etracker
Analytics Editionen / Preise Live-Demo
etracker
Optimiser Editionen / Preise Live-Demo
Preise Academy Know-how Für Agenturen Support

etracker Optimiser – Bedienung

  1. Funktion und Zweck von etracker Optimiser
  2. Erste Schritte
    1. Tracking Code in die Website einbinden
    2. Kontingent überprüfen
  3. A/B-Testing und Smart Messages
    1. Die Projektübersicht
    2. Projekt erstellen
    3. Projekt bearbeiten oder löschen
    4. Projekt pausieren
    5. Projekt auswerten
    6. Varianten für die Anzeige im Chart auswählen
    7. Vorschau einer Seite aufrufen
  4. Mehrseitige Tests
    1. Primäre und Sekundäre Ziele
    2. Klick Tracker

1 Funktion und Zweck von etracker Optimiser

etracker Optimiser ist ein Modul, mit dem Sie den Erfolg Ihrer Website optimieren können. Dabei spielen Sie eine oder mehrere Seitenvarianten aus. Über Seitenvarianten können Sie Besucher oder Besuchergruppen Ihrer Website zielgerichtet mit Smart Messages ansprechen oder testen, wie Veränderungen der Website wirken. etracker Optimiser misst die Konversionsraten der Seitenvarianten und vergleicht diese bei A/B-Tests mit der Originalseite. Weitere Kennzahlen stellt etracker in Reports zur Verfügung.

Die Seitenvarianten können Sie entweder als eigene alternative Seiten auf einem Webserver ablegen (Split-URL-Test) oder im Visuellen Editor erstellen, indem Sie einzelne Seitenelemente wie Bilder, Farben, Überschriften oder Buttons variieren. Die Ausspielung der Seitenvarianten, die Sie mit dem Visuellen Editor erstellt haben, erfolgt automatisch über die Technik der DOM-Manipulation.

Sie können jedes Projekt, egal ob Smart Message oder A/B-Test, auf ein bestimmtes Besuchersegment zuschneiden und für jedes Projekt ein Konversionsziel definieren. Dies können zu erreichende Zielseiten oder andere etracker Kennzahlen wie die Anzahl der angeschauten, in den Warenkorb gelegten oder gekauften Produkte sein. Anhand der Zielerreichung misst etracker Optimiser wie erfolgreich eine Seitenvariante ist.

etracker Optimiser unterstützt Sie so dabei, die Konversionsrate einer ausgewählten Seite, also den Anteil der Besucher, der eine erwünschte Aktion ausführt, zu erhöhen. Damit wird der bestehende Traffic (und damit die Ausgaben für Online-Marketing) besser ausgenutzt, und es entsteht ein höherer Return-on-Investment.

Smart Messages beziehen sich darüber hinaus immer auf ein bestimmtes Besucherverhalten (Auslöser). So können Sie z. B. bestimmte Nachrichten nur an Benutzer mobiler Geräte ausspielen oder allen inaktiven Besuchern eine spezielle Nachricht übermitteln.

Anhand der e mit Hilfe des etracker Optimisers gewonnenen Kenntnisse können Sie die Inhalte Ihrer Website optimieren und z. B. Bounce Rates reduzieren. Sie können zentrale Use Cases einer Seite kontrollieren und Hürden, die der Besucher nicht überwinden kann, identifizieren und Hilfe anbieten.

2 Erste Schritte

  1. Tracking Code in die Website einbinden
  2. Kontingent überprüfen

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Website-Code für die Analyse anpassen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie etracker Optimiser optimal auf Ihre Bedürfnisse einstellen können.

2.1 Tracking Code in die Website einbinden

Für den Einsatz von etracker Optimiser muss der aktuelle etracker Tracking Code auf allen zu messenden Seiten der Website eingebunden sein.

Weitere Hinweise zum Tracking Code finden Sie unter Tracking Code & SDKs.

2.2 Kontingent überprüfen

Das für Ihren etracker Account zur Verfügung stehende Kontingent für den aktuellen Monat wird Ihnen unter etracker Optimiser Testing & Targeting → Einstellungen angezeigt. Hier können Sie auch sehen, wie viel Sie schon von Ihrem Kontingent verbraucht haben.

