Mitbenutzer freigegeben werden soll (siehe 2).
  5. Klicken Sie auf Erstellen oder Als Standard verwenden, wenn Sie die bestehende Standardansicht überschreiben wollen (siehe 4).
Hinweis:
Sie können eine vorhandene Report-Konfiguration auch überschreiben/aktualisieren, indem Sie in der Konfigurationsauswahl die Änderungen vornehmen und auf das Zahnrad neben der entsprechenden Bezeichnung klicken, um die angezeigte Ansicht zu überschreiben.

Zum Löschen gespeicherter Konfigurationen klicken Sie auf das Zahnrad und anschließend auf den Papierkorb-Button.

2.5 Reports exportieren

Zum manuellen Downloaden von Reportdaten öffnen Sie den Report und wählen am rechten Rand des Auswertungsbereichs den Export-Button. Es stehen unterschiedliche Optionen und Dateiformate für den Export der Tabelle (CSV, XML, XML (Excel), XLS), der Grafik (PNG, JPG) oder des Gesamtreports als PDF zur Auswahl.

Wenn Sie den Report regelmäßig oder wiederkehrend mit bestimmten Einstellungen exportieren, nutzen Sie das automatisierte E-Mail Reporting.

2.6 Grafik

web-analytics_2-grafik

Die Grafik verbildlicht die Werte der Tabelle im Zeitverlauf. Die Kacheln links zeigen die relativen Anteile der ausgewählten Attribut-Dimensionen an und gleichzeitig die Bedeutung der Linien im Chart. Sie können über die Buttons in der Tabellenspalte In Grafik anzeigen (siehe 1) die Datensätze für die Grafik an- und abwählen. Die Top-Dimension mit dem höchsten Anteil im ausgewählten Zeitraum wird zusätzlich im unteren Langzeit-Chart angezeigt.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger entlang der Zeitachse, erscheinen die zum jeweiligen Zeitpunkt gehörenden Werte für jede Linie sowie der Gesamtwert.

Sie haben folgende Möglichkeiten, die Grafiken zu editieren:

  • Kennzahlen auswählen (siehe 2)
    Über den Kennzahl-Button oben in der Grafik wählen Sie die Kennzahl aus den für die Tabelle verfügbaren Kennzahlen aus.
  • Zeitraum ändern (siehe 3)
    Sie können den Zeitraum mittels Verschieben der Slider im Langzeit-Chart anpassen und anschließend auf Zeitraum Übernehmen klicken.

2.7 Tabelle

Die tabellarische Ansicht ist in drei Bereiche aufgeteilt. Im linken Bereich werden die Attributs-Dimensionen und -Segmente, wie z. B. die Seitennamen, dargestellt. Im rechten Bereich sind die dazugehörigen Kennzahlen, wie z. B. die Besuche, zu sehen. Oberhalb der eigentlichen Tabelle befindet sich die Konfiguration der Dimensionen und Segmente.

web-analytics_2-tabelle

Innerhalb der drei Bereiche haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die tabellarische Ansicht anzupassen

  • Dimensionen an- und abwählen (siehe 1)
    In einigen Reports (z. B. Basis Reports > Geo) stehen standardmäßig mehrere Dimensionen im Report zur Auswahl, die einzeln über die Radio-Buttons an- und abgewählt werden können. Wollen Sie bspw. im Geo-Report den Traffic nach Städten in Deutschland auswerten, so aktivieren Sie die Dimensionen ‚Land‘ (default) und ‚Stadt‘, nicht aber ‚Region‘.
  • Segmentierung (siehe 2)
    In den Reports können Sie die Analyse der Daten weiter herunterbrechen, indem Sie zusätzliche Segment-Dimensionen hinzufügen. Die Segmentierung in etracker Analytics setzt nicht einfach nur einen Filter und reduziert die Daten; sie ermöglicht vielmehr einen vollständigen Drill-down nach allen Segment-Werten. Wollen Sie bspw. den Report zusätzlich nach Gerätetypen segmentieren, so müssen Sie nicht einzeln nach ‚Desktop‘, ‚Tablet‘, ‚Smartphone‘ und ‚Ohters‘ filtern, sondern wählen einfach das Segment ‚Gerätetye‘ hinzu und aktivieren damit automatisch die Drill-down-Funktion für alle vier Segment-Ausprägungen.
    Standardmäßig werden die Top-5 Segmente in der Tabelle für die oberste Dimension eingeblendet. Sie können die Anzahl der angezeigten Segmente bis zu den Top-100 Werten erweitern. Den Drill-Down für andere Dimensions-Werte führen Sie mittels Klick auf die vor den Werten eingeblendeten Pluszeichen durch. Rückgängig machen Sie den Drill-down je Wert analog durch Klick auf das Minuszeichen.
Tipp:
etracker Analytics ermöglicht Ihnen das multi-dimensionale Segmentieren in sehr dynamischer Form. So können Sie explorativ das Zusammenspiel unterschiedlicher Dimensionen ergründen. Wenn Sie mehrere Segmente im Report hinzufügt haben, ist es sogar möglich, die Reihenfolge der Segmente zu verändern, indem Sie in der Segmentierungsleiste den Anfasser des jeweiligen Segments mit gedrückter linker Maustaste verschieben.
  • Attribut-Spaltenbreite vergrößern (siehe 3)
    Über die Pfeile in der oberen linken Ecke des Attribut-Spaltenbereichs vergrößern oder verkleinern Sie die Breite, um mehr Zeichen anzeigen zu lassen.
  • Kennzahlen sortieren (siehe 4)
    Die Werte der Kennzahlen können Sie durch Klick auf eine Spaltenüberschrift auf- oder absteigend sortieren. Das aktuelle Sortierkriterium wird durch den Sortierpfeil unterhalb der jeweiligen Kennzahlbezeichnung angezeigt.
  • Kennzahlen ein-/ausblenden und umsortieren (siehe 5)
    Zum Ein- oder Ausblenden von Kennzahlen oder Kennzahlgruppen fahren Sie mit Ihrer Maus über die Kennzahlgruppen-Header und klicken Sie auf den schwarzen Balken. Im sich öffnenden Layer können Sie einzelne Kennzahlen innerhalb der Gruppen oder ganze Kennzahlengruppen an- und abwählen. Mittels der Anfasser oben links in den Gruppenkästen können Sie außerdem die Sortierung der Kennzahlgruppen ändern. Anschließend klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen der Kennzahlen zu übernehmen.
  • Attribute filtern (siehe 6)
    Im Report Basic Reports > Content > Seiten haben Sie zusätzlich noch die Möglichkeit, nach bestimmten Dimensionswerten, in diesem Fall Seitennamen, zu filtern. Die Filterfunktion finden Sie oberhalb der Segment- und Dimensionskonfiguration.

2.8 Attribute filtern

In vielen Reports haben Sie zusätzlich noch die Möglichkeit, nach bestimmten Dimensionswerten wie Referrer-URLs, Seiten-, Event- oder Kampagnenamen zu filtern. Die Filterfunktion finden Sie oberhalb der Segment- und Dimensionskonfiguration. Die Option Erweiterter Filter ermöglicht das kombinierte Suchen in mehreren Dimensionen bzw. Segmenten, die Auswahl des Matchtyps (enthält, entspricht genau, beginnt mit, endet mit) und ob der Filter als Ausschluss- oder Suchkriterium dienen soll (Ergebnisse einschließen oder ausschließen).

So finden Sie schnell die Datensätze, die für die gewünschte Auswertung interessant sind. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Sie die entsprechenden Parameter für Event- oder Seitenbezeichnungen um Zusatzinformationen ergänzen, bspw. via Präfix für die ausgewählte Sprache.

 

2-7-attribute-filtern

2.9 Verteilungsmodell wechseln

Schalten Sie mit einem Klick zwischen verschiedenen Modellen für die Attribution von Bestellungen und Umsatz hin und her. Damit müssen Sie sich in den Standardreports nicht auf ein Modell festlegen, sondern können flexibel zwischen den Modellen wechseln.

Der Umschalter befindet sich rechts oberhalb der Tabelle. Klicken Sie auf das aktive Verteilungsmodell und wählen Sie im Drop-down-Menü das gewünschte Modell aus. Im Nu werden die Bestellungen und Umsätze neu verteilt.

attributionsschalter

So finden Sie schnell die Datensätze, die für die gewünschte Auswertung interessant sind. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Sie die entsprechenden Parameter für Event- oder Seitenbezeichnungen um Zusatzinformationen ergänzen, bspw. via Präfix für die ausgewählte Sprache.

Verfügbare Verteilungsmodelle:

  • Last Ad (Standardmodell): Die Konversion wird der letzten Einstiegsquelle zugeordnet.
  • First Ad: Die Konversion wird der ersten Einstiegsquelle zugeordnet.
  • Linear (Gleichverteilung): Die Konversion wird zwischen allen Einstiegsquellen gleichmäßig verteilt. Alle Touchpoints erhalten den gleichen Anteil bzw. die gleiche Bewertung.
  • Position (auch als Badewannen-Modell bekannt): Die Konversion wird dem ersten und letzten Kontakt mit jeweils 40% und dem Rest mit 20% zugeordnet. Die ersten und letzten Einstiegsquellen erhalten somit jeweils den höchsten Wert.
Bitte beachten Sie:
Direkte Einstiege via Type-In werden in allen Modellen nur dann berücksichtigt, wenn im Konversionszeitraum keine indirekten Einstiege über ein anderes Medium erfolgten. Type-Ins werden in die Bewertung einbezogen, wenn in den Kontaktketten (siehe Marketing Reports >Kontaktkombinationen) ausschließlich das Medium Typ-In enthalten ist.
Die Verteilungsmodelle beziehen sich stets auf die Kennzahlen Bestellungen, Umsatz und Konversionsrate. Traffic- und Engagement-Kennzahlen sind nicht betroffen.
Die Modellauswahl steht in diesen Reports zur Verfügung: Monat & Jahr, Woche, Tag, Stunde, Geo, Sprache, Gerät, Betriebssystem, Browser, Medium, Kampagne, Referrer.

