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Kurzanleitung etracker Integration & Konfiguration

Getreu der GIGO-Regel (‚Garbage in, Garbage out‘) gilt, dass die Webanalyse maßgeblich von der Qualität der Datenerfassung abhängig ist. Fehler in den Daten erschweren deren Analyse und Interpretation. Schlimmstenfalls führen sie zu falschen Rückschlüssen und kostspieligen Fehlentscheidungen.

Diese Checkliste soll daher helfen, die gängigsten Fehler bei der Implementierung und Konfiguration zu vermeiden und für eine hohe Qualität der Daten in den Reports zu sorgen.

Die Basics der Integration und Konfiguration lassen sich in folgende vier Bereiche gliedern:

  1. Einbau des Tracking Codes
  2. Konfiguration in der Applikation
  3. Kampagnen-Links
  4. Datenschutz

1. Einbau des Tracking Codes

Ist der Tracking Code auf allen Seiten integriert?

Der Tracking Code muss auf allen zu messenden Seiten der Website eingebunden werden. Im Handumdrehen geschieht dies mittels Plugins für die gängigsten Shop- und Content Management Systeme. Vergessen Sie nicht, Microsites, eigenständige Landingpages, Blogs und externe Zahlungs- oder Buchungsstrecken ebenfalls zu integrieren. Für dynamische Inhalte lassen sich Seitenaufrufe via Wrapper erfassen.

Ist der Tracking Code im Head-Bereich eingebaut?

Der Tracking Code sollte zwischen dem öffnenden <head>-Tag und dem schließenden </head>-Tag eingebunden sein. Wir empfehlen, den Tracking Code so nah wie möglich hinter dem öffnenden Tag einzubauen, um eine optimale Performance beim Testing und Targeting zu gewährleisten.

Werden alle Seiten selbsterklärend und eindeutig erfasst?

Es kann passieren, dass verschiedene Seiten unter dem gleichen Seitennamen gespeichert werden. Bitte beachten Sie: Als Seitenname speichert etracker die Bezeichnung des Parameters et_pagename aus dem Parameter-Block. Wenn der Parameter et_pagename leergelassen wird, wird die Seite unter dem Namen Index Seite erfasst. Wenn der Parameter nicht vorhanden ist, wird automatisch der Seitentitel verwendet. Falls auch der Seitentitel nicht vorhanden ist, wird der URL-Pfad der Seite ohne URL-Parameter verwendet. Nutzen Sie daher nach Möglichkeit den Parameter et_pagename für sprechende, eindeutige Seitenbezeichnungen.

Haben Sie Seiten sinnvoll in Bereiche gruppiert?

Mittels Filter auf Seitenebene können je nach Namenskonvention alle Seiten eines Typs oder einer Navigationsebene in der Analyse selektiert werden. Allerdings lassen sich so keine eindeutigen Besuchersummen bilden und Verhaltensflüsse betrachten. Mit dem Bereichsparameter hingegen können Sie Seiten zu verschiedenen Gruppen zusammenfassen und auf diese Weise die Summe der Besucher für den jeweiligen Bereich einsehen.

Messen Sie relevante Interaktionen von Besuchern mit Hilfe von Events?

Zu den Ereignissen, die mittels Events gemessen werden sollten, gehören Aufruf von Videos, Bilderzoom, Klicks auf externe Links, Filter- und Sortierfunktionen, Verwendung von Tabs, Downloads, Social Shares, Klicks auf mailto:- und tel:-Links. Siehe auch automatische Erfassung von Events unter Konfiguration in der Applikation.

Erfassen Sie die verwendeten Suchbegriffe und Ergebnisse der internen Suche?

Die interne Suche liefert Ideen für SEA-Keywords. Die Anzahl von Suchen ohne Ergebnis und die Konversion zu Bestellungen aus der Suche geben Aufschluss über die Qualität der Suchfunktion. So geht´s:

Verwenden Sie Conversion Tracking für Non-eCommerce-Ziele?

Je nach Zielsetzung Ihrer Website können Sie Ereignisse wie abgesendete Formulare, neu angelegte Konten, Katalogdownloads und Ähnliches als sogenannte Leads erfassen, um den Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen bewerten zu können. Hierbei hilft es, den verschiedenen Zielen monetäre Werte zuzuweisen. So geht´s:

Verwenden Sie eCommerce Tracking für Micro Conversions und Transaktionen?

Bei Transaktionen in Online-Shops können Sie die Warenkorbinhalte und -werte übergeben. Mit Hilfe des Trackings weiterer Produkt-Events (Produktdetailseite aufgerufen, Produkt zum Merkzettel hinzugefügt, Produkt in Warenkorb gelegt, Produkt aus Warenkorb gelöscht) lassen sich Produktleistungen noch ausführlicher analysieren. Auch für das Remarketing sind diese Events besonders interessant. Die Daten können, Opt-In vorausgesetzt, an E-Mail-Tools mit Empfänger-IDs übergeben werden.

Messen Sie den Erfolg von Produktempfehlungen und Teasern?

