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Praxis-Tipps & Leitfäden

  1. Musterkonzept für eCommerce Sites
  2. Technische Voraussetzungen für den Einsatz von Testing & Targeting
  3. Technische Voraussetzungen für den Einsatz von UX Analytics
  4. View-through Conversion Tracking

a Musterkonzept für eCommerce Sites

  1. etracker Code integrieren
    1. etracker Code (Version 4.1)
    2. Wrapper-Funktionen
  2. Code-Parameter befüllen
    1. Seitenname (et_pagename)
    2. Bereiche (et_areas)
  3. eCommerce Events
    1. Produkt gesehen
    2. Produkt in den Warenkorb gelegt
    3. Bestellung
  4. Interne Suche & Onsite-Teaser
  5. Allgemeines Event Tracking
    1. Struktur eines Aufrufs des Event Trackers
    2. Event Tracker einbauen
    3. Event-Beispiele in Shops

1 etracker Code integrieren

1.1 etracker Code (Version 4.1)

Zur Nutzung von etracker und der damit verbundenen Befähigung zur Erfassung grundlegender Daten, wie z. B. Besucher und Seitenaufrufe, ist ein spezieller Tracking Code notwendig. Dieser ist in alle zu messenden Seiten der Website zu integrieren.

Die Platzierung muss zwischen dem öffnenden <head>-Tag und dem schließenden </head>-Tag erfolgen. Grundsätzlich werden alle Daten dieses Konzepts auf Basis einer Domain (z. B. ‚http://www.xyz.de‘) in einem Account erfasst. Jedem dieser Domain Accounts ist ein Sicherheitscode aus bis zu sechs Zeichen zugeordnet (auch ‚Account-Schlüssel 1‘ genannt).

Der etracker Code baut sich wie nachstehend gezeigt auf. Der individuell personalisierte Code kann in Teilen davon abweichen. Folgender Tracking Code ist auf alle zu messenden Seiten mit dem entsprechenden Sicherheitscode des Domain Accounts zu integrieren. Der Account-Schlüssel 1 wird für die Platzhalter ‚XXXXX‘ in der vorletzten Code-Zeile des Tracking Codes eingesetzt.

<!-- Copyright (c) 2000-2016 etracker GmbH. All rights reserved. --> <!-- This material may not be reproduced, displayed, modified or distributed --> <!-- without the express prior written permission of the copyright holder. --> <!-- etracker tracklet 4.1 --> <script type="text/javascript"> // var et_pagename = ""; // var et_areas = ""; // var et_url = ""; // var et_tval = ""; // var et_tonr = ""; // var et_tsale = 0; // var et_basket = ""; // var et_cust = 0; </script> <script id="_etLoader" type="text/javascript" charset="UTF-8" data-secure-code="XXXXX" src="//static.etracker.com/code/e.js"></script> <!-- etracker tracklet 4.1 end -->

Der Parameter-Block des Tracking Codes (Code-Zeile 6 bis 13) enthält elementare Parameter zur Steuerung von etracker. Die Verwendung und individuelle Anpassung von Parametern wird in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben.

Hinweis:
Die Parameter et_cust, et_tval, et_tonr, et_tsale und et_basket werden nur bei Websites mit dem primären Ziel der Leadgenerierung und Ähnliches empfohlen. Für eCommerce-Sites hingegen empfehlen wir die Übergabe von Warenkörben und Bestellungen über spezielle eCommerce-Events.

1.2 Wrapper-Funktionen

Der Tracking Code kann neben dem herkömmlichen Aufruf auch dynamisch aufgerufen werden, wenn sich der Seiten-Content dynamisch ändert, wie u.a. bei Ajax-Funktionalitäten. Dazu wird die Funktion ‚et_eC_Wrapper‘ benutzt.

Gibt es auf einer physischen Seite mit eigener URL dynamische Inhalte, die z. B. Zusatzinformationen oder weitere Formularfelder auf der gleichen Seite nachladen, und man will bspw. den One-Page-Checkout in der Funnel-Analyse auf einzelne Schritte herunter brechen, so sollte mithilfe der Wrapper-Funktion ein virtueller Seitenaufruf generiert werden. Auf ähnlichem Wege können sonstige dynamische Inhalte übergeben werden, wie Kategorie-Übersichtsseiten, die mit dem ‚Runterscrollen‘ mehr Produkte dieser Kategorie nachladen.

Das Muster für die Wrapper-Funktion sieht wie folgt aus:

onmousedown="et_eC_Wrapper('Account-Schlüssel1','pagename','areas','url',);"

Der Auslöser für den Aufruf der Funktion kann individuell bestimmt werden. In dem obigen Beispiel wird die Funktion beim Klick auf ein HTML-Objekt (onmousedown) ausgeführt.

Für Flash:

ExternalInterface.call("et_eC_Wrapper", "Account-Schlüssel1", "pagename", "areas", "url");
Hinweis:
Die Wrapper-Funktion encodiert die Werte selbständig, so dass diese im Klartext angegeben werden müssen.

2 Code-Parameter befüllen

Folgende Code-Konfiguration sorgt für eine optimale Auswertbarkeit der Nutzung der Website-Inhalte.

Hinweis:
Alle Werte sind im URL-codierten Format (RFC 3986) zu übergeben, insbesondere wenn diese Sonderzeichen enthalten.

2.1 Seitenname (et_pagename)

Für die Erfassung der Seitenbezeichnungen ist es essentiell, dass jeder Seite ein eindeutiger Seitenname zugewiesen wird, da dieser Seitenname wie eine ID einer Seite zu verstehen ist. Wird der Parameter nicht befüllt, so wird der Seitenname in den Reports aus den jeweiligen URLs automatisch generiert, d.h. aus der URL der jeweiligen Seite ohne Domain und URL-Parameter.

Falls die einzelnen Seiten über Parameter gesteuert werden, müssen eindeutige Seitenbezeichnungen übergeben werden, da die individuellen Seiten in der Analyse sonst nicht differenziert betrachtet werden können.

Des Weiteren kann es sinnvoll sein, dem Seitennamen noch die CMS-ID der Seite oder weitere Informationen anzufügen, die für das Reporting relevant sind, bspw. auch die Template-Bezeichnung.

Hinweis:
In Parameter et_pagename können max. 255 Zeichen übergeben werden.