2.10 Zeitraumvergleich

Über den Zeitraumvergleich haben Sie die Möglichkeit, Daten aus einem aktuellen Zeitraum mit den Daten aus einem vergangenen Zeitraum zu vergleichen. Die Veränderungen werden in der Report-Tabelle farbig visualisiert, so dass Sie auf einen Blick erkennen können, für welche Segmentwerte sich die Kennzahlen am stärksten positiv oder negativ verändert haben.

Bitte beachten Sie, dass der Vergleich nur in der Report-Tabelle visualisiert wird. In dem Diagramm werden weiterhin die Daten des aktuellen Zeitraums angezeigt.

2.10.1 Auswahl der Zeiträume

Auswahl des aktuellen Zeitraums

Klicken Sie im aufgerufenen Report auf die Zeitraumauswahl oberhalb der Grafik.

 

Im eingeblendeten Kalender können Sie nun den aktuellen Zeitraum auswählen, indem Sie den ersten und den letzten Tag anklicken.

Aktivieren des Vergleichszeitraums

Über den Schalter ‚vergleichen mit‘ können sie dann den Vergleichszeitraum aktivieren. Dabei wird als Vergleichszeitraum automatisch ein Zeitraum gleicher Länge wie die direkt vor dem aktuellen Zeitraum ausgewählt.

Beispiel: Wenn Sie den 03.04. bis 23.4. als aktuellen Zeitraum wählen, so wird bei Aktivierung des Zeitraumvergleichs der 13.03. bis 02.04. als Vergleichszeitraum gesetzt.

Verändern Sie bei aktiviertem Zeitraumvergleich im Kalender den aktuellen Zeitraum, so wird auch der Vergleichszeitraum automatisch angepasst.

Wenn Sie direkt im Report den bereits ausgewählten Zeitraum mit dem gleichen Zeitraum davor vergleichen möchten, können Sie den Vergleich auch über den Schalter neben dem angezeigten Zeitraum im Report aktivieren.

2.10.2. Darstellung des Zeitraumvergleichs in der Report-Tabelle

Bei Aktivierung des Zeitraumvergleichs werden die Veränderungen zum Vergleichszeitraum in der Report-Tabelle visualisiert.

Darstellung des Vergleichs in der Gesamtzeile

In der Gesamtzeile werden die prozentuale Veränderung zum Vergleichszeitraum sowie die absolute Anzahl für den aktuellen Zeitraum angezeigt. Die Abweichung wird zusätzlich jeweils durch einen Pfeil nach oben (besser als im Vergleichszeitraum) oder nach unten (schlechter als im Vergleichszeitraum) dargestellt. Ab einer Abweichung von + 5% wird ein grüner Pfeil (Verbesserung) oder ein roter Pfeil (Unterperformance) angezeigt.

Einen Sonderfall stellt die Kennzahl ‚Bounce Rate‚ dar. Bei einer gegenüber dem Vergleichszeitraum sinkenden Bounce Rate wird dies als Verbesserung visualisiert und ab einer Abweichung von – 5% entsprechend mit einem grünen Pfeil bzw. einem grünen Balken dargestellt. Bei einer gegenüber dem Vergleichszeitraum steigenden Bounce Rate erfolgt eine Darstellung mit einem roten Pfeil bzw. einem roten Balken.

Darstellung des Vergleichs  in den  Segmenten

Für die Kennzahlen der Segmente werden in der Report-Tabelle zusätzlich zum absoluten Wert des aktuellen Zeitraums Balkendiagramme zur Visualisierung der Veränderungen angezeigt. Der graue Balken stellt von links bis zum schwarzen Strich den Gesamtwert des aktuell betrachteten Zeitraums dar. Wenn es keine Veränderung des Kennzahlenwerts zum Vergleichszeitraum gibt, wird der Balken nicht eingefärbt, sondern weiterhin grau angezeigt. Die Längenverhältnisse der Balken einer Kennzahl über alle Segmente des Reports richten sich nach dem höchsten Kennzahlenwert des aktuellen Zeitraums oder (wenn dieser höher ist) am Wert des Vergleichszeitraums (siehe Abbildung 7).

Verändert sich der Kennzahlenwert zum Vergleichszeitraum, wird die Differenz zwischen dem Vergleichszeitraum und dem aktuell betrachteten Zeitraum mittels eines grünen oder roten Abschnitts bis zum schwarzen Strich dargestellt. Eine grüne Einfärbung bewertet die Erhöhung als bessere Performance (wie z. B. bei einer Erhöhung der PIs). Eine rote Einfärbung bewertet die Erhöhung als Unterperformance (wie z. B. bei der Erhöhung der Bounce Rate).

Aufklappen einer weiteren Segmentebene bei aktivem Vergleich

Wenn Sie für ein weiteres Segment im Report eine Segmentebene aufklappen, so wird der Zeitraumvergleich auch für das weitere Segment visualisiert. Das Verhältnis der Längen der Vergleichsbalken richtet sich hierbei nach den maximalen Kennzahlenwerten des zusätzlich aufgeklappten Segments.

Anzeige der Werte bei Überfahren mit der Maus

Wenn Sie bei aktiviertem Zeitraumvergleich die Zeile eines Segments in der Tabelle mit dem Mauszeiger überfahren, so wird statt der Balken jeweils die prozentuale und absolute Veränderung des Kennzahlenwerts gegenüber dem Vergleichszeitraum angezeigt.

2.10.3 Beenden des Zeitraumvergleichs

Über den Schalter neben der Anzeige des Zeitraums im Report oder über den Schalter ‚vergleichen mit‘ im Kalender können Sie den Zeitraumvergleich beenden.

3 Dashboard

Im etracker Analytics Dashboard erhalten Sie alle relevanten KPIs im direkten Überblick.

Dashboard

  1. Standardmäßig werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen für die letzten sieben Tage im Vergleich zum jeweiligen Vormonatszeitraum angezeigt.
  2. Die Anzahl Ihrer Besucher wird im Minutentakt automatisch aktualisiert.
  3. Für die angegebenen Kennzahlen wird jeweils der Gesamtwert und die jeweilige Veränderung zum Vergleichszeitraum im Vormonat angezeigt. Anhand des farblich markierten Pfeils hinter der jeweiligen Kennzahl erkennen Sie auf einen Blick, ob der Kennzahlenwert sich erhöht oder vermindert hat. Bei roter Farbeinfärbung wird die Entwicklung negativ und bei grüner Farbeinfärbung positiv bewertet. So wird bspw. eine Erhöhung der Bounce Rate negativ dargestellt, während ein Anstieg der Besucher als positiv zu betrachten ist.
  4. Für die jeweils ausgewählte Kennzahl wird der Verlauf über die letzten sieben Tage im Vergleich zum Vormonat im Liniendiagramm angezeigt. Hat sich die Kennzahl positiv entwickelt, wird die Linie des aktuellen Zeitraums grün dargestellt, hat sich die Kennzahl negativ verändert, wird sie rot dargestellt.
  5. Vergleichen Sie die aktuell betrachtete Kennzahl anhand von Balkendiagrammen nach den Top 5 Ländern, den Top 5 Besucherquellen sowie nach Gerätetyp.

Der jeweilige schwarze Balken eines Segments stellt von links bis zum weißen Strich den Gesamtwert des aktuell betrachteten Zeitraums dar. Wenn es keine Veränderung des Kennzahlenwerts zum Vergleichszeitraum gibt, wird der Balken nicht eingefärbt, sondern weiterhin schwarz angezeigt.

Beispiel:  Im aktuellen Monat sind vier Besucher via Mobile Phone auf die Seite gekommen. Im Vormonat sind ebenfalls vier Besucher via Mobile Phone auf die Seite gekommen. Es wird ein schwarzer Balken mit weißem Strich angezeigt, da keine Veränderung vorliegt.

mobile

 

Erhöht sich der Kennzahlenwert zum Vergleichszeitraum, wird die Differenz zwischen dem Vormonatszeitraum und dem aktuell betrachteten Zeitraum (standardmäßig die letzten sieben Tage) mittels eines grünen oder roten Abschnitts bis zum weißen Strich dargestellt. Eine grüne Einfärbung bewertet die Erhöhung als bessere Performance (wie z. B. bei einer Erhöhung der PIs). Eine rote Einfärbung bewertet die Erhöhung als Unterperformance (wie z. B. bei der Erhöhung der Bounce Rate).

austria

desktop

 

Verringert sich der Kennzahlenwert zum Vergleichszeitraum, wird die Differenz zum Vormonatszeitraum mittels eines grünen oder roten Abschnitts ab dem weißen Strich dargestellt.  Auch hier wird die Verminderung des Wertes über eine grüne Einfärbung positiv bewertet (wie z. B. bei Verminderung der Bounce Rate). Eine rote Einfärbung bewertet die Verminderung als Unterperformance (wie z. B. bei Verminderung der PIs).

desktop2kampagne

4 Basis Reports

Kennzahlen

4.1 Page Value

Der Page Value ist ein Maß für die wirtschaftliche Relevanz von Seiteninhalten. Wird eine Seite besonders häufig von Besuchern aufgerufen, die anschließend während ihres Besuchs Transaktionen tätigen, so erhält diese Seite einen entsprechend hohen Page Value.  Der Page Value gibt also an, wie stark bestimmter Content den Erfolg der Website fördert. Seiten mit einem hohen Page Value haben mehr Wirkung als solche mit einem niedrigen.