3 A/B-Testing und Smart Messages

    1. Die Projektübersicht
    2. Projekt erstellen
    3. Projekt bearbeiten oder löschen
    4. Projekt pausieren
    5. Projekt auswerten
    6. Varianten für die Anzeige im Chart auswählen
    7. Vorschau einer Seite aufrufen

Beim Anlegen von Tests und Smart Messages hilft Ihnen ein Assistent, der alle erforderlichen Daten abfragt und jeweils in einem Projekt speichert.

Während der Laufzeit eines Tests informiert etracker Sie auf etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung darüber, wie lange der Test ungefähr laufen wird, und beendet den Test, wenn eine signifikante Datenmenge erfasst ist. Ein Test läuft wenigstens sieben Tage. Für jede Variante müssen mindestens sieben Konversionen und 200 Besucher gemessen worden sein. Die Laufzeit ist umso länger, je näher die Konversionsraten der Seitenvarianten beieinander liegen, denn dann wird mehr Trennschärfe und damit Traffic benötigt, um ein signifikantes Ergebnis zu erreichen.

Zur Duchführung eines einfachen A/B-Tests sollte Ihre Website mindestens einige Tausend Besucher pro Monat haben.

3.1 Projektübersicht

Die Testübersicht finden Sie unter etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung. Sie zeigt alle Ihre Projekte und deren Status an. Die neuesten Projekte stehen oben. Sie finden folgende Informationen zu Ihren Projekten:

  • Die Spalte „Projektname“ zeigt die URL der Originalseite an sowie den Namen, den Sie beim Anlegen für das Projekt gewählt haben. Er ist verlinkt mit der Detailseite des Projekts.
  • Die Spalte „Besucher Konv.“ zeigt an, wie viele Besucher Ihr Projekt hatte und wie viele Konversionen es gab.
  • Die Spalte „Konv. Rate“ zeigt zunächst die Konversionsrate der Originalseite an. Wenn ein Test einen Gewinner ermittelt hat, dann wird dessen Wert angezeigt.
  • In der Spalte „Projektergebnis“ wird der Zustand des Projekts angezeigt:
    • Wenn der Test noch kein Ergebnis ergeben hat und weiterlaufen muss, dann wird hier die ungefähre verbleibende Zeit angezeigt
    • Wenn es eine Variante gibt, die eine höhere Konversionsrate hat als die Originalseite, dann wird angezeigt, wie viel Verbesserung sie ergeben hat
    • Wenn der Test ergeben hat, dass keine Variante besser als das Original performt, dann wird dies ebenfalls angezeigt.
  • Das „REC“-Icon zeigt an, ob Sie das Projekt gestartet oder pausiert haben. Wenn er pausiert ist, dann wird an alle Besucher die Originalseite ausgeliefert.

Zum Anlegen von Visuellen A/B- und Split-URL-Tests sowie Oniste-Personalisierungen klicken Sie auf den Button Projekt erstellen bzw. Weiteres Projekt erstellen.

Zum Anhalten oder Löschen von Projekten klicken Sie auf den Wählen-Link in der letzten Spalte. Dort können Sie auch zur Projektdetailseite navigieren.

3.2 Projekt erstellen

Um Ideen für einen Test zu finden, müssen Sie zunächst Schwachstellen Ihrer Website durch Web Analyse aufdecken. Finden Sie z. B. heraus, welche Elemente der Seite die Konversion am meisten beeinflussen. Im Test können Sie dann die Elemente, die die Konversion steigern, variieren.

Bei der Analyse kann Ihnen der Report Besucherverhalten unter Testing & Targeting helfen. Stellen Sie dafür Hypothesen auf wie etwa ‚Wir haben eine hohe Absprungrate auf der Homepage, weil die Kunden die Produktfeatures nicht verstehen‘ oder ‚Wir haben eine hohe Absprungrate, weil die Kunden den Marketing-Claims nicht trauen‘. Gehen Sie im Einzelnen folgendermaßen vor:

  1. Überlegen Sie sich, wie Sie durch Variation von Seitenelementen die Hypothese beweisen oder widerlegen können.
  2. Planen Sie dann, welche konkreten Änderungen Sie dafür testen wollen – schreiben Sie Headlines und Copytexte, suchen Sie Bilder, gestalten Sie Änderungen im Layout der Seite, konzipieren Sie funktionale Änderungen.
  3. Entscheiden Sie anhand der geplanten Variationen, ob Sie einen Visuellen A/B-Test oder einen Split-URL-Test umsetzen wollen (siehe unten).
  4. Legen Sie Kennzahlen fest, die den Testerfolg messen. Neben den Konversionsraten bieten sich hier z. B. Klicks oder Umsätze an.