Beispiele für die Benennung der Seiten:

Hinweis:
Die fett markierten Stellen sind lediglich Platzhalter, die dynamisch mit Inhalten befüllt werden müssen.

http://www.IhreSeite.de

var et_pagename = "Startseite *CMS-ID* ~Home~";

http://www.IhreSeite.de/kategorie3/kategorie3_3

var et_pagename = "kategorie3_3 *CMS-ID* ~Kategorie-Seite~";

2-1_seitenname

2.2 Bereiche (et_areas)

Der Parameter et_areas definiert Bereiche bzw. Seiten-Gruppen, denen die einzelnen Seiten der Website zugeordnet werden sollen. Soll eine Seite mehreren Bereichen bzw. Bereichsebenen zugewiesen werden, so sind diese dabei mit einem Schrägstrich ‚/‘ zu trennen. Enthält die Bezeichnung eines Bereichs einen Schrägstrich ‚/‘, der nicht zum Aufbau von hierarchischen Bereichen verwendet werden soll, so müssen Sie den Schrägstrich doppelt angeben, wie z. B.: Bereich AC//DC

Die Definition der Bereiche in etracker erfolgt anhand des hierarchischen Aufbaus der Website und orientiert sich an der Sitemap sowie – bei Bedarf – an definierten Sonderbereichen.

Grundsätzlich sollte jede Seite der Website einem Bereich zugeordnet werden. Die Bereiche in etracker sind analog der Breadcrumb-Navigation auf der Website aufgebaut.

Gibt es verschiedene Sprachversionen einer Website, so kann die jeweilige Sprache als zusätzliche Bereichsebene übergeben werden. Dabei sollten, wenn möglich, die Navigationsbereiche einheitlich und in der gleichen Sprache benannt werden.

Alle Seiten, die alleinstehend sind und damit keinem Bereich der Navigation angehören, sollten einem Sonderbereich, z. B. Zusatz- oder Landingpages, zugeordnet werden.

Hinweis:
Standardmäßig können Kategorien bis in die fünfte Ebene analysiert werden.

Nachfolgend sind die Ebenen exemplarisch grafisch skizziert:

2-3_bereiche-et-areas

Beispiele für die Zuordnung der Seiten in Bereiche:

  • Startseite

http://www.IhreSeite.de

var et_areas = "IhreSeite";
  • Unterseite Kategorie 3.3.1

http://www.IhreSeite.de/kategorie3/kategorie3_3

var et_areas = "IhreSeite/kategorie3";

2-3_bereiche-et-areas_2

  • Unterseite AGB.html

http://www.IhreSeite.de/Service/FAQ/AGB.html

var et_areas = "IhreSeite/Service/FAQ";

2-3_bereiche-et-areas_3

3. eCommerce Events

Mithilfe von eCommerce Events können Ereignisse wie ‚Produktseite gesehen‘, ‚Produkt in den Warenkorb gelegt‘ oder ‚Produkt bestellt‘ mit allen relevanten Artikelinformationen übermittelt werden. Dazu ist jedoch eine Integration weiteren Codes notwendig. Die dafür vorgesehenen Funktionen und Parameter sind in der sogenannten eCommerce-API enthalten.

Hierbei handelt es sich um JavaScript-Code, der an den entsprechenden Stellen auf Ihrer Website integriert werden muss. Die eCommerce-API hat zwei grundlegende Funktionen, um Informationen an etracker zu übermitteln: ’sendEvent‘ und ‚attachEvent‘.

sendEvent ist der direkte Aufruf eines von der Schnittstelle definierten eCommerce Events. Diese Funktion ist dann einzusetzen, wenn ein Ereignis beim Öffnen einer Seite abgesetzt werden soll

Soll das Absenden an ein bestimmtes ggf. schon bestehendes JavaScript-Event gekoppelt sein, muss die Funktion attachEvent verwendet werden. Ein Beispiel hierfür ist der Klick auf einen Button, bei dem sich ein Layer öffnet. Wichtig hierbei ist, dass jedes HTML-Element, an welches ein eCommerce Event angehängt werden soll, eine ID hat. Der HTML-Parameter ‚id‘ muss also stets einen Wert haben.

Mittels dieser beiden Funktionen lassen sich folgende zur Verfügung stehenden Ereignisse, bzw. Events, erfassen:

  • viewProduct – Produkt gesehen
  • insertToWatchliste – Produkt auf Merkliste gesetzt
  • removeFromWatchlist – Produkt von Merkliste entfernt
  • insertToBasket – Produkt in den Warenkorb gelegt
  • removeFromBasket – Produkt aus dem Warenkorb entfernt
  • order – Bestellung
  • orderCancellation – Bestellung storniert

Bei jedem Event müssen sog. Objekte definiert und angegeben werden. Bei den Objekten handelt es sich um:

  • product: Dieses Objekt definiert ein Produkt mit den dazugehörigen Attributen. Zu den Attributen eines Produkt-Objekts gehören:
    • Produkt-ID
    • Produkt-Name
    • Produkt-Hierarchie (Kategorie, bis zu vier Kategorie-Stufen)
    • (Nominal-)Preis
  • basket: Bei einer Bestellung werden die bestellten Produkte in einem Warenkorb-Objekt abgelegt. Dabei wird eine Warenkorb-ID übermittelt, und die Produkte, die sich im Warenkorb befinden, werden erfasst. Die Warenkorb-ID muss beim Event ‚viewProduct‘ mit angegeben werden.
  • order: Das Objekt der Bestellung enthält sämtliche Bestelldaten und das Warenkorb-Objekt. Folgende Bestelldaten werden erfasst:
    • Bestellnummer: Für die eindeutige Identifizierung der von Besuchern erreichten Umsatzziele (Leads & Sales) wird ein eindeutiger Wert an etracker übergeben, so dass jede Buchung einzeln erfasst wird.
    • Status: Bei einer Bestellung ist dies der Status ‚sale‘.
    • Bestellwert: Gesamtbestellwert der Bestellung.
    • Warenkorb: Das Warenkorb-Objekt (s.o.)
Hinweis:
Bei der Integration der eCommerce-API ist der Debug-Modus sehr hilfreich, um mögliche Übergabefehler schneller zu finden

3.1 Produkt gesehen

Dieses Event soll bei jedem Aufruf einer Produktseite übergeben werden. Ein Produkt sollte als ‚gesehen‘ gewertet werden, wenn man es von dieser Seite aus in den Warenkorb legen kann.

Hinweis:
Dies bedeutet, wenn Produkte von der Kategorie-Übersichtsseite direkt in den Warenkorb gelegt werden, muss hier, gleichzeitig zum ‚Produkt in den Warenkorb-Event‘, auch ein ‚Produkt gesehen-Event‘ aufgerufen werden.