Als Online-Händler ist es wichtig, Seiten nicht nur in Hinblick auf deren Popularität, sprich vor dem Hintergrund der Page Impressions, Aufrufe pro Besuch, Einstiege, Ausstiege und Bounce Rates zu bewerten. Im eCommerce ist der wirtschaftliche Erfolg maßgeblich.  Besonderes Augenmerk sollte deshalb Seiten gelten, die viele Zugriffe bzw. eine hohe Anzahl an Besuchen aufweisen, aber einen geringen Seitenwert haben. Oder umgekehrt, Seiten, die wenige Besuche, aber einen verhältnismäßig hohen Seitenwert haben. Der Page Value ist daher als Indikator für konversions- und umsatzsteigernde Seiten sehr hilfreich. Der Wert berechnet sich wie folgt: Der Umsatz aller Trankaktionen im ausgewählten Zeitraum wird durch die eindeutige (unique) Anzahl von Page Impressions bzw. die Anzahl der Besuche für jede Seite geteilt. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das Prinzip:

berechnung-des-page-value

Der Weg, der von einem Besucher zurückgelegt wird, bevor er einen Kauf tätigt, kann als Klickpfad betrachtet werden, auf dem  jede dabei aufgerufene Seite ein Knotenpunkt ist. Wie oft eine bestimmte Seite innerhalb eines Klickpfads auftaucht, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend sind vielmehr die Unique Page Impressions, also ob eine Seite durch den Käufer überhaupt aufgerufen wurde.

Der Page Value zeigt demnach, welche Webseiten für Umsatz sorgen. Kommt eine Seite in keinem Besuch vor, in dem etwas gekauft wurde, so beträgt der Page Value für diese Seite Null. Werden generell keine Umsätze erfasst, so ist der Page Value für alle Seiten Null. Naturgemäß ist der Wert für die Seiten des Checkout-Prozesses und in der Regel auch für die Startseite besonders hoch. Genauso ist damit zu rechnen, dass Seiten zum Unternehmen oder im Bereich Kundenservice einen sehr niedrigen Page Value aufweisen.

Spannend und beachtenswert sind die Fälle, in denen die Besuchszahlen für Produkt- oder Kategorie-Inhalte nicht mit dem Page Value korrelieren, d.h. viele Besuche und geringer Page Value oder wenige Besuche und hoher Page Value. Genauso interessant ist der Vergleich der Page Values mit den Produkt-Events und -Konversionen, insbesondere der Anzahl ‚Gesehen‘ und der Raten ‚Produktseite zu Warenkorb‘ oder ‚Produktseite zu Kauf‘ in den eCommerce Reports. So sollte man sehr vorsichtig sein, Artikel aus dem Sortiment zu nehmen oder zu verändern, die zwar isoliert betrachtet geringe Abverkäufe generieren, aber einen hohen Page Value besitzen und somit im Evaluierungsprozess eine wichtige Rolle zu spielen scheinen.

Aber Achtung! Im Gegensatz zur Marketing-Attribution, d.h. der Zuordnung von Konversionen und Umsätzen zu Medien und Kampagnen, werden beim Page Value Umsätze nicht verteilt. Der Page Value wird zwar aus dem generierten Umsatz berechnet, entspricht jedoch nicht in Summe dem Gesamtumsatz über alle Seiten. Daher wird für den Page Value keine Summe in den jeweiligen Reports ausgewiesen. Der Page Value ist vielmehr als mit dem Umsatz gewichtete Besuchsanzahl zu verstehen.

In der etracker Applikation findet sich die Kennzahl im Seiten-Report von etracker Analytics unter Web Analytics > Basis Reports.

4.2 Area Value

Der Area Value ist analog zum Page Value ein Maß für die wirtschaftliche Relevanz von Seiteninhalten. Wird ein Website-Bereich besonders häufig von Besuchern aufgerufen, die anschließend während ihres Besuchs Transaktionen tätigen, so erhält dieser Bereich einen entsprechend hohen Area Value. Der Area Value gibt also an, wie stark bestimmter Content den Erfolg der Website fördert. Bereiche mit einem hohen Area Value haben mehr Wirkung als solche mit einem niedrigen.

Im Gegensatz zu den ‚Product Performance‘ Reports zählt nicht, ob ein Produkt aus dem Bereich gesehen, in den Warenkorb gelegt und bestellt wurde, sondern ob ein Bereich von Käufern aufgerufen wurde. So machen die Page und Area Values den wirtschaftlichen Einfluss von Inhalten jenseits der Produktdetail-Seiten deutlich.

Der Area Value berechnet sich wie folgt: Der Umsatz aller Trankaktionen im ausgewählten Zeitraum wird durch die eindeutige (unique) Anzahl von Page Impressions bzw. die Anzahl der Besuche für jeden Bereich geteilt.

Achtung:
Im Gegensatz zur Marketing-Attribution, d.h. der Zuordnung von Konversionen und Umsätzen zu Medien und Kampagnen, werden beim Area Value Umsätze nicht verteilt. Der Area Value wird zwar aus dem generierten Umsatz berechnet, entspricht jedoch nicht in Summe dem Gesamtumsatz über alle Bereiche. Daher wird für den Area Value keine Summe in den jeweiligen Reports ausgewiesen. Der Area Value ist vielmehr als mit dem Umsatz gewichtete Besuchsanzahl zu verstehen.

Genauso werden bei mehreren Bereichsebenen die Werte von Unterbereichen nicht auf obere Bereichsebenen summiert. Oberbereiche erhalten nur dann einen Wert zugeordnet, wenn diesen auch eindeutige Seiten zugeordnet sind, also beispielsweise Bereichsübersichts-Seiten.

In der etracker Applikation findet sich die Kennzahl im Bereichs-Report von etracker Analytics unter Web Analytics > Basis Reports.

4 Customer Journey Reports

  1. Report Kontaktkombinationen
  2. Report Werbewirkung

Die Customer Journey beschreibt den Prozess des Besuchers bis hin zur endgültigen Entscheidung und zur Konversion. Als Stationen auf der Reise hin zum Ziel werden die Werbemittelkontakte und Webseitenaufrufe betrachtet. Bei Spontankäufen besteht die Customer Journey aus einem einzigen Kontakt. Customer Journeys können sich aber auch über längere Zeiträume und zahlreiche Stationen erstrecken.

Besteht eine Customer Journey aus mehreren Kontakten mit unterschiedlichen Werbemitteln bzw. -kanälen, entsteht die Frage, welchem Werbemittel welcher Anteil am Umsatz zugewiesen werden soll. Dies kann durch sog. Attributions- bzw. Verteilungsmodelle geschehen, die den Umsatz nach bestimmten Regeln bzw. Gewichten auch auf die Kontaktpunkte verteilen.

Es geht aber auch darum, den Nutzer besser zu verstehen, um dann wiederum

  • Kampagnen so anzulegen, dass es ein sinnvolles Zusammenspiel zwischen den Werbemitteln ergibt. Also muss man wissen, welche Maßnahmen nicht nur einzeln betrachtet, sondern in welchen Kombinationen größtmöglichen Erfolg bringen.
  • Werbemittel und Landingpages so zu gestalten, dass sie die Besucher passend zu ihrer Phase im Entscheidungsprozess ansprechen. Hierzu werden die Werbemittelkontakte mit einem mehrstufigen Modell eines Kaufentscheidungsprozesses verknüpft. In vielen Fällen ist die Wirksamkeit von Werbemitteln nicht über alle Phasen hinweg gleichverteilt, sondern es ergeben sich Schwerpunkte unter Berücksichtigung der Customer Journeys aller Besucher.

Ziel der etracker Customer Journey Reports ist es somit, Informationen darüber zu liefern, in welchem Maße, in welchen Kombinationen und in welchen Phasen Werbemaßnahmen zum Erfolg beitragen.

5.1 Report Kontaktkombinationen

Der Report Kontaktkombinationen unter Marketing Reports > Customer Journey stellt die Abfolge an Kontakten dar, die ein Besucher gemacht hat, gruppiert nach der Anzahl der Kontakte.

Die Verteilung der Kontaktanzahl nach Bestellungen oder Umsatz zeigt an,

  • ob Wechselwirkungen vorliegen bzw. berücksichtigt werden müssen (wenn ein signifikanter Anteil mehr als einen Kontakt verursacht, wobei sich auch Abfolgen gleicher Medien in den Kontaktketten wiederfinden und auch Type-Ins als Kontakte gelten).
  • wie lang bzw. komplex der Entscheidungsprozess ist (je mehr Kontakte desto komplexer der Prozess).

web-analytics_4-report-kontaktkombination

Durch Aktivieren der Kontaktabfolge können Sie sich die Top Abfolgen nach Anzahl anschauen (siehe 1). Über die Spaltenbeschriftungen lässt sich nach Bestellungen, Umsatz oder Häufigkeit sortieren (siehe 2). So sehen Sie, welche Kombinationen am erfolgreichsten sind. Zudem gibt der Report auch schon Anhaltspunkte darüber, ob bestimmte Medien eher am Anfang oder Ende der Kontaktketten vorkommen.

Um Wirksamkeitsschwerpunkte innerhalb der Entscheidungsphasen zu entdecken, muss man dies nicht mühsam aus den einzelnen Kontaktketten ableiten, sondern kann den Report Werbewirkung nutzen.

5.2 Der Report Werbewirkung

Der Report Werbewirkung macht transparent, wie Kanäle (Medien), Kampagnen und Keywords wirken:

  • vorwiegend das Kundeninteresse anregend (d.h. am Anfang von Ketten mit mindestens zwei Kontakten stehen)
  • eher Überzeugungsarbeit leistend (d.h. sich in der Mitte von Ketten mit drei und mehr Kontakten befinden)
  • die gewünschte Konversion am Ende einer Kette mit mindestens zwei Kontakten auslösen
  • direkt ohne weitere Kontakte die gewünschte Konversion verantworten (Direktkauf)

Aus den skizzierten vier Fällen ergeben sich die vier Kennzahlen im Report: Anregung, Überzeugung, Aktion und Direktkauf.