Mittels Events können Sie messen, wie oft, wo und welche Produktempfehlungen oder Teaser angeklickt werden. Wollen Sie herausfinden, wie viele Bestellungen und Umsätze nach dem Klick generiert werden, versehen Sie die Links mit Onsite-Kampagnen-Parametern.

Berücksichtigen Sie Stornos und Retouren?

Wenn Storno- und Retourenquoten stark von Traffic-Quelle zu Traffic-Quelle schwanken, sollte dies auch bei der Kampagnenbewertung Berücksichtigung finden. Ansonsten droht eine suboptimale Budget-Allokation im Marketing. So geht´s:

Berücksichtigen Sie Offsite Lead-Conversions?

Werden auf Ihrer Website Leads generiert, die erst später konvertiert werden (bspw. nach einem vereinbarten Probetraining, Probefahrt, Testzeitraum, anschließendem persönlichen Termin, Telefonat o.ä.)? Dann sollte die Lead-in-Sale-Wandlungsoption von etracker genutzt werden, um den nachgelagerten Erfolg den für den ursprünglichen Lead verantwortlichen Touchpoints zuzurechnen.

2. Konfiguration in der Applikation

Sind alle internen Domains eingetragen?

Wenn sich Ihre Website auf mehreren Domains befindet, müssen Sie sicherstellen, dass Domain-Wechsel nicht als neue Besuche gezählt und die Referrer-Auswertungen verfälscht werden. So geht´s:

Werden interne Besuche von der Zählung ausgeschlossen?

Schließen Sie interne Besucher durch Eintrag von IP-Adressbereichen oder mittels Cookies von der Zählung aus. So geht´s:

Haben Sie Ziel-Prozesse angelegt?

Ziel-Prozesse zeigen, an welchen Stellen Besucher auf dem Weg zur jeweiligen Konversion abbrechen. Für den Warenkorb- bzw. Checkout-Prozess ist eine solche Funnel-Analyse besonders hilfreich. So geht´s:

Haben Sie die automatische Erfassung von Events aktiviert?

Social Media- und PDF-Download-Links werden automatisch von etracker erfasst, wenn die Funktion in den Account-Einstellungen aktiviert wurde.

Haben Sie Ihr Google AdWords-Konto mit etracker verbunden?

Dank der Synchronisation mit Ihrem Google AdWords-Konto werden die Ziel-URLs automatisch angepasst und Kennzahlen zu Views, Kosten usw. importiert. So geht´s:

3. Kampagnen-Links

Haben Sie eine Strategie, welche Kampagnen-Parameter wie verwendet werden sollen?

Um Kampagnen-Traffic von organischem Traffic zu unterscheiden und Kampagnen sinnvoll zuzuweisen, müssen Links mit entsprechenden URL-Parametern versehen werden. Im Vorfeld sollten Sie sich Gedanken machen, welche Parameter genutzt und wie diese befüllt werden sollen. etracker stellt hierzu eine zentrale Planungsdatei (Marketing Reports > Quellen > Kampagnen Hilfe) zur Verfügung, mit der Sie verschiedene Schreibweisen vermeiden und die Link-Erstellung für Mitarbeiter und Agenturen wesentlich vereinfachen.

Wurden alle Netzwerke und Tools konfiguriert, sodass Kampagnen-Parameter automatisch angehängt werden?

Newsletter-Tools, Adserver und Ad-Netzwerke (Retargeting, Affiliate, SEA, Social Media usw.) lassen sich i.d.R. so konfigurieren, dass die passenden URL-Parameter automatisch an die Ziel-URLs angehängt werden. Bei Google AdWords geht dies sogar noch einfacher über die direkte Anbindung in etracker.

4. Datenschutz

Kommen Sie Ihrer Hinweispflicht nach und bieten Sie die Möglichkeit zum Widerspruch der Datenerfassung (Opt-out)?

Eine Datenschutzerklärung, in der Sie Ihre Website-Besucher über das verwendete Web Analyse-Tool informieren, ist in Deutschland Pflicht. In der Datenschutzerklärung sollte außerdem auf die Möglichkeit zum Widerspruch der Datenerfassung hingewiesen werden. Anders als in Deutschland, verlangen einige EU-Länder die ausdrückliche Einwilligung des Website-Besuchers noch vor Beginn des Trackings (Tracking Opt-in) oder Einsatzes von Cookies (Cookie Opt-in). So geht´s:

Werden bei Verwendung der UX-Analyse Seitenelemente mit persönlichen Daten von der Aufzeichnung ausgeschlossen?

Bei der UX-Analyse sollte darauf geachtet werden, dass bei Session Replays keine persönlichen Daten wiedergegeben werden. In der UX-Analyse von etracker werden Formulareingaben automatisiert durch Sternchen ersetzt und Seitenelemente mit persönlichen Angaben können von der Aufzeichnung ausgenommen werden. So geht´s:

Haben Sie eine Auftragsdatenvereinbarung mit etracker abgeschlossen?

Obwohl etracker mit der standardmäßig aktiven IP-Maskierung i.d.R. keine personenbezogenen Daten erfasst, ist der Abschluss einer Auftragsdatenvereinbarung (ADV) in Schriftform entsprechend der Anforderungen nach §11 des BDSG erforderlich. So geht´s:

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