3-1_produkt-gesehen

Definition des Produkt-Objekts

NameAttributDatentypFür Firma
Produkt-IDidstring, max. 50 ZeichenEine reelle oder fiktive, aber gleichzeitig eindeutige Produktnummer
Produkt-Namenamestring, max. 250 ZeichenEin reeller oder fiktiver, aber gleichzeitig realer Produktname
Produkt-Kategoriecategoryarry of strings, max. 50 Zeichen/stringKategorie-Ebene 1-4
(Normal-)Preispricestring, max. 20 ZeichenEin reeller oder fiktiver monetärer Wert des Produkts

Hinweis:
Das Produkt-Objekt benötigt zwei weitere Attribute bei der Übergabe an die eCommerce- API: ‚currency‘ und ‚variants‘. Eine individuelle Anpassung dieser Attribute ist derzeit noch nicht möglich.

Für die Übergabe des Events ‚viewProduct‘ muss die Funktion ’sendEvent‘ auf einer Produktseite verwendet werden. Demnach ist folgender Beispiel-Code für die Auslösung des Events notwendig:

Produkt: Produkt A
Artikelnummer: 125125125
Artikelname: Produkt A
Preis: 25.99
Kategorie-Ebene 1: Oberkategorie X
Kategorie-Ebene 2: Unterkategorie X.Y.
Kategorie-Ebene 3: Unterkategorie X.Y.Z
Kategorie-Ebene 4: Sonderkategorie i

var et_Commerce_product = 
 {
  id : '125125125', 
  name : 'Produkt A', 
  category : [‘Oberkategorie X’, 'Unterkategorie X.Y.', 'Unterkategorie X.Y.Z.', 'Sonderkategorie i'], 
  price : '25.99',
  currency: 'EUR',
  variants: {}
};
etCommerce.sendEvent('viewProduct',et_Commerce_product)

3.2 Produkt in den Warenkorb gelegt

Dieses Event wird dann ausgelöst, wenn der Nutzer auf den Button ‚in den Warenkorb‘ klickt. Für die Übergabe mit dem Klick muss die Funktion ‚attachEvent‘ genutzt werden.

3-2_produkt-in-den-warenkorb-gelegt

Demnach ist folgender Beispiel-Code für die Auslösung des Events notwendig:

var et_Commerce_product =  {   id : '125125125',    name : 'Produkt A',    category : [‘Oberkategorie X’, 'Unterkategorie X.Y.', 'Unterkategorie X.Y.Z.', 'Sonderkategorie i'],    price : '25.99',    currency: 'EUR',   variants: {} };  var quantity = '1'; etCommerce.attachEvent({'mousedown' : ['ButtonAngebot']}, 'insertToBasket',et_Commerce_product,quantity);

3.3 Bestellung

Dieses Event wird ausgelöst, wenn die Bestätigungsseite eines Kaufs erscheint. Dabei muss ein Bestell-Objekt definiert werden.

Definition eines Bestell-Objekts

NameAttributDatentypFür Brose
BestellnumerorderNumberstring, max. 50 ZeichenID des Kaufs bzw. die Bestellnummer. Steht diese nicht bereit, kann auch ein anderer, eindeutiger Wert aus dem CMS oder ggfs. eine fortlaufende Nummer übergeben werden.
StatusstatusenumSale
BestellwertorderPricestringDer Gesamtumsatz-Dezimaltrenner ist ein Punkt.
WährungcurrencystringDie Währung der Bestellung nach ISO 4217: EUR, GBP, USD
Warenkorbbasketobject of warenkorbDas Warenkorb-Objekt - siehe oben

Das nachstehende Beispiel bezieht sich auf folgende Inhalte:

Produkt: Produkt A
Artikelnummer: 125125125
Artikelname: Produkt A
Preis: 25.99
Kategorie-Ebene 1: Oberkategorie X
Kategorie-Ebene 2: Unterkategorie X.Y.
Kategorie-Ebene 3: Unterkategorie X.Y.Z
Kategorie-Ebene 4: Sonderkategorie i

Demnach ist folgender Beispiel-Code für die Auslösung des Events notwendig:

var orderObject = {     orderNumber : 'ABC12345',     status : 'sale',       orderPrice : '25.99',     basket : {         id : '1',         products : [             {                 product: {   id : '125125125',    name : 'Produkt A',    category : [‘Oberkategorie X’, 'Unterkategorie X.Y.', 'Unterkategorie X.Y.Z.', 'Sonderkategorie i'],    price : '25.99',    currency: 'EUR',   variants: {}                        },                 quantity : 1             }                  ]     }, } etCommerce.sendEvent('order', orderObject);

Im Folgenden ein Beispiel, in welchem der potentielle Kunde mehrere Produkte in einer Auswahl bestellt:

Produkt: Produkt A
Produkt-ID:        123456789
Produkt-Name:         Produkt A
Kategorie-Ebene 1:     Kategorie X
Kategorie-Ebene 2:     Kategorie X.Y.
Kategorie-Ebene 3:    Kategorie X.Y.Z.
Kategorie-Ebene 4:    Marke i
Preis:            129,56
Quantity:        3

Produkt: Produkt B
Produkt-ID:        234567890
Produkt-Name:         Produkt B
Kategorie-Ebene 1:     Kategorie A
Kategorie-Ebene 2:     Kategorie B
Kategorie-Ebene 3:    Kategorie C
Kategorie-Ebene 4:    Marke ii
Preis:            23,99
Quantity:        1

Demnach ist folgender Beispiel-Code für die Auslösung des Events notwendig:

var orderObject = {     orderNumber: 'ABC12345',     status: 'Sale',     orderPrice: '412.67',     currency: 'EUR',     basket: {         id: '1',         products: [{             product: {                 id: '123456789',                 name: 'Produkt A',                 category: ['Kategorie X', 'Kategorie X.Y.', 'Kategorie X.Y.Z.', 'Marke i'],                 price: '129.56',                 currency: 'EUR',                 variants: {}            },             quantity = '3'         }, {             product: {                 id: '234567890',                 name: 'Produkt B',                 category: ['Kategorie A', 'Kategorie B', 'Kategorie C', 'Marke ii'],                 price: '23.99',                 currency: 'EUR',                 variants: {}             },             quantity = '1'         }]     }, }
etCommerce.sendEvent('order',orderObject);

Es ist auch möglich, die Versandkosten als eigenes Produkt zu erfassen. Hierzu folgendes Beispiel:

Produkt: Produkt A
Produkt-ID:        123456789
Produkt-Name:         Produkt A
Kategorie-Ebene 1:     Kategorie X
Kategorie-Ebene 2:     Kategorie X.Y.
Kategorie-Ebene 3:    Kategorie X.Y.Z.
Kategorie-Ebene 4:    Marke i
Preis:            129,56
Quantity:        3