Beispiel:

web-analytics_4-report-werbewirkung

Aus obigem Beispiel würde der Report Werbewirkung folgende Werte enthalten:

web-analytics_4-report-werbewirkung_beispiel

Auf dieser Basis können Einstiegsseiten und Werbemittel noch passender gestaltet werden.

6 Website-Ziele

  1. Website-Ziel-Prozess erstellen
  2. Der Report ‚Website-Ziele‘

Website-Ziele sind Abschlüsse von Prozessen (z. B. Bestellungen), die ein Besucher Ihrer Website durchläuft. Dazu muss er einzelne Seiten der Website aufrufen, die die Prozessschritte darstellen.

Beispiele für Website-Ziele:

  • Anfrage erstellen
  • Newsletter bestellen
  • Bestellung im Online-Shop
  • Registrierung
  • Antrag stellen (in Behörden)
  • Reise buchen

Im Report Website-Ziele unter Basis Reports > Content können Sie ablesen, wie viele Besucher den Prozess an welcher Stelle abgebrochen haben; vorausgesetzt Sie haben einen Website-Ziel-Prozess definiert.

6.1 Website-Ziel-Prozess erstellen

Mit Hilfe des Assistenten, den Sie über das Zahnrad in der Basis Reports-Auswahl erreichen, können Sie Ihre Website-Ziel-Prozesse anlegen. Klicken Sie dazu auf den Button Prozess hinzufügen. Der Ablauf im Assistenten ist dann wie folgt:

web-analytics_5_website-ziel-erstellen

  1. Vorlage auswählen
    Wählen Sie hier aus, welchen Prozess Sie messen wollen. Je nachdem welchen Vorlagentyp Sie ausgewählt haben, wird Ihnen ein vordefinierter Zielprozess vorgeschlagen. web-analytics_5_website-ziel-erstellen_vorlage-auswaehlen
  2. Schritte und Seiten definieren
    Hier legen Sie die einzelnen Schritte fest, die ein Besucher auf Ihrer Website durchlaufen muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
    Sie können je nach Belieben Schritte und Seiten hinzufügen (siehe 1) oder über die Mülleimer-Symbole entfernen (siehe 2). Der Prozess muss mindestens einen Schritt enthalten und jedem Schritt muss mindestens eine Seite zugeordnet sein.
    Die Schritt- und Prozess-Bezeichnungen, die Sie vergeben, erscheinen im Website-Ziele-Report in den Attributspalten.Falls es alternative Wege zum Ziel gibt, können Sie über den Button Seite hinzufügen (siehe 3) auch mehrere Seiten für einen Schritt definieren. Um eine Seite für einen Schritt zu definieren, geben Sie im unteren Eingabefeld den Seitennamen an, den Sie an etracker übergeben oder Sie wählen eine bereits erfasste Seite in der Drop-down-Box aus (siehe 4). Geben Sie unter Seitenbezeichnung einen Text ein, der später in der „Seite“-Spalte des Reports Website-Ziele erscheinen soll (siehe 5), wenn Sie dort das zugehörige Website-Ziel aufklappen.

    Hinweis:
    Nach dem Aktivieren der Messung über die Checkbox am Ende der Seite können Sie die Anzahl der Schritte und Seiten nicht mehr anpassen. Sie können den Prozess jedoch jederzeit speichern und später weiterbearbeiten, solange die Messung noch nicht aktiviert ist.
    Bitte beachten Sie, dass Sie ein und dieselbe Seite in Ihren aktiven Prozessen insgesamt nur einmal verwenden können.

6.2 Der Report Website-Ziele

web-analytics_5_website-ziel-erstellen_der-report-website-ziele

Unter Basis Reports > Content > Website-Ziele zeigt Ihnen die Tabelle in der ersten Spalte eine Liste aller Website-Ziel-Prozesse, die Sie definiert haben. Klicken Sie auf Hinzufügen (siehe 1) und wählen Sie dann das Segment Schritt (siehe 2) aus, um die einzelnen Prozessschritte anzuzeigen. In der Tabelle können Sie ablesen, wie erfolgreich Ihre Website-Ziele erreicht werden.

Um die Website-Ziele auch nach Kampagnen und Medium auszuwerten, aktivieren Sie die entsprechenden Attribute über die Segmentierung (siehe 3).

Die Tabelle umfasst folgende Kennzahlen:

KennzahlBeschreibung
KonversionsrateKonversionsrate der Abbrecher und Überspringer.

Berechnung auf Schrittebene:
Summe der Abbrecher und Überspringer des Schritts / Summe der Abbrecher und Überspringer des Prozesses.

Berechnung auf Seitenebene:
Summe der Abbrecher und Überspringer der Seite / Summe der Abbrecher und Überspringer des Schritts.
BesucherAnzahl der Besucher in Bezug auf den Prozess oder die Seite. Diese Besucher werden eindeutig anhand ihrer User-ID erkannt (Unique Visitors). Das heißt, über einen längeren Zeitraum wird ein Besucher als wiederkehrend identifiziert und deshalb nur einmal gezählt, auch wenn er den Zielprozess mehrmals durchlaufen hat.
Betrachtet man also einzelne Tage eines Zeitraums, wird der Besucher pro Tag einmal gezählt und ausgewiesen. Betrachtet man den gesamten Zeitraum, wird der Besucher ebenfalls einmal ausgewiesen.
ÜberspringerAnzahl der Besucher, die einen bestimmten Schritt oder eine bestimmte Seite übersprungen haben.
AbbrecherAnzahl der Besucher, die den Prozess nach dem Besuch der Seite abgebrochen haben.
AbbrecherrateAnzahl der Abbrecher geteilt durch die Anzahl der Besucher.
ZielerreicherAnzahl der Besucher, die das Ziel im letzten Schritt erreicht haben.

7 Google AdWords® Schnittstelle

  1. Schnittstelle aktivieren, bearbeiten und deaktivieren
  2. Google AdWords® Kampagnen anzeigen
  3. Google AdWords® Kampagnen in etracker Analytics messen
  4. ‚Google AdWords®‘ Report

Durch einen Datenabgleich werden die bei Google AdWords® eingestellten Links auf Keywords und Ads mit zusätzlichen Parametern versehen, die etracker Analytics dann auswertet.

Folgende Anzeigentypen werden durch die Google AdWords® Schnittstelle unterstützt:

  • Text-Ads
  • Image-Ads
  • Keyword-Links
  • Ad Sitelinks

Wie bei allen anderen Kampagnen, ermittelt etracker Analytics die Einstiegsseite und mehrere Informationen aus dem Referrer. Darüber hinaus werden bei der Nutzung der Schnittstelle verschiedene Kennzahlen aus dem Google AdWords® Konto importiert.

7.1 Schnittstelle aktivieren, bearbeiten und deaktivieren

Damit Sie mit Hilfe von etracker Analytics Ihre Google AdWords® Kampagnen erfassen und auswerten können, müssen Sie das entsprechende Google AdWords® Konto zuerst in etracker Analytics hinzufügen. Klicken Sie dafür auf das Google AdWords®-Zahnrad in der Marketing-Report-Auswahl.

In der von etracker Analytics angezeigten Übersicht können Sie dann neue Google AdWords® Konten hinzufügen und alle bereits angelegten einsehen und bearbeiten.

  • Konto hinzufügen (Schnittstelle aktivieren):
    1.    Wählen Sie Konfigurationen > Google AdWords®.
    2.    Klicken Sie auf den Button Konto hinzufügen.
    3.    Geben Sie E-Mail und Passwort Ihres Google AdWords® Accounts ein und klicken Sie auf Anmelden.
    4.    Klicken Sie auf Akzeptieren, um Ihre Daten vom Google AdWords® Account abzurufen.
    Nachdem Sie das Google AdWords® Konto hinzugefügt haben, können Sie die Einstellungen für die Synchronisation vornehmen. Klicken Sie dazu auf das entsprechende Symbol hinter dem gewünschten Konto.
  • Kontobezeichnung ändern:
    1.    Wählen Sie Konfigurationen > Google AdWords®.
    2.    Klicken Sie in der Übersicht auf das Stift-Symbol hinter dem entsprechenden Konto.
    3.    Ändern Sie die Bezeichnung des Kontos.
  • Konto löschen (Schnittstelle deaktivieren):
    1.    Wählen Sie Konfigurationen > Google AdWords®.
    2.    Klicken Sie auf das Rädchen-Symbol hinter dem gewünschten Konto.
    3.    Desynchronisieren Sie die Kampagnen, indem Sie sie aus der Messung nehmen. Klicken Sie abschließend auf Speichern und mit Google AdWords abgleichen.
    4.    Klicken Sie auf das  entsprechende Symbol hinter dem gewünschten Konto. Die bisher erfassten Daten innerhalb der Reports bleiben bestehen.

7.2 Google AdWords® Kampagnen anzeigen

Um eine Liste aller Google AdWords® Kampagnen eines bestimmten Google AdWords® Kontos anzuzeigen, klicken Sie in der Google AdWords®-Konfiguration auf das Rädchen-Symbol hinter dem gewünschten Konto.

In der tabellarischen Ansicht werden Ihnen folgende Detailangaben angezeigt:

SpalteBedeutung
Kampagnen mit CC messenDie gesetzten Häkchen kennzeichnen alle Kampagnen, die synchronisiert (gemessen) werden. Alle anderen Google AdWords® Kampagnen werden in etracker Analytics nicht berücksichtigt.
NameGibt den Namen der Kampagne innerhalb von Google AdWords® an.
StartdatumGibt an, seit wann die Kampagne bei Google AdWords® aktiv ist.
EnddatumGibt an, wann die Kampagne bei Google AdWords® ausläuft.
Google AdWords StatusZeigt den aktuellen Status der Kampagne bei Google AdWords® an (aktiv, pausiert oder abgelaufen).