Die beiden Testtypen unterscheiden sich in folgenden Punkten:

  • Visuelle A/B-Tests erstellen Sie mit dem Visuellen Editor. Dieser lädt die Originalseite und erlaubt das Auswählen und Ändern von Elementen, ohne programmieren zu müssen. Beim Ausspielen der Seite an die Besucher werden die Änderungen in den HTML-Code der Seite ‚injiziert‘. Man spricht auch von ‚DOM-Manipulation‘.
  • Split-URL-Tests erfordern etwas Vorarbeit. Sie (oder Ihr Webmaster) programmieren unterschiedliche Varianten, z. B. durch Kopieren und Ändern der Originalseite. Die Originalseite und die Varianten müssen als eigenständige URLs angegeben werden. Die Seiten sind entweder separate HTML-Dateien auf einem Webserver oder enthalten ein dynamisches Template, das durch Parameter in der URL so gesteuert wird, dass es unterschiedliche Varianten ausliefert.

Folgende Variationen sind mit beiden Testtypen durchführbar:

  • Änderungen von Headlines und Copytexten
  • Alternative Bilder
  • Variationen von Affiliate-Werbemitteln (streng genommen nur Variationen von Bildern und Texten)
  • Austausch von Stylesheets, um unterschiedliche Layouts zu testen
  • Änderung der Position von Seitenelementen

Fällen Sie Ihre Entscheidung nach folgenden Kriterien:

SachlageEntscheidung
Sehr schnelle und unkomplizierte Änderungen am Original ohne Prgrammierung (z. B. nur alternative Texte oder Bilder einbinden).Visueller A/B-Test
Sie haben geringe technische Kenntnisse.Visueller A/B-Test
Sie haben technische Kenntnisse in CSS und JQuery.Visueller A/B-Test
zum Erstellen von Varianten mit weitreichenden Layout-Änderungen
Sie können die Originalseite im Visuellen Editor nicht öffnen (z. B. weil die Seite JavaScript oder Flash enthält, das mit dem Visuellen Editor nicht kompatibel ist).Split-URL-Test
Ihr Server muss für eine Variante ein alternatives HTML ausspielen. Split-URL-Test
Sie wollen eine Funktion (z. B. die Navigation) ändern.Split-URL-Test
Sie wollen in eine alternative mehrseitige Funktion, z. B. einen alternativen Checkout-Prozess, verzweigen.Split-URL-Test
Sie möchten einen Test mit Google AdSense durchführen.Split-URL-Test, da der Visuelle Editor hier nicht einsetzbar ist.
Sie möchten eine Variation von Werbemitteln testen.Split-URL-Test oder Visueller A/B-Test
Sie wollen die Position von Seitenelementen ändern.Split-URL-Test oder Visueller A/B-Test

Wenn der Report Besucherverhalten unter Testing & Targeting z. B. eine hohe Absprungrate (Bounce Rate) anzeigt, können Sie unabhängig von eventuellen A/B-Tests auch ein Smart Message-Projekt anlegen, in dem Sie eine Smart Message erstellen, die nur an absprunggefährdete Besucher ausgeliefert wird (z. B. ein Verweis auf eine Hilfeseite oder auf ein Produktvideo einer Produktdetailseite oder ein spezielles Angebot).

Beim Erstellen einer Smart Message sollten Sie im Vorwege Folgendes beachten:

  • Stellen Sie fest, auf welchen Seiten die Auslöser ‚Exit Intent‘, ‚Greeter‘, ‚Attention Grabber‘,’Always on‘, ‚Scroll Position‘ oder ‚Javascript Event‘ Sinn machen.
    • Exit Intent: Der Besucher will die Seite Verlassen.
    • Greeter: Der Besucher ist gerade auf die Seite gekommen.
    • Attention Grabber: Der Besucher ist inaktiv.
    • Always on: Das Besucherverhalten ist irrelevant. Die Smart Message wird immer angezeigt.
    • Scroll Position: Der Besucher scrollt zu einer bestimmten Tiefe.
    • JavaScript Event: Der Besucher löst eine bestimmtes Event auf der Seite aus.
  • Überlegen Sie, was Sie dem Besucher anbieten können, um ihn z. B. auf der Seite zu halten.

Sie können auch verschiedene Varianten einer Smart Message in einem A/B-Test-Projekt analysieren.