Produkt: Produkt B
Produkt-ID:        234567890
Produkt-Name:         Produkt B
Kategorie-Ebene 1:     Kategorie A
Kategorie-Ebene 2:     Kategorie B
Kategorie-Ebene 3:    Kategorie C
Kategorie-Ebene 4:    Marke ii
Preis            23,99
Quantity        1

Produkt: Versandkosten
Produkt-ID:        Versandkosten
Produkt-Name:         Versandkosten
Kategorie-Ebene 1:     Versandkosten
Kategorie-Ebene 2:     
Kategorie-Ebene 3:    
Kategorie-Ebene 4:    
Preis:            4,99
Quantity:        1

Demnach ist folgender Beispiel-Code für die Auslösung des Events notwendig:

var orderObject = {     orderNumber: '123456789',     status: 'Sale',     orderPrice: '417.66',     currency: 'EUR',     basket: {         id: '1',         products: [{             product: {                 id: '123456789',                 name: 'Produkt A',                 category: ['Kategorie X', 'Kategorie X.Y.', 'Kategorie X.Y.Z.', 'Marke i'],                 price: '129.56',                 currency: 'EUR',                 variants: {}             },             quantity = '3'         }, {             product: {                 id: '123456789',                 name: 'Produkt B',                 category: ['Kategorie A', 'Kategorie B', 'Kategorie C', 'Marke ii'],                 price: '23.99',                 currency: 'EUR',                 variants: {}             },             quantity = '1'         }, {             product: {                 id: 'Versandkosten',                 name: 'Versankosten',                 category: ['Versandkosten', '', '', ''],                 price: '4.99',                 currency: 'EUR',                 variants: {}             },             quantity = '1'         }]     }, }
etCommerce.sendEvent('order', orderObject);

4 Interne Suche & Onsite Teaser

Werden Bestellungen erfasst, so berechnet etracker automatisiert einen Wert für jedes Event sowie für die einzelnen Seiten und Seitenbereiche. Dieser gibt an, wie ‚wertvoll‘ die einzelne Seite, der Bereich oder das Event-Objekt im Hinblick auf darauf folgende Transaktionen ist, also wie häufig die Seite oder das Event von Besuchern aufgerufen wurde, die eine Bestellung durchgeführt haben.

Daneben gibt es auch die Möglichkeit, direkt zu ermitteln, wie viele Bestellungen und welcher Umsatz nach einem bestimmten Event von Website-Besuchern generiert wurde. Dazu dienen Onsite-Kampagnen.

Onsite-Kampagne zur Messung der internen Suche

Folgender Code muss abhängig von einer Anzeige mit oder ohne Ergebnis auf der Suchergebnisseite im etracker Code übergeben werden:

Beispiel: Suchphrase ‚Produkt A‘ mit Ergebnis

var cc_attributes = new Object(); cc_attributes["etcc_cu"] = "onsite"; cc_attributes["etcc_med_onsite"] = "Interne Suche";  cc_attributes["etcc_cmp_onsite"] = "mit Ergebnis";  cc_attributes["etcc_st_onsite"] = "Produkt A"; 

4-1_onsite-kampagne-zur-messung-der-internen-suche

Beispiel: Suchphrase ‚unbekannt‘ ohne Ergebnis

var cc_attributes = new Object(); cc_attributes["etcc_cu"] = "onsite"; cc_attributes["etcc_med_onsite"] = "Header Suche";  cc_attributes["etcc_cmp_onsite"] = "ohne Ergebnis";  cc_attributes["etcc_st_onsite"] = "unbekannt"; 

4-1_onsite-kampagne-zur-messung-der-internen-suche_2

5 Allgemeines Event Tracking

Neben Seitenaufrufen, eCommerce Events und Onsite-Kampagnen können beliebige andere Interaktionen, d.h. Klicks auf Links oder Elemente auf der Website, über Events gemessen werden. Beispiele für Events sind Downloads von PDF-Dokumenten, Aufrufe von Bildern, externe Verlinkungen, Filterfunktionen auf Suchergebnis- oder Kategorieseiten.

Externe Social Media Linkaufrufe sowie Klicks auf PDF-Download-Links können durch etracker automatisch erkannt und als Event getrackt werden. Das bedeutet, dass hierfür kein zusätzlicher JavaScript-Code implementiert werden muss. Standardmäßig ist die automatische Erfassung deaktiviert. Sie können diese in der etracker Applikation unter Einstellungen > Statistik Einstellungen >  Automatische Erfassung der Events aktivieren.

Andere Ereignisse werden nicht automatisch über den herkömmlichen Tracking Code gemessen. Man benötigt dafür zusätzlich zum etracker Tracking Code eine JavaScript-Funktion, die die Zählung der Interaktionen dynamisch auslöst. Um weitere Events zu erfassen, bauen Sie den entsprechenden JavaScript-Code zur dynamischen Auslösung der Zählung an geeigneter Stelle in die aufzuzeichnende Website ein.

Hinweis:
Alle Werte sind im URL-codierten Format (RFC 3986) nach dem ISO-Standard zu übergeben, insbesondere wenn diese Sonderzeichen enthalten.

5.1 Struktur eines Aufrufs des Event Trackers

Es gibt im etracker JavaScript folgende Funktion, welche die jeweiligen Events versendet:

_etracker.sendEvent(Event-Objekt);

Diese universelle Funktion nimmt jedes definierte Event-Objekt entgegen. Die Unterscheidung der verschiedenen Events wird also durch die Event-Objekte definiert. Diese werden im einfachsten Fall direkt in der Funktion erzeugt. Die Erzeugung sollte in jedem Fall mit einem ’new‘ geschehen.

Hinweis:
Alle zu definierenden Elemente werden in den Code-Beispielen fett markiert.