Die Standardansicht zeigt in der Übersicht immer alle Kampagnen des Google AdWords® Kontos. Sie haben folgende Möglichkeiten, die Anzeige zu verändern:

  • Kampagne suchen
    Geben Sie im Eingabefeld den Namen der gesuchten Google AdWords® Kampagne ein. Die Suche erfolgt bereits während der Eingabe.
  • Kampagnen filtern
    Nutzen Sie die Checkboxen neben „Kampagnen ausblenden“, um die Anzeige nach dem Status zu filtern. Sie können nur die pausierten oder abgelaufenen Google AdWords® Kampagnen ausblenden.
  • Kampagnen anderer Google AdWords® Konten ansehen
    Sollten Sie mehrere Google AdWords® Konten in Ihrem etracker Konto angelegt haben, so können Sie mit Hilfe der Drop-down-Box oberhalb der Tabelle zwischen Ihren Google AdWords® Konten wechseln.

7.3 Google AdWords® Kampagnen in etracker Analytics messen

Das Abbilden der Google AdWords® Struktur in etracker Analytics und die Anpassung von Links wird bei etracker Struktur-Synchronisation genannt. Bei diesem Abgleich der Kampagnen-Link-Struktur passieren zwei Dinge: Zum einen werden die für die Google AdWords® Nutzung relevanten Objekte wie Kampagnen, AdGroups, Anzeigen (Ads) und Keywords in etracker Analytics so gespeichert, dass sie in den Reports von etracker Analytics genutzt werden können. Zum anderen werden die Kampagnen-Links in Anzeigen (Ads), die Keyword-Links und die Ad Sitelinks durch Hinzufügen von Parametern so verändert, dass eine optimale Messung der Klicks auf Google Anzeigen möglich wird.

Um die Struktur-Synchronisation zum ersten Mal durchzuführen oder neue Kampagnen in die Synchronisation aufzunehmen, gehen Sie vor wie folgt:

  1. Wählen Sie die Google AdWords®-Konfiguration.
  2. Klicken Sie auf das Rädchen-Symbol hinter dem gewünschten Konto.
  3. Wählen Sie in der Tabelle die Kampagnen für die Messung (Synchronisation) in etracker Analytics aus.
  4. Klicken Sie auf Speichern und mit Google AdWords abgleichen.
Hinweis:
Wenn Sie die Struktur einer Google AdWords® Kampagne verändert haben, sollten Sie unbedingt diese Kampagne nachsynchronisieren, da sonst die Veränderungen für etracker Analytics nicht sichtbar sind. Dadurch entstehen Messfehler in etracker Analytics, die eine konsistente Erfassung der Zahlen verhindern.
In diesem Fall sieht der 3. Schritt der Struktur-Synchronisation etwas anders aus: Klicken Sie unter Struktur-Synchronisation sofort durchführen auf Kampagnen auswählen für Sofort-Sync und setzen Sie vor den entsprechenden Kampagnen einen Haken.

Sie können nach der Synchronisation Kampagnen aus der Messung herausnehmen (desynchronisieren), indem Sie in der Spalte ‚Kampagnen mit CC messen‘ den Haken bei der Kampagne entfernen. Bei der Desynchronisation wird zum einen die Verknüpfung der Struktur von Google AdWords® Kampagnen und der entsprechenden Struktur in etracker Analytics aufgehoben. Zum anderen werden die für die Messung geänderten Links wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgesetzt. Der Vorgang hat auf die bisher erfassten Daten keine Auswirkung. Die Daten in den entsprechenden Reports stehen weiterhin zur Verfügung.

Bei häufigen Änderungen an den Google AdWords® Kampagnen kann es sinnvoll sein, eine regelmäßige automatische Struktur-Synchronisation einzustellen. Die regelmäßige Struktur-Synchronisation können Sie unterhalb der tabellarischen Ansicht für den gewünschten Zeitraum aktivieren. Wenn Sie hinter ‚Kampagnen-Link-Struktur abgleichen‘ wöchentlich auswählen, wird die Synchronisation immer an dem Wochentag durchgeführt, an dem Sie die Einstellung gespeichert haben. Wenn Sie monatlich auswählen, erfolgt die Synchronisation immer am gleichen Tag im Monat. Wenn Sie den Messrhythmus z. B. am 5. Juli gespeichert haben, werden die Daten am 5. August, dann am 5. September usw. synchronisiert.

Bei der Kennzahlen-Synchronisation werden bei Google AdWords® erfasste Kennzahlen den von etracker Analytics erfassten Daten gegenübergestellt. So können Sie z. B. Umsätze und Bestellungen direkt mit den bei Google AdWords® entstandenen Kosten vergleichen.
Ist für eine Google AdWords® Kampagne eine Struktur-Synchronisation durchgeführt worden, so kann etracker Analytics verschiedene von Google AdWords® erfasste Kennzahlen in seine Reports übernehmen wie z. B. die Kosten pro Keyword.

Eine Kennzahlen-Synchronisation können Sie erst ausführen, wenn eine Struktur-Synchronisation durchgeführt wurde. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die regelmäßige Kennzahlen-Synchronisation zu aktivieren:

  1. Wählen Sie Konfigurationen > Google AdWords®.
  2. Klicken Sie auf das Rädchen-Symbol hinter dem gewünschten Konto.
  3. Setzen Sie hinter ‚Kennzahlen abgleichen‘ einen Haken in der Checkbox täglich. Die Synchronisation wird daraufhin immer täglich in den frühen Morgenstunden (MEZ) durchgeführt.

7.4 Google AdWords® Report

Nach der Synchronisation erfasst etracker die Kampagnen-Informationen parallel zu Google. Die synchronisierten Anzeigentypen werden über alle Google Netzwerke erfasst (Google Search, Google Search Partner, Display Network).

Unter Marketing Reports > Google AdWords zeigt die Tabelle in der Spalte ‚Medium‘ über den Kanal SEA den mit Google AdWords erfassten Suchmaschinen-Traffic der Website an. Diesen Suchmaschinen-Traffic können Sie mittels zusätzlicher Segmenten bspw. nach den zugeordneten gebuchten Keywords weiter herunterbrechen.

Die tabellarische Ansicht kann die folgenden Attribute und Kennzahlen(gruppen) enthalten. Klicken Sie auf den Kennzahlen-Header und konfigurieren Sie die von Kennzahlen nach Ihren Anforderungen.

MediumTyp/Kanal eines Kontaktes (SEA)
KampagneHier sind die Namen der Google AdWords® Kampagnen aufgelistet
GruppeDient als Untergruppierung für Kampagnen und bildet eine AdGroup in Google AdWords® ab
Gebuchtes KeywordBezeichnet das Keyword, das in Google AdWords gebucht wird
KeywordBezeichnet das Suchwort oder die Suchphrase eines Besuchers
MatchtypeSpezifiziert den Suchtyp für ein gebuchtes Keyword in Google AdWords
AnzeigeFachlicher Name oder Bezeichnung einer Anzeige (ID)
HerkunftHerkunftsdomain, sofern Referrer vorhanden
Gebuchtes DeviceBezeichnet das Device, das in Google AdWords gebucht wird. Kann für die Eingrenzung der Kampagnenzahlen nach Gerätetypen wie Desktop-PC, Tablet-PC und Mobiltelefon genutzt werden
Google AdImpressionsDiese Kennzahlengruppe fasst aus dem Google AdWords Konto importierte Kennzahlen zusammen, die zählen, wie viele Anzeigenerweiterungen Ihren Besuchern gezeigt wurden (z. B. Alle Ads, Sitelink, Headline)
Google KlicksDiese Kennzahlengruppe fasst aus dem Google AdWords Konto importierte Kennzahlen zusammen, die zählen, wie oft Ihre Besucher auf Anzeigenerweiterungen geklickt haben (z. B. Alle Klicks, Sitelink, Headline)
LeadsAnzahl der Leads
KlicksExterne Kontakte von Besuchern mit der Website. Ein Kontakt kann dabei ein expliziter Werbemittelkontakt als auch ein Type-In oder ein Klick auf eine Verlinkung einer anderen Website sein
Direkte BesucheAnzahl der Besuche, die einem Kontakt direkt folgen (im Vergleich zu einem Post Besuch, der auf den direkten Besuch mit zeitlichem Abstand folgt)
Page ImpressionsDiese Kennzahlengruppe fasst folgende Kennzahlen zusammen:
- Direkte PIs:
Anzahl der Seitenaufrufe, die direkten Besuchen zugeordnet werden.
- PIs pro Besuch:
Berechnete Kennzahl, die die durchschnittliche Anzahl der Page Impressions pro Besuch abbildet
Sonstige Google KennzahlenDiese Kennzahlengruppe fasst Kennzahlen zusammen, die aus dem Google AdWords Konto importiert wurden und keiner anderen Kennzahlengruppe zuzuordnen sind (Google First Page CPC, Google Group Avg. Position, Google Keyword Avg. Position, Google Quality Score)
SalesDiese Kennzahlengruppe fasst folgende Kennzahlen zusammen:
- Klick-Sale Konversion:
Anzahl der Seitenaufrufe, die direkten Besuchen zugeordnet werden.
- Sale-Umsatz:
Umsatz aller Bestellungen mit Sale-Status.
- Sales:
Anzahl aller Bestellungen mit Sale-Status
KostenDiese Kennzahlengruppe fasst folgende Kennzahlen zusammen:
- Kosten pro Lead (CPL):
Durchschnittliche Kosten für Bestellungen mit Lead-Status.
- Kosten pro Sale (CPS):
Durchschnittliche Kosten für Bestellungen mit Sale-Status.
- Klickkosten:
Summe der Kosten für Klicks.
- Kosten pro Klick (CPC):
Durchschnittliche Kosten für Klicks.
- Return on Investment
KURKosten-Umsatz-Relation. Die KUR gibt an, wie viel Umsatz durchschnittlich pro Kosteneinheit entstanden ist
Bestellgröße (Sales)Durchschnittlicher Umsatz einer Bestellung. Es werden nur die Sales betrachtet

8 Product Performance Reports

  1. 8.1 Die Attribute der Product Performance Reports
  2. 8.2 Kennzahlen der Product Performance Reports

Die Sortiments-, Preis- und Platzierungsoptimierung ist im eCommerce eine der zentralen Anforderungen. Basis dieser Optimierungen sind Fragen wie:

  • Welche Produkte/Kategorien sehen die Besucher?
  • Mit welchen Produkten/Kategorien beschäftigen sich die Besucher eingehend?
  • Welche Produkte/Kategorien werden auf die Merkliste gesetzt?
  • Welche Produkte/Kategorien werden in den Warenkorb gelegt oder wieder entfernt?
  • Welche Produkte/Kategorien werden bestellt?
  • Welche Werbemaßnahmen führen tatsächlich zur Konversion abzüglich aller Retouren und Stornos?

Diese Fragen lassen sich mit den Product Performance Reports im Detail beantworten. Sie finden die Reports unter eCommerce Reports > Produkt Performance.

Für die Reports muss eine erweiterte Datenerfassung in die zu messende Website integriert werden, damit Ereignisse wie z. B. ‚Gesehen‘, ‚Auf Merkliste gesetzt‘ oder ‚In Warenkorb gelegt‘ neben der Bestellung über die eCommerce API übergeben und im Report erfasst werden können.

8.1 Die Attribute der Product Performance Reports

MediumTyp/Kanal eines erfolgreichen Kontaktes (z.B. Social Media)
KampagneKampagnenbezeichnung, die zur Unterscheidung verschiedener Werbeaktionen dient und zur Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kampagnen notwendig ist
1. - 4. KategorieVier Kategoriestufen, in denen jedes Produkt abgebildet werden kann (z. B. Longboards-Zubehör-Schrauben-Kreuzschlitzschrauben)
Produkt-IdEindeutige Produktnummer
Produkt-NameBezeichnung des Produktes
SeitennameBezeichnung der Seite, auf der das Produkt gezeigt wurde
KundengruppeGruppe, zu der ein Kunde laut eCommerce API gehört
LieferbedingungenLieferbedingungen laut eCommerce API (z.B. Lieferung bis Bordsteinkante)
ZahlungsbedingungenZahlungsbedingungen laut eCommerce API (z.B. Ratenzahlung)

8.2 Kennzahlen der Product Performance Reports

Die Kennzahlen der Reports sind in Kennzahlengruppen organisiert. Die Kennzahlengruppen ergeben sich aus den produktbezogenen Aktionen der Shop-Besucher.

Kennzahlengruppe ‚Gesehen‘:

AnzahlGibt an, wie häufig das Produkt angesehen wurde. Es werden alle Aufrufe erfasst, auch wenn ein Besucher ein Produkt während eines Besuchs mehrfach angesehen hat.

Kennzahlengruppe ‚In den Warenkorb gelegt‘:

WarenwertDer Warenwert der Produkte, die Besucher in den Warenkorb gelegt haben:
Anzahl 'Produkt in den Warenkorb gelegt' x Produktmenge x Produktpreis.
Produktseite zu WarenkorbVerhältnis zwischen der Anzahl der Produkte, die in den Warenkorb gelegt wurden, zur Anzahl der betrachteten Produkte:
Anzahl 'Produkt in den Warenkorb gelegt'/Anzahl 'Produkt(seite) gesehen'.

Kennzahlengruppe ‚Aus Warenkorb gelöscht‘:

WarenwertDer Warenwert der Produkte, die Besucher aus dem Warenkorb entfernt haben:
Anzahl 'Produkt aus dem Warenkorb entnommen' x Produktmenge x Produktpreis.
LöschrateVerhältnis der Anzahl der Produkte, die aus dem Warenkorb entfernt wurden, zur Anzahl der Produkte, die in den Warenkorb gelegt wurden:
Anzahl 'Produkt aus dem Warenkorb entnommen'/Anzahl 'Produkt in den Warenkorb gelegt'.

Kennzahlengruppe ‚Bestellung‘:

ProduktmengeGibt an, in welchen Mengen das Produkt bestellt wurde.
WarenwertDer Warenwert der bestellten Produkte. Es ist unerheblich, ob Bestellungen zu einem späteren Zeitpunkt in einen Sale oder Storno geändert wur-den. Die Kennzahl hält den ursprünglichen Zustand der Bestellungen fest:
Anzahl 'Produkt bestellt' x Produktmenge x Produktpreis.

Die Kennzahlengruppe ‚Bestellung‘ ist optional je nach Implementierung. Wir empfehlen die Übergabe von Bestellungen als ‚Sale‘, was in den Product Performance Reports in der Kennzahlengruppe ‚Kauf‘ ausgewiesen wird.

Kennzahlengruppe ‚Kauf‘:

AnzahlGibt an, wie häufig das Produkt gekauft wurde.
Produkte pro KaufDurchschnittliche Anzahl der Produkte pro Kauf:
Gekaufte Produktmenge/Anzahl 'Produkt gekauft'.
WarenwertDer Warenwert der gekauften Produkte, wobei es unerheblich ist, ob Käufe zu einem späteren Zeitpunkt storniert wurden:
Anzahl 'Produkt gekauft' x Produktmenge x Produktpreis
Warenwert pro KaufDurchschnittlicher Warenwert pro Kauf:
Warenwert/Anzahl 'Produkt gekauft'.
Wert stehengelassenWarenwert der in den Warenkorb gelegten Produkte reduziert um die gekauft Produkte
Abbruch-RateAnteil der stehengelassenen Produkte an den in den Warenkorb gelegten Produkten (in %):
Anzahl 'In den Warenkorb gelegt' minus Anzahl 'Kauf')/Anzahl 'In den Warenkorb gelegt'
Produktseite zu KaufVerhältnis von gekauften zu betrachteten Produkten

9 Kampagnen-Links in Werbemittel einbinden

  1. 9.1 Automatisch befüllte Kampagnenattribute
  2. 9.2 Weitere Kampagnenattribute
  3. 9.3 Kampagnen-Links mit dem Assistenten erstellen
  4. 9.4 Kosten erfassen

In etracker Analytics werden die Kampagnen-Attribute aus dem Referrer, den URL-Parametern und der Einstiegsseite herausgelesen. Ein Attribut besteht aus drei Bestandteilen: Bezeichnung, Parameter und Wert. Die Bezeichnung ist die Spaltenüberschrift, die in den Reports verwendet wird. Der Parameter ist der (zumeist kryptische) Wert, der im Link übergeben wird. Der Wert legt eine eindeutige Zuordnung fest und kann als Merkmalsausprägung verstanden werden.

9.1 Automatisch befüllte Kampagnenattribute

In etracker Analytics werden grundsätzlich alle Website-Zugriffe erfasst und automatisch dem jeweiligen Medium zugeordnet – sofern dieses nicht per URL-Parameter im Link oder auf der Landingpage übergeben wird. Das Attribut Medium beschreibt den Kanal oder Typ einer Kampagne (z. B. Email, SEO, SEA, Display, Affiliate, Preissuchmaschine).

Folgende Erfassung wird beim Attribut “Medium“ automatisch vorgenommen:

  • Link / Referrer
    Dem Medium ‚Link/Referrer‘ werden alle Kontakte zugeordnet, bei denen ein externer Referrer erfasst wird und dieser nicht in der Liste der Suchmaschinen oder Social Media Sites enthalten ist.
  • Social Media
    Dem Medium ‚Social Media‘ wird alles zugeordnet, bei dem ein Referrer erfasst wird, der in der Liste der Social Media Sites enthalten ist.
  • Type-In
    Wenn beim Einstieg auf die Website kein Referrer oder anderer Kampagnenparameter erfasst werden kann, wird dieser als Type-in bzw. Direkteinstieg klassifiziert. D.h. hier wurde die URL direkt im Browser eingegeben bzw. per Bookmark aufgerufen oder aber die Referrer-Übermittlung unterdrückt.
  • SEO
    Dem Medium SEO werden Kontakte zugeordnet, wenn ein Referrer erfasst wird, der in der Liste der Suchmaschinen enthalten ist und aus der URL nicht ersichtlich ist, dass es sich um eine SEA-Kampagne handelt. Um eine 100%ig korrekte Zuordnung zwischen SEO und SEA zu gewährleisten, müssen die SEA-Links mit einem Kampagnenparameter versehen werden (über die Schnittstelle zu Google AdWords kann dies automatisch erfolgen).
  • SEA
    Dem Medium SEA wird der Traffic zugeordnet, der über den Referrer eindeutig als SEA identifiziert werden kann oder mit einem Kampagnenparameter versehen wurde.
  • Keine Zuordnung (Sonstiges)
    In wenigen Fällen ist es möglich, dass der Referrer oder der URL-Parameter für das Medium nicht erfasst werden kann, aber andere Kampagenattribute übergeben werden. In diesen Fällen ist eine Zuordnung zu einem Medium nicht möglich.

Neben dem Attribut ‚Medium‘ gibt es weitere Attribute, die von etracker automatisch befüllt werden.

  • Herkunft
    Herkunftsdomain, sofern Referrer vorhanden.
  • Herkunft / Pfad
    Herkunftspfad, sofern Referrer vorhanden.
  • Einstiegsseite
  • Kampagne
    Wird kein Kampagnenname per Parameter übergeben, wird die Kampagne automatisch als ‚organisch‘ klassifiziert.

Alle weiteren Attribute werden über spezielle URL-Parameter befüllt.