3.2.1 Visuellen A/B-Test bzw. Smart Message erstellen

In einfachen A/B-Tests und für Smart Messages können Sie den Visuellen Editor von etracker Optimiser nutzen, um u.a. Texte und Bilder Ihrer Seite zu variieren, ohne programmieren zu müssen.

Um eine Smart Message oder einen Visuellen A/B-Test anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung.
  2. Klicken Sie auf Projekt erstellen.
  3. Klicken Sie auf Smart Message erstellen oder Visuellen A/B-Test erstellen.
    Für eine Smart Message müssen Sie in den folgenden Schritten ein Template für das generelle Design und Layout auswählen. Dies schließen Sie mit einem Klick auf URL angeben ab.
  4. Geben Sie die URL der Originalseite ein und klicken Sie auf Visueller Editor. Es wird ein Dialogfenster mit Hilfeinformationen angezeigt.
    Im Kompatibilitätsmodus wird Ihre Seite über unseren Server geführt, aufbereitet und dann im Editor geöffnet. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie den etracker Code noch nicht in Ihre Seite eingetragen haben.
    Im Default-Modus (Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet) wird Ihre Seite direkt im Editor geöffnet. Damit dies möglich ist, muss der etracker Code in die Seite eigefügt worden sein. Sollte die Seite nicht geladen werden können, dann wechseln Sie bitte in den Kompatibilitätsmodus.
  5. Klicken Sie auf Seite jetzt bearbeiten. Mit dem Visuellen Editor können Sie dann, ohne zu programmieren, einzelne Elemente einer Seite auswählen und variieren (siehe unten).
    Die Originalseite und alle Varianten werden in je einem eigenen Tab des Visuellen Editors angezeigt. Neben dem Tab für die Originalseite wird ein Tab mit Namen Variante 1 angezeigt. Ein Klick auf den Tab-Namen zeigt im Bearbeitungsfenster die gewählte Variante an.
    Wenn die Seite einen Passwortschutz hat, einen gefüllten Warenkorb voraussetzt oder nur von bestimmten Computern geladen werden kann (etwa weil sie Teil eines geschützten Firmennetzwerks ist), dann kann sie nicht direkt im Editor geöffnet werden. Sie müssen zunächst eine offen zugängliche Seite Ihrer Website aufrufen und im Visuellen Editor vom Bearbeiten- in den Navigieren-Modus wechseln, um auf die zu bearbeitende Seite zu gelangen. Hier legen Sie bspw. Artikel in den Warenkorb, um in den Checkout-Prozess zu gelangen. Anschließend wechseln Sie wieder in den Bearbeiten-Modus und können daraufhin Seiten-Varianten erstellen.

    Hinweis:
    Einige Webseiten können mit dem Visuellen Editor nicht geladen und bearbeitet werden, wenn sie sehr auf JavaScript oder Flash aufbauen. Das erkennen Sie an diesen Effekten:

    • Die Seite erscheint nicht, d.h. Sie sehen eine Lade-Anzeige, die nicht verschwindet.
    • Die Seite ist nach dem Laden nur teilweise zu sehen.
    • Sie können die Elemente der Seite nicht anklicken und bearbeiten.

    Sie können aber in diesen Fällen immer einen Split-URL-Test durchführen.

  6. Nachdem Sie die Variante(n) bearbeitet haben, klicken Sie im Visuellen Editor auf Segmentierung festlegen.
  7. Entscheiden Sie, ob Sie segmentieren wollen und legen Sie ggf. über das Stiftsymbol  eine Segmentierungsregel fest, bevor Sie Segmentierung abschließen wählen.
    Beispiel:
    Sie möchten Besuchern, die mit einem Tablet auf Ihre Website zugreifen und bereits einmal bei Ihnen gekauft haben, in einer Smart Message ein besonderes Angebot unterbreiten. Dazu müssen Sie eine Seitenvariante anlegen. Für die Segmentierung wählen Sie Alle Varianten segmentieren und erstellen eine Segmentierungsregel mit den Bedingungen ‚Käufertyp: Nur ein Kauf‘ und ‚Gerätetyp: Tablet‘, wobei alle Bedingungen zutreffen müssen.
    Eine Übersicht der Segmentierungsregeln für Smart Messaging & Testing finden Sie hier.
  8. Vergeben Sie einen Projektnamen, geben Sie eine URL für die auszuspielende(n) Seite(n) ein und klicken Sie auf