JavaScript-Funktion mit einem Click Event:

_etracker.sendEvent(new et_ClickEvent(‘ExternerLink1’));

5.2 Event Tracker einbauen

Der Event Tracker wird mit dem Standard JavaScript-Code von etracker ausgeliefert und kann z. B. wie folgt eingebaut werden:

Beispiel PDF-Aufruf:

<a href="http://www.meineseite.de/test.pdf" onmousedown="_etracker.sendEvent(new et_DownloadEvent(‘Mein%20PDF’))">PDF-Download</a>

Beispiel Button zum Starten eines Films:

<input type="button" value="Film starten" onmousedown="_etracker.sendEvent(new et_VideoStartEvent(‘Film1’))">

Event Tracker-Funktionen:

JavaScript FunktionBeschreibung
et_DownloadEvent(eventObject)Messung von Downloads von Dokumenten
etClickEvent(eventObject)Messung von Klicks auf beliege Elemente
et_LinkEvent(eventObject)Messung von Klicks auf interne und externe Links
et_AuthenticationSuccessEvent(eventObject)Messung eines erfolgreichen Logins
et_AuthenticationFailureEvent(eventObject)Messung eines nicht erfolgreichen Logins
et_AuthenticationLogoutEvent(eventObject)Messung eines erfolgreichen Logouts
et_AudioStartEvent(eventObject)Messung der Startfunktion eines Musikplayers
et_AudioStopEvent(eventObject)Messung der Stopfunktion eines Musikplayers
et_AudioPauseEvent(eventObject)Messung der Pausefunktion eines Musikplayers
et_AudioMuteEvent(eventObject)Messung der Stummschaltefkt. eines Musikplayers
et_AudioSeekEvent(eventObject)Messung der Abspielposition eines Musikplayers
et_AudioNextEvent(eventObject)Messung der Weiterfunktion eines Musikplayers
et_AudioPreviousEvent(eventObject)
Messung der Zurückfunktion eines Musikplayers
et_VideoStartEvent(eventObject)Messung der Startfunktion eines Videoplayers
et_VideoStopEvent(eventObject)Messung der Stopfunktion eines Videoplayers
et_VideoPauseEvent(eventObject)Messung der Pausefunktion eines Videoplayers
et_VideoMuteEvent(eventObject)Messung der Stummschaltefunkt. eines Videoplayers
et_VideoSeekEvent(eventObject)Messung der Abspielposition eines Videoplayers
et_VideoNextEvent(eventObject)Messung der Weiterfunktion eines Videoplayers
et_VideoPreviousEvent(eventObject)Messung der Zurückfunktion eines Videoplayers
et_VideoFullsizeEvent(eventObject)Messung der Vollbildfunktion eines Videoplayers
et_VideoRestoreEvent(eventObject)Messung der Normalbildfunktion eines Videoplayers
et_GalleryViewEvent(eventObject)Messung der Ansicht eines Bildes
et_GalleryZoomEvent(eventObject)Messung der Zoomfunktion zu einem Bild
et_GalleryNextEvent(eventObject)Messung der Weiterfunktion einer Bildergalerie
et_GalleryPreviousEvent(eventObject)Messung der Zurückfunktion einer Bildergalerie

5.3 Event-Beispiele in Shops

Folgende Events bieten sich für die meisten Shops an:

  • Login: Der Login eines Besuchers kann erfasst werden inklusive der UserID oder der erfolglose Einlogversuch (unsuccessful).Erfolgreicher Login:Hierbei wird ‚et_AuthenticationSuccessEvent(eventObject)‘ als Kategorie übergeben und die UserID/successful als Objekt.Nicht erfolgreicher Login:Hierbei wird ‚et_AuthenticationFailureEvent(eventObject)‘ als Kategorie übergeben und die UserID/unsuccessful als Objekt.Der Login eines Besuchers kann erfasst werden inklusive der UserID oder der erfolglose Einlogversuch (unsuccessful).
  • Download: Der Download von verschiedensten Dateien kann gemessen werden. Als Kategorie wird ‚et_DownloadEvent(eventObject)‘ gewählt und der Dateiname kann als Objekt übergeben werden.

6 Cross Devide Tracking

Das Cross Device Tracking ermöglicht die geräteübergreifende Analyse von Besuchern einer Website. Die eindeutige Identifizierung eines Besuchers kann bspw. durch einen Newsletter oder ein Login erfolgen. Mit Hilfe des etracker Parameters et_cdi wird ein Wert (Identifier) übergeben, der zur Identifikation des Websitebesuchers verwendet wird.

  • Der Identifier wird seitens etracker stets gehashed gespeichert, unabhängig davon sollte aus datenschutzrechtlichen Gründen der Identifier bereits gehashed übergeben werden.
  • Der Identifier muss pro Websitebesucher eindeutig sein, anderfalls werden unterschiedliche Userprofile zusammengeführt.
  • Der Parameter et_cdi kann im etracker Parameterblock gesetzt oder mit dem Wrapper übergeben werden.
  • Der Identifier muss bei jedem Seitenaufruf übergeben werden.
Hinweis:
Das Cross Device Tracking muss pro etracker Account von unserer Technik freigeschaltet werden. Wenden Sie sich hierfür bitte direkt an unseren Support unter 040 55 56 59 77 oder support@etracker.com

b Technische Voraussetzungen für den Einsatz von Testing & Targeting

  1. Voraussetzungen und Ziele dieser Dokumentation
  2. Funktion und Zweck von Testing & Targeting
  3. Checkliste für den Einsatz des A/B-Testings
    1. Unter diesen Bedingungen können Sie einen A/B-Test auf Ihrer Website ausspielen
    2. Unter diesen Bedingungen ist der Visuelle Editor des A/B-Testings grundsätzlich einsetzbar
    3. Unter diesen Bedingungen können Sie den Visuellen Editor auch dann einsetzen, wenn er eine Seite wegen des JavaScript Codes nicht laden kann
  4. Voraussetzungen für die Verwendung von Testing & Targeting
    1. Tracking Code einbauen
    2. Dynamische Inhalte im Visuellen Editor

1 Voraussetzungen und Ziele dieser Dokumentation

Testing & Targeting bietet verschiedene Funktionen, um die Usability Ihrer Website zu analysieren, sodass Sie sie optimieren können. Wie Sie die Funktionen nutzen können, hängt dabei entscheidend von der Struktur Ihrer Website ab.

Diese Dokumentation beschreibt, welche Einsatzmöglichkeiten Testing & Targeting bietet, welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen und wie Sie Ihre Website ggf. an Testing & Targeting anpassen können. Einige Funktionen lassen sich möglicherweise nicht implementieren und können auch durch Umbauten Ihrer Website nicht adaptiert werden.

2 Funktion und Zweck von Testing & Targeting

Testing & Targeting ist ein Produkt zur Optimierung von Websites. Mittels A/B-Tests können Sie verschiedene Varianten Ihrer Website ausspielen und auswerten. Anhand der Erkenntnisse durch Testing & Targeting decken Sie Schwächen und Fehler in der Nutzerführung und Inhaltsgestaltung auf und schaffen so die Grundlage für eine zielgerichtete Optimierung der Usability und des Contents.