9.2 Weitere Kampagnenattribute

Um das volle Potenzial aus etracker Analytics auszuschöpfen, sollten Sie weitere Informationen zu Ihrer Kampagnenstruktur mittels des Anhängens einfacher Parameter an die URL abbilden. In etracker Analytics stehen Ihnen folgende vordefinierter Parameter zur Verfügung:

NameBeschreibung
Kampagne (etcc_cmp)Das Attribut 'Kampagne' dient zur Unterscheidung verschiedener Werbeaktionen und gewährleistet die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kampagnen: Parameter: etcc_cmp.
Medium (etcc_med)Das Attribut 'Medium' beschreibt den Typ einer Kampagne (z. B. E-Mail, Paid Search, Organic Search, Social Media, Display, Affiliate, Price Search Engine): Parameter: etcc_med.
Gruppe (etcc_grp)Das Attribut 'Gruppe' dient als Untergruppierung für Kampagnen und bildet z. B. einen Kanal in etracker Web Analytics oder eine AdGroup in Google AdWords® ab: Parameter: etcc_grp.
Herkunft (etcc_ori)Das Attribut 'Herkunft' beschreibt einen Verweis auf den Ursprung der Werbeform. Beispiele dafür sind Suchmaschinen, der Name eines Newsletters oder die Website, auf der die Werbung platziert wurde. Häufig wird diese Angabe aus dem Referrer ermittelt. Beispiel: Herkunft des Besuchers, oder wo wurde das Werbemittel gesehen? Parameter: etcc_ori.
Partner (etcc_par)Das Attribut 'Partner' bezeichnet den Werbepartner oder das Werbenetzwerk (z. B. Google, Zanox, Affilinet: Parameter: etcc_par.
Keyword (etcc_key)Das Attribut 'Keyword' bezeichnet das Suchwort oder die Suchphrase im Search Engine Marketing: Parameter: etcc_key.
Advertiser (etcc_adv)Das Attribut 'Advertiser' beschreibt den Werbetreibenden selbst. Dieser Parameter dient in erster Linie dazu, Agenturen die Differenzierung mehrerer Mandanten zu ermöglichen: Parameter: etcc_adv.
Agency (etcc_acy)Das Attribut 'Agency' beschreibt eine Werbeagentur oder eine Performance-Agentur: Parameter: etcc_acy.
Ziel (etcc_tar)Mit Hilfe des Attributs 'Ziel' kann das Ziel einer Kampagne festgelegt werden (z. B. 'Sales', 'Branding', 'Leads', 'Registration'): Parameter: etcc_tar.
Anzeige (etcc_ctv)Das Attribut 'Anzeige' bezeichnet den fachlichen Namen oder die Bezeichnung einer Anzeige.
Variante (etcc_var)Das Attribut 'Variante' beschreibt die Version der Werbung (Variante), auf die ein Besucher geklickt hat. Sie wird bei Content-bezogener Werbung und Content-Tests (A/B-Tests) verwendet, um zu ermitteln, welche Version einer Werbung am effektivsten umsatzsteigernde Neukunden anzieht: Parameter: etcc_var.
Platzierung (etcc_plc)Das Attribut 'Platzierung' spezifiziert einen Bereich auf einer Website, in dem Werbung geschaltet wird: Parameter: etcc_plc.
Matchtype (etcc_mty)Das Attribut 'Matchtype' spezifiziert den Suchtyp für ein gebuchtes Keyword in Google AdWords: Parameter: etcc_mty.

Der Kampagnen-Link für einen Newsletter könnte bspw. folgendermaßen aussehen:

www.zieldomain.de?etcc_med=Email&etcc_ori=gmx&etcc_cmp=Newsletter_Juni&etcc_var=Split3&etc_ctv=iPhone4&etc_plc=2

Dabei liegt den Attributen folgende Struktur zur Nutzung zugrunde (Beispiel):
Medium = E-Mail (statisch)
Campaign = Kampagnenname
Origin = ggf. der E-Mail-Host
Target = optional zur Unterscheidung von z. B. Wochen-E-Mails vs. System–Mails bspw. zur Bewertung von Produkten nach dem Kauf
Creative = Absatz, in dem der Link bzw. das beworbene Produkt enthalten ist
Placement = Absatz-Position (Nr.) des enthaltenen Links
Variant = ggf. zur Differenzierung von Segmenten innerhalb der Verteiler oder A/B-Tests bei inhaltlichen Varianten

Nur die Parameter für die Kampagne (etcc_cmp) und das Medium (etcc_med) sind Pflichtparameter. Alle anderen Parameter können optional eingesetzt und sollten einheitlich für Ihre individuelle Struktur verwendet werden. Zur Unterstützung bei der einheitlichen Verwendung von Kampagnenattributen steht Ihnen unter Marketing Reports > Quellen > Kampagnen Hilfe ein Assistent sowie eine Link-Verwaltung als Excel-Download bereit.

Hinweis:
Der Assistent soll Ihnen lediglich bei der Erstellung der Kampagnen-Links helfen. Sie können die Parameter auch direkt in den Links anpassen. Nur die ‚Eigenen Attribute‘ müssen Sie zuvor einmalig innerhalb der Konfiguration anlegen, um sie dem System bekannt zu machen.

8.3 Kampagnen-Links mit dem Assistenten erstellen

Der Werbemittel-Link-Generator in etracker Analytics hilft bei der Erstellung der Links. Außerdem ermöglicht dieser das Anlegen von eigenen Attributen bzw. Parametern, sollten die vordefinierten Parameter für Ihre Kampagnenstruktur nicht ausreichen.

Der Link-Generator dient dazu, die Syntax der URL-Parameter zu illustrieren. Die Links können auf Basis der vordefinierten Attribute dynamisch und selbstständig angelegt werden, müssen also nicht in etracker Analytics „angelegt“ werden.

Um innerhalb von etracker Analytics Kampagnen über Kampagnen-Links zu erfassen, stellt etracker Ihnen einen Assistenten zur Verfügung.

web-analytics_8-kamapgnen-links-assistent

Gehen Sie vor wie folgt:

  1. Wählen Sie Marketing Reports > Quellen > Kampagnen Hilfe
  2. Geben  Sie die Pflichteigenschaften an:
    • Ziel-URL: Gibt an, zu welcher Website Ihr Kampagnen-Link später führen soll (siehe 1).
    • Kampagne: Bezeichnet die Kampagne zur Unterscheidung verschiedener Werbeaktionen und Slogans (siehe 2).
    • Medium: Gibt an, welches Medium genutzt wird (siehe 3).
  3. Erweitern Sie den Link ggf. über den Button +Attribut hinzufügen um weitere Attribute (siehe 4). Im Fenster ‚Attribute‘ können Sie die Attribute aus der Liste der verfügbaren Attribute über Doppelklick auswählen. Je mehr Attribute Sie auswählen, desto detaillierter können Sie später die Daten auswerten. Klicken Sie auf OK, um die Attributauswahl zu beenden.
  4. Geben Sie Attributwerte in die Eingabefelder hinter den Attributen ein, prüfen Sie, ob alle Eingaben korrekt sind und klicken Sie auf Link generieren oder Redirect generieren (siehe 5). Der Link wird daraufhin im Ausgabefeld darunter angezeigt.
  5. Erstellen Sie weitere Links, indem Sie die vorhandenen Werte anpassen oder auf Eingaben zurücksetzen klicken (siehe 6). In diesem Fall werden alle Felder geleert. Nach dem Klick auf Link generieren erscheint der neue Link im Ausgabefeld über dem zuvor erzeugten Link.
  6. Kopieren Sie die erzeugten Links aus dem Textfeld und binden Sie sie in Ihr Werbemittel ein.

9.3.1 Eigene Medien erstellen

Das Attribut ‚Medium‘ beschreibt den Typ eines Kontakts/Werbekanals. Voreingestellt und automatisch erfasst sind folgende Medien:

  • Link / Referrer
  • Social Media
  • Type-In
  • SEO
  • SEA

Eigene Medien können Sie hinzufügen, indem Sie unter den Pflichteigenschaften das Medium Eigenes auswählen. Für die Bezeichnung des Mediums können Sie auch Abkürzungen verwenden.

9.3.2 Eigene Attribute erstellen

Auch wenn Sie den Assistenten nicht nutzen, müssen Sie dem System Attribute bekannt machen, die über den Standard hinausgehen. Je nach Lizenz-Umfang können Sie in etracker Analytics bis zu 10 eigene Attribute definieren. Die Parameter, Werte und Bezeichnungen dieser Attribute können Sie beliebig festlegen. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf den Button +Attribut hinzufügen. Wählen Sie im Fenster ‚Verfügbare Attribute‘ Eigenes Attribut per Doppelklick und dann OK.
  2. Geben Sie im Fenster ‚Neues Attribut erstellen‘ Folgendes ein:
    • Bezeichnung: Bezeichnung für Ihr individuelles Attribut (z. B. Publisher-ID). Dieses wird Spaltenüberschrift im Report.
    • Attributname: Name des Parameters (z. B. PID), der im Kampagnen-Link verwendet wird.
    • Wert: Beispielhafter Wert des Attributs (z. B. der Publishername).
  3. Klicken Sie auf Attribut speichern.

9.4 Kosten erfassen

Um innerhalb von etracker Analytics die Kampagnenkosten zu erfassen, können Sie für jede Kampagne die Kosten pro Klick, pro Lead und pro Sale angeben. Gehen Sie wie folgt vor:

web-analytics_8-kosten-erfassen

  1.  Klicken Sie in der Reportauswahl unter Marketing Reports auf das Rädchen-Symbol neben Kampagnen. Die Standardansicht zeigt Ihnen eine Tabelle mit allen Kampagnen des Google AdWords® Kontos.
  2. Klicken Sie auf den Bearbeiten-Button (siehe 1) unterhalb der Tabelle und geben Sie die Kosten ein (siehe 2). Die Kosten für Leads und Sales können Sie als absolute Werte oder als relative Werte pro Umsatz angeben. Geben Sie die anteiligen Werte mit einem Prozentzeichen ein (z. B. ‚1%‘). Die Kosten pro Klick müssen Sie als absoluten Wert eingeben.
  3. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Hinweis:
Haben Sie die Kosten in einem Feld nicht korrekt eingetragen, so wird das Feld rot markiert. Solange ein fehlerhafter Eintrag vorhanden ist, können Sie die Änderungen nicht speichern.

10 Eigene Reports in etracker Analytics

In etracker Analytics können Sie eigene Reports nach Ihren Wünschen und Vorstellungen zusammenstellen und als individuelle Reports mit eigenem Namen dauerhaft im System anlegen.
Eigene Reports erlauben die freie Zusammenstellung von Attributen und Kennzahlen sowie weitere individuelle Konfigurationsmöglichkeiten wie die Wahl des Verteilungsmodells oder des Konversionszeitraums.

Gehen Sie wie folgt vor:

web-analytics_9-eigene-reports-in-ea

  1. Wählen Sie Eigene Reports > Report hinzufügen.
  2. Passen Sie den Report-Titel an Ihre Bedürfnisse an.
  3. Wählen Sie über das + Symbol und Hinzufügen und weiter maximal 9 Attribute und 12 Kennzahlen für den Report aus und schließen Sie die letzte Auswahl jeweils mit Hinzufügen ab.
    Klicken Sie in der Spaltenüberschrift auf das – Symbol, um das Attribut oder die Kennzahl wieder zu entfernen.
    Die Auswahlliste der Kennzahlen ist in zwei Spalten unterteilt. Die erste Spalte zeigt Kennzahlengruppen um die Auswahl zu erleichtern. Die zweite Spalte zeigt die Kennzahlen der gewählten Gruppe. Rechts neben der Auswahlliste erhalten Sie jeweils eine Beschreibung zu dem gewählten Eintrag.
  4. Geben Sie einen Konversionszeitraum ein (bis zu 180 Tage).
    Wie lang Sie den Zeitraum wählen, sollte von der Länge des Kaufentscheidungsprozesses bei Ihren Kunden abhängen. Wenn Sie eher Produkte anbieten, für die sich ein Kunde länger mit einem Thema beschäftigt und Informationen einholt (z. B. Autos, Urlaubsreisen oder Bank-Produkte), so ist ein längerer Konversionszeitraum sehr sinnvoll. Wenn die Kaufentscheidung für Ihre Produkte jedoch adhoc gefällt wird wie beispielsweise bei Bekleidung oder Büchern, dann ist ein kurzer Zeitraum für die Betrachtung angemessener.
  5. Wählen Sie im Drop-down-Menü ein Verteilungsmodell aus und entscheiden Sie sich für die gruppierte oder nicht gruppierte Standarddarstellung.
    Um alle Werbemittelkontakte ausreichend zu berücksichtigen, können Sie Reports auch zweifach, einmal nach dem LastAd- und einmal nach dem FirstAd-Modell, anlegen und dann beide Sichtweisen miteinander vergleichen.
  6. Klicken Sie auf Report erstellen. Der Report wird erzeugt und anschließend berechnet.

Den erzeugten Report können Sie jederzeit über die Übersicht der eigenen Reports bearbeiten oder löschen.

Hinweis:
In eigenen Reports können Sie im Nachhinein Attribute nur noch hinzufügen, jedoch nicht löschen, da sonst die in der Vergangenheit errechneten Werte nicht mehr konsistent wären. Aus dem gleichen Grund können Sie den gewählten Konversionszeitraum und das gewählte Verteilungsmodell nicht mehr ändern. Die neu hinzugefügten Attribute und Kennzahlen können nur für die Zukunft berechnet werden.

11 E-Mail Reporting

Das Reporting ermöglicht den automatisierten Versand von einzelnen Web Analyse Reports oder individuell zusammengestellter Report-Sets per E-Mail. Neben dem Mitbenutzer-Zugang zur Applikation können so Kunden, Vorgesetzte, Kollegen oder Agentur-Partner regelmäßig mit den für sie relevanten Informationen versorgt werden. Per Knopfdruck sind die ausgewählten Report-Sets zusätzlich jederzeit zum Download abrufbar.

Eine Übersicht über alle E-Mail Reports und die Reporting-Konfiguration finden Sie im Administrations-Bereich bzw. über den sich öffnenden Layer bei Klick auf die Account-Info.

Reporting-Konfiguration

Wählen Sie Account Info > Reportings & Exporte > Reporting erstellen, um ausgewählte Reports je nach Bedarf täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise oder auf Wunsch auch jährlich zu verschicken. Zur Auswahl stehen verschiedene Formate wie CSV, XLS, XLS gezippt, XML, XML für Excel und PDF.

Tipp:
Wenn Sie Reports mit mehreren Segmenten (beispielsweise Top-Seiten nach Gerätetyp oder Geo-Herkunft) exportieren wollen, wählen Sie bitte ein offenes Dateiformat, da die Aufklapp-Funktion bei der Segmentierung standardmäßig nicht in den PDF-Exporten übernommen wird.

Der Erstellungsprozess umfasst die folgenden Schritte:

1. Auswahl des Typs (Dateiformats) und Titels

auswahl-typ-und-titel

Tipp:
Wählen Sie einen Titel, der die beinhalteten Reports möglichst gut beschreibt. Bei Reports und Report-Sets für Excel können aus technischen Gründen keine Titelangaben in die Tabellenblätter eingefügt werden.

2. Auswahl der beinhalteten Reports

auswahl-der-beinhalteten-reports

Einzelne E-Mails für jeden Report sind unpraktisch und nervig. Daher haben Sie bei etracker Analytics die Möglichkeit, mehrere Reports in unterschiedlichen Konfigurationen in einem Reporting zu kombinieren und gesammelt in einer Datei zu versenden. In Excel finden Sie die unterschiedlichen Reports als einzelne Tabs wieder.
Es können Reports aus allen Web Analytics-Bereichen, also Basis Reports, Marketing Reports, eCommerce Reports und Eigene Reports, ausgewählt werden.
Zusätzlich können Sie verschiedene Konfigurationen der Reports, d.h. mit individueller Segmentierung, Sortierung, Filterung und Kennzahlauswahl, in den jeweiligen Reports speichern und im Reporting verwenden.
Die Anzahl der Datensätze für den Reportversand lässt sich ebenfalls einstellen, wenn Sie bspw. nur die Top 100 Keywords, Seiten oder Bereiche betrachten wollen.

3. Auswahl des Versandintervalls

auswahl-des-versandintervalls

Legen Sie fest, ob der Reportversand täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen soll. Der Zeitraum des Reportings entspricht derzeit dem ausgewählten Versandintervall. Bereits vorbereitet ist die Möglichkeit, vom Intervall abweichende Zeiträume einzustellen.

4. Empfänger wählen

empfaenger-waehlen

Jetzt fehlt nur noch die Angabe der Empfänger, um die Reporting-Konfiguration abzuschließen. Mit Klick auf Erstellen wird der Reportversand aktiviert.

Reportingübersicht

Über Account Info > Reportings & Exporte > Bestehende Reportings gelangen Sie zur Übersicht aller erstellten Reportings mit jeweiligem Erstellungsdatum, Namen und Versandintervall. Durch Klick auf die Icons in der rechten Spalte Aktionen können Sie die Reportings als Datei zum Download abrufen, ändern oder löschen.

reportinguebersicht

Hinweis:
Die Reihenfolge der Reports in der Datei wird bisher über die Auswahlreihenfolge bestimmt.

b Erkenntnisse gewinnen & anwenden

Nach dem Einbinden des etracker Tracking Codes in Ihre Website können Sie mit etracker Analytics erste Analysen durchführen. Erste Erkenntnisseerhalten Sie durch folgende Auswertungen:

      1. Identifizieren Sie Ihre wichtigsten Einstiegsseiten
      2. Entdecken Sie erste Usability-Stolpersteine

1. Analyse Ihrer Einstiegsseiten

Website-Besucher gelangen über Ihre Startseite, aber auch über eine Reihe von Unterseiten auf Ihren Online-Auftritt. Da diese Seiten wichtig für den berühmten „ersten Eindruck“ sind, lohnt es sich für Sie als Website-Betreiber, diese zu identifizieren, zu analysieren und zu optimieren.

Führen Sie folgende Schritte in etracker Analytics aus:

Navigieren Sie im Bereich Basis Reports > Content und öffnen den Report Seiten.

Nun können Sie bei den Top-Seiten betrachten, wie oft die Besucher bei bestimmten Seiten eingestiegen (Einstiege) oder auch ausgestiegen (Ausstiege) sind.

So haben Sie eine schnelle Übersicht, welche Seiten die meisten Ein- bzw. Ausstiege haben.

Für die Seiten mit den meisten Besuchern schauen Sie sich z. B. an, welche eine hohe Bounce Rate aufweisen. Die Bounce Rate steht für die Absprungrate der Seite und gibt den prozentualen Anteil der Besucher an, die nach nur einem Seitenaufruf (also direkt nach der Einstiegsseite) Ihren Online-Auftritt wieder verlassen. Diese Seiten sollten Sie optimieren, da der Seiteninhalt offenbar nicht die Fragen beantwortet bzw. das Bedürfnis befriedigt, mit dem die Besucher auf diese Seite gekommen sind.

wa

2. Usability Analyse

Eine Analyse der Besucherbewegungen auf Ihrer Website kann ein Mittel sein, um Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken. In der etracker Analytics können Sie sich unter UX Analytics > Aufgezeichnete Besucher Filme ansehen, die Bewegungen einzelner Besucher Ihrer Website wiedergeben. Hinweise auf Optimierungspotenziale liefern insbesondere Filme von Usern, die besonders viele bzw. wenige Seitenaufrufe und die ungewöhnliche Bildschirmgrößen verwendet haben.

vm

War dieser Artikel hilfreich?

Ja Nein

Sie sind bereits Kunde und haben
eine konkrete Support-Anfrage?