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Dynamische Seiteninhalte

Voraussetzungen für die Aufzeichnung dynamischer Seiteninhalte in UX Analytics

Wenn Ihre Website dynamische Inhalte (client-seitige Manipulationen) enthält oder komplett dynamisch gestaltet ist, sind zusätzliche Anpassungen für UX Analytics notwendig.

Für UX Analytics wird das DOM zum Zeitpunkt des Onload Events übertragen und aufgezeichnet (bei asynchroner Zählung ggf. auch später). Jedes Mal, wenn die Webseite neu geladen wird, wird das DOM erneut übertragen. Viele Websites und Web-Applikationen arbeiten aber mit AJAX-Requests, die zentrale Bestandteile des DOMs austauschen, sodass das beim ersten Mal aufgezeichnete DOM nicht zu dem beim erneuten Laden der Seite übertragenen DOM passt.

Wenn Seiteninhalte auf diese Weise dynamisch ausgetauscht oder nachgeladen werden, dann können Sie Ihre Website anpassen, indem Sie den JavaScript-Aufruf et_vm_reload in die Website einbauen. Dadurch teilen Sie etracker die Veränderung des Zustands mit, sodass etracker eine „neue“ veränderte Seite aufzeichnen kann.

Mithilfe dieses JavaScript-Aufrufs lässt sich in UX Analytics z. B. die Navigation auf einer einzelnen Webseite abbilden, nicht jedoch das Leeren oder Editieren eines Warenkorbs auf einer mehrseitigen Shop Website. Zudem ist diese Anpassung nur sinnvoll, wenn die Veränderung der Seite für die Bedienung relevant ist, z. B. wenn für die Auswahl eines Datums auf der Seite ein Overlay eingeblendet wird.

Wenn die Website neu geladen wird, wird auch eine neue PI (Page Impression) erfasst. Diese wird für die korrekte Anzeige in UX Analytics geteilt. Das bedeutet, aus einer PI werden mehrere PIs. Für die Aufzeichnung von UX Analytics wird mit dieser Methode also mehr Kontingent verbraucht und die UX Analytics Daten, die auf PIs beruhen (z. B. wie oft eine Seite aufgerufen wurde), ändern sich.
Auf die anderen etracker Produkte hat dies aber keinen Einfluss.

Was müssen Sie also tun, um UX Analytics anzupassen?

1. Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen im Menü Konfiguration auf „niedrig“. Nur so ist die Übermittlung des veränderten DOM möglich.

2. Identifizieren Sie die asynchronen Veränderungen der Website. Dazu besuchen Sie am besten die Website und testen alle Elemente aus. Schauen Sie sich dann die im Motion Player aufgezeichneten Filme an. Haben Sie Elemente benutzt, die normalerweise zu einer Veränderung der Website führen, im Film aber nicht, ist hier in der Regel JavaScript im Spiel.

3. Entscheiden Sie, an welchen Stellen die Seite neu geladen werden soll. Berücksichtigen Sie dabei, dass die damit einhergehende Teilung der PI Auswirkungen auf die Reports in UX Analytics und das verbrauchte Kontingent hat. Entscheiden Sie, welche Einschränkungen Sie akzeptieren können (z. B. aufklappende Menüs, kleine Infofenster) und auf welche nachgeladenen Elemente Sie nicht verzichten wollen (z. B. zentrale Formulare).

4. Um die identifizierten Stellen für den simulierten Reload technisch umzusetzen, bauen Sie den folgenden JavaScript-Code an der Stelle ein, die auf die entsprechende Manipulation durch das DOM folgt:

if(typeof et_vm_reload == 'function') {  et_vm_reload(); }

Eine Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.

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