Das A/B-Testing liefert nach einem Zufallsprinzip neben der Originalseite verschiedene Seitenvarianten aus und misst deren Konversionsrate im Vergleich zum Original. Dabei können Sie die Varianten entweder als eigene alternative Seiten auf einem Webserver ablegen (Split-URL-Test) oder im Visuellen Editor erstellen, indem Sie einzelne Seitenelemente wie Bilder, Copytexte, Überschriften oder Buttons variieren. etracker spielt die Seitenvarianten, die Sie mit dem Visuellen Editor erstellt haben, automatisch über die Technik der ‚DOM-Manipulation‘ aus. Sie können für jeden Test ein Ziel definieren (z. B. zu erreichende Zielseiten oder andere etracker Kennzahlen wie die Anzahl der angeschauten, in den Warenkorb gelegten oder gekauften Produkte). Anhand der Zielerreichung misst Testing & Targeting wie erfolgreich eine Seitenvariante ist.

Anhand der Erkenntnisse durch Testing & Targeting können Sie die Inhalte Ihrer Website optimieren und z. B. Bounce Rates reduzieren. Sie können zentrale Use Cases einer Seite kontrollieren und Hürden, die der Besucher nicht überwinden kann, identifizieren und über Smart Messages eventuell Hilfe anbieten.

3 Checkliste für den Einsatz des A/B-Testings

Anhand dieser Checkliste können Sie prüfen, ob alle Voraussetzungen für das A/B-Testing von Testing & Targeting auf Ihrer Webseite vorhanden sind.

3.1 Unter diesen Bedingungen können Sie einen A/B-Test auf Ihrer Website ausspielen

        • Der Tracking Code ist ganz oben auf der Seite im Head-Bereich eingebaut.
        • Das Kundenkonto ist aktiv und hat ein ausreichendes Testkontingent.
        • Die zu testende Seite ist in der Testkonfiguration korrekt definiert.
        • Der Test ist aktiviert.

3.2 Unter diesen Bedingungen ist der Visuelle Editor des A/B-Testings grundsätzlich einsetzbar

        • Die zu testende Website ist für den Testing & Targeting Server über das Internet erreichbar. Insbesondere ist die Website nicht durch Login geschützt und nicht Teil eines vom Internet getrennten Intranets.
        • Die zu testende Seite und ihre dynamischen Inhalte setzen keine Cookies voraus, wie es z. B. in Bestellprozessen vorkommen kann.
        • Sie wollen keine Flash-Filme und dynamischen Inhalte im Visuellen Editor bearbeiten.
        • Die zu testende Seite enthält möglichst wenig JavaScript.
          Durch den Einbau von CSS- und jQuery-Code (s. Punkt 3.3) können Sie den Visuellen Editor bei Bedarf auch für Seiten mit problematischem JavaScript-Code nutzen.

3.3 Unter diesen Bedingungen können Sie den Visuellen Editor auch dann einsetzen, wenn er eine Seite wegen des JavaScript Codes nicht laden kann

        • Legen Sie eine lokale Version der Seite an (durch Kopieren des Quelltextes und Öffnen der Seite im Browser).
        • Fügen Sie dieser Seite CSS- und jQuery-Code hinzu, so dass die gewünschte Variante entsteht. Im Visuellen Editor wird die problematische Seite dann geladen.
        • Führen Sie die Testkonfiguration zu Ende.

4 Voraussetzungen für die Verwendung von Testing & Targeting

Testing & Targeting ist in vollem Funktionsumfang und ohne weitere Anpassungen unter folgenden Grundvoraussetzungen nutzbar

        • Der aktuelle Tracking Code ist korrekt eingebaut. (Hinweise zum Einbau siehe Punkt 4.1).
        • Die Website besteht ausschließlich aus statischen Inhalten. Im Fall dynamischer Inhalte ist der Visuelle Editor nur eingeschränkt nutzbar (siehe Punkt 4.2).

4.1 Tracking Code einbauen

Damit etracker die Daten Ihrer Website erfassen kann, ist der etracker Tracking Code innerhalb des HTML-Quellcodes auf allen Seiten Ihrer Website bzw. im Template Ihres Content-Management- oder Shop-Systems einzufügen.

Um Flackereffekte zu vermeiden, sollten Sie den Tracking Code unmittelbar hinter dem öffnenden <head>-Tag oder so nah wie möglich daran einbauen. Zusätzlich können Sie den Timeout-Parameter et_popto setzen.

Diese Standardintegration des Tracking Codes ist für die Verwendung von Testing & Targeting ausreichend. etracker nimmt sofort das Tracking der Website auf und die Seitennamen werden automatisch erzeugt. Als Seitennamen werden die URL-Pfade der Seiten ohne URL-Parameter verwendet. Weitere Informationen zum Tracking Code finden Sie im Technischen Handbuch.

Der Tracking Code wird unter dem Menüpunkt Einstellungen > Setup/Tracking Code bereitgestellt.

4.2 Dynamische Inhalte im Visuellen Editor

Wenn eine Seite dynamisch nachgeladene Inhalte enthält, zeigt der Visuelle Editor diese als weiße Fenster an, die Sie nicht bearbeiten können.

c Technische Voraussetzungen für den Einsatz von UX Analytics

  1. Funktion und Zweck von UX Analytics
  2. Voraussetzungen für die Verwendung von UX Analytics
  3. Aufzeichnen dynamischer Seiteninhalte für UX Analytics
  4. Die Formularanalyse in UX Analytics
    1. Voraussetzungen für die Formularanalyse
    2. Anpassungen bezüglich der Formularanalyse

1 Funktion und Zweck von UX Analytics

UX Analytics ist ein User Experience Produkt zur genauen Analyse des Nutzererlebnisses auf der Website, um die Usability, den Content und die Konversionsraten zu optimieren. Das Verhalten der Besucher auf den einzelnen Seiten Ihrer Website steht dabei im Vordergrund.

UX Analytics zeichnet das gesamte Nutzungsverhalten auf einer Website auf: von der Mausbewegung und -geschwindigkeit über das Scroll-Verhalten und sämtliche Klicks der Maustasten bis hin zu Größenveränderungen des Browserfensters. Hierfür werden die Seiteninhalte der aufgerufenen Website mit aufgezeichnet (Realpage Content). Die Aufzeichnungen können für einzelne Nutzer wie ein Film im ‚Motion Player‘ wiedergegeben oder als aggregierte Overlay Map im ‚Map Viewer‘ direkt auf der Website dargestellt werden.

Mithilfe der Formularanalyse in UX Analytics können Sie die Nutzung von Formularen auf Websites aufzeichnen und auswerten.

Mit diesen Daten kann das Verhalten der Nutzer im höchstmöglichen Detaillierungsgrad analysiert und so das Bild der Besucher komplettiert werden. Die Analysewerkzeuge zeigen, ob Ihre Besucher die entworfenen Navigationspfade und Workflows wirklich nutzen. Gibt es Hürden in diesen Prozessen, die der Besucher nicht überwinden kann, werden diese genau identifiziert.

2 Voraussetzungen für die Aufzeichnung von statischen Seiteninhalten in UX Analytics

UX Analytics ist in vollem Funktionsumfang und ohne weitere Anpassungen unter folgenden Grundvoraussetzungen nutzbar.

            • Der aktuelle Tracking Code ist eingebaut.
            • Die Website besteht ausschließlich aus statischen Inhalten.
            • Die Stylesheets der Seite enthalten keine @import-Anweisung mit absoluten Pfaden (aus Sicherheitsgründen erlaubt etracker nur relative Pfade).
            • Die unter „Voraussetzungen für die Formularanalyse in UX Analytics“ bechriebenen Punkte sind erfüllt.

3 Voraussetzungen für die Aufzeichnung dynamischer Seiteninhalte in UX Analytics

Wenn Ihre Website dynamische Inhalte (client-seitige Manipulationen) enthält oder komplett dynamisch gestaltet ist, sind zusätzliche Anpassungen für UX Analytics notwendig.

Für UX Analytics wird das DOM zum Zeitpunkt des Onload Events übertragen und aufgezeichnet (bei asynchroner Zählung ggf. auch später). Jedes Mal, wenn die Webseite neu geladen wird, wird das DOM erneut übertragen. Viele Websites und Web-Applikationen arbeiten aber mit AJAX-Requests, die zentrale Bestandteile des DOMs austauschen, sodass das beim ersten Mal aufgezeichnete DOM nicht zu dem beim erneuten Laden der Seite übertragenen DOM passt.

Wenn Seiteninhalte auf diese Weise dynamisch ausgetauscht oder nachgeladen werden, dann können Sie Ihre Website anpassen, indem Sie den JavaScript-Aufruf et_vm_reload in die Website einbauen. Dadurch teilen Sie etracker die Veränderung des Zustands mit, sodass etracker eine „neue“ veränderte Seite aufzeichnen kann.

Mithilfe dieses JavaScript-Aufrufs lässt sich in UX Analytics z. B. die Navigation auf einer einzelnen Webseite abbilden, nicht jedoch das Leeren oder Editieren eines Warenkorbs auf einer mehrseitigen Shop Website. Zudem ist diese Anpassung nur sinnvoll, wenn die Veränderung der Seite für die Bedienung relevant ist, z. B. wenn für die Auswahl eines Datums auf der Seite ein Overlay eingeblendet wird.

Wenn die Website neu geladen wird, wird auch eine neue PI (Page Impression) erfasst. Diese wird für die korrekte Anzeige in UX Analytics geteilt. Das bedeutet, aus einer PI werden mehrere PIs. Für die Aufzeichnung von UX Analytics wird mit dieser Methode also mehr Kontingent verbraucht und die UX Analytics Daten, die auf PIs beruhen (z. B. wie oft eine Seite aufgerufen wurde), ändern sich.
Auf die anderen etracker Produkte hat dies aber keinen Einfluss.

Was müssen Sie also tun, um UX Analytics anzupassen?

1. Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen im Menü Konfiguration auf „niedrig“. Nur so ist die Übermittlung des veränderten DOM möglich.

2. Identifizieren Sie die asynchronen Veränderungen der Website. Dazu besuchen Sie am besten die Website und testen alle Elemente aus. Schauen Sie sich dann die im Motion Player aufgezeichneten Filme an. Haben Sie Elemente benutzt, die normalerweise zu einer Veränderung der Website führen, im Film aber nicht, ist hier in der Regel JavaScript im Spiel.

3. Entscheiden Sie, an welchen Stellen die Seite neu geladen werden soll. Berücksichtigen Sie dabei, dass die damit einhergehende Teilung der PI Auswirkungen auf die Reports in UX Analytics und das verbrauchte Kontingent hat. Entscheiden Sie, welche Einschränkungen Sie akzeptieren können (z. B. aufklappende Menüs, kleine Infofenster) und auf welche nachgeladenen Elemente Sie nicht verzichten wollen (z. B. zentrale Formulare).

4. Um die identifizierten Stellen für den simulierten Reload technisch umzusetzen, bauen Sie den folgenden JavaScript-Code an der Stelle ein, die auf die entsprechende Manipulation durch das DOM folgt:

if(typeof et_vm_reload == 'function') {   et_vm_reload();  }

Eine Übergabe von Parametern ist nicht erforderlich.

4 Die Formularanalyse in UX Analytics

4.1 Voraussetzungen für die Formularanalyse

Für die Formularanalyse in UX Analytics müssen gesonderte Voraussetzungen erfüllt sein:

            • Alle Formulare und deren Formularelemente müssen valides HTML sein.
              Beispiel: Jedes Formular muss mit einem öffnenden und schließenden Tag versehen sein.
              Um eventuelle Fehler aufzudecken, sollten Sie die Validität im Zweifel mit einem HTML-Validator überprüfen.
            • Jedes Formular muss ein eindeutiges Attribut ’name‘ erhalten.
              Dies dient der Unterscheidung der einzelnen Formulare.
            • Der Submit Button jedes Formulars muss ein echter Button sein (<input type=“submit“ />).
              Ist das nicht der Fall (<a class=“button“ href=“javascript:document.formular.submit();“>
              Bestellvorgang fortsetzen</a>), wird der Button nicht als Element des Formulars erfasst. Dennoch wird das Formular als abgeschickt gezählt.
            • Alle Elemente des Formulars müssen im DOM der Website existieren.
              Versteckte Elemente, die nur eingeblendet werden (z. B. via CSS), werden erfasst. Dynamisch in den HTML-Code nachgeladene (JavaScript-)Elemente werden nicht erfasst.
            • Alle Formularelemente müssen „echte“ HTML-Formularelemente sein.
              Oft werden aus Design-/Layoutgründen die Formularelemente mit CSS nachgebaut und die ursprünglichen HTML-Elemente befinden sich an ganz anderer Stelle auf der Seite. Die Formularanalyse funktioniert nur einwandfrei mithilfe der „echten“ HTML Elemente.
            • Während der Formularbearbeitung findet kein dynamischer Austausch der Formularelemente statt.
              Wenn die Formulare jedes Formularelement dynamisch zur Verifizierung austauschen, funktioniert die Formularanalyse nicht, da eine Zuordnung der Elemente zum Formular nicht möglich ist.

4.2 Anpassungen bezüglich der Formularanalyse

Die Formulare vieler Web-Applikationen und Websites sind so konzipiert, dass sie ihre Daten mittels AJAX-Requests verarbeiten, anstatt, wie klassischerweise üblich, über den Submit Button eine Folgeseite aufzurufen. Bei der Verwendung von AJAX-Requests werden die Formulare gar nicht abgeschickt, sondern übermitteln lediglich im Hintergrund ihre Daten an den Server.

Damit die Formularanalyse trotzdem funktionieren kann, müssen Sie etracker den Zeitpunkt dieser Datenübermittlung (Formular-„submit“ per AJAX-Request) mitteilen. Nur dann kann etracker diesen Vorgang analog zum klassischen Submit festhalten und speichern.

Hinweis:
Das Speichern von Formular-„submits“ per AJAX-Requests mit UX Analytics hat keinen zusätzlichen Einfluss auf das PI-Kontingent oder auf die anderen etracker Produkte.

Für die Mitteilung des Formular-„submits“ per AJAX-Request wird die etracker API verwendet. Damit das Verfahren funktioniert, müssen Sie wie nachfolgend beschrieben einige Voraussetzungen prüfen und den Website Code umbauen.

1. Wählen Sie in UX Analytics Konfiguration > Einstellungen und kontrollieren Sie im Abschnitt Aufzeichnungsbedingungen, ob die Aufzeichnung der Seiten, die die Formulare enthalten, aktiviert ist. Korrigieren Sie die Einstellung falls notwendig.

2. Untersuchen Sie den Quelltext der Website, um zu identifizieren, wo die Daten eines Formulars an den Server übertragen werden. Diejenigen Schaltflächen oder Links, welche zum Abschicken der Inhalte verwendet werden, sind mit ‚onclick‘-Ereignissen belegt. Sie können bspw. aus Bibliotheken stammen und führen später die AJAX-Requests aus. Unmittelbar vor diesen Stellen müssen Sie die Aufrufe an die etracker API einbauen.

3. Bauen Sie den Website Code um, indem Sie den folgenden JavaScript-Aufruf unmittelbar vor den ermittelten Code-Stellen einbauen:

if(typeof et_vm_formSubmit == 'function') {  et_vm_formSubmit(form);  }

Als Parameter muss das Formular übergeben werden, welches anschließend als „abgesendet“ erfasst werden soll. Gültige Werte sind entweder die ID des Formulars als ’string‘ oder das HTML-Formular als ‚Objekt‘.Beispiel: ID des Formulars als ’string‘:

var form = 'myForm';  if(typeof et_vm_formSubmit == 'function') {      et_vm_formSubmit(form);  }

Beispiel: HTML-Formular als ‚Objekt‘:

var form = document.getElementById('myForm');  if(typeof et_vm_formSubmit == 'function') {      et_vm_formSubmit(form);  }

d View-through Conversion Tracking

Emailings und Display Ads besser messen mit „View-through Conversion Tracking”

Klicken Website-Besucher auf eine Display-Anzeige oder einen Newsletter-Link vor einer Conversion, wird der Erfolg den Kampagnen gemäß dem gewählten Attributionsmodell zugeordnet. Voraussetzung ist, dass die Links mit passenden Umleitungen oder Parametern versehen wurden und die Klicks im Konversionszeitraum (standardmäßig 30 Tage) stattfanden.

Was ist, wenn Jemand die Anzeige eingeblendet bekommt oder die Email öffnet und nicht klickt, stattdessen aber die Website kurze Zeit später direkt aufruft und bestellt? Werden nur Klick-Konversionen gemessen, so werden diese Werbemittel-Kontakte nicht berücksichtigt. Folglich kann es dazu kommen, dass die Kampagnenleistung und somit der Return on Investment (ROI) falsch eingeschätzt werden.

Das View-through Conversion Tracking von etracker ermöglicht es, den weniger direkten Einfluss von Sichtkontakten zu messen und in die Customer Journeys einfließen zu lassen. Binden Sie hierzu das Ad-View Script in Ihr Werbemittel bzw. Ihre Email ein und konfigurieren Ihre Kampagnen-Reports entsprechend (siehe Anleitung). Mit jedem View – d.h. Einblendung der Ad oder Öffnung der Email –  wird daraufhin ein View Pixel abgefeuert und ein dazugehöriges Cookie beim Nutzer gesetzt. Besucht der Nutzer anschließend Ihre Website, liest etracker das Cookie aus und ordnet die vorherige View dem Besuch und möglichen späteren Conversions zu.

Es ist zu beachten, dass etracker die Möglichkeit bietet, den Konversionszeitraum für Views individuell und abweichend von Klicks einzustellen – je nachdem, wie aufmerksamkeitswirksam die Kampagnen angesehen werden. Wird zum Beispiel der Zeitraum 48 (Stunden) festgelegt, kann die Bestellung dem View nur zugeordnet werden, wenn diese innerhalb der 48 Stunden erfolgt. Grundsätzlich ist zu empfehlen, den Konversionszeitraum nicht zu hoch zu wählen. Denn je mehr Zeit nach dem View vergeht, umso unwahrscheinlicher wird es, dass der Käufer sich an den reinen Sichtkontakt mit dem Display Ad erinnert und aufgrund dessen im Online-Shop bestellt.

Zudem müssen Sie sich bei der Erfolgsmessung nicht auf ein Attributionsmodell festlegen, sondern können dieses flexibel ändern. Gerade bei der Messung von View-through Conversions ist es wichtig, auf die Attributierung zu achten. Das klassische Last Ad Modell ist hierbei zumeist nicht zu empfehlen, denn nur wenn die Website ausschließlich über einen Direkteinstieg nach dem View aufgerufen wird, werden Conversions in diesem Modell den Views zugerechnet.

Im Folgenden eine Beispiel-Kontaktabfolge mit anschließendem Kauf: View -> SEO -> Klick. Wenn hier das Last Ad Verteilungsmodell gewählt wird, wird die Bestellung dem Klick auf den Banner zugeordnet. Der View wird nicht berücksichtigt. Mittels des „Position based“-Verteilungsmodells (Badewannen-Modell) wird die Konversion dem ersten (hier: View) und letzten (hier: Klick) Kontakt mit jeweils 40% und dem Rest mit 20% zugeordnet. Somit kann auch der Einfluss des Sichtkontaktes mit einem Banner berücksichtigt werden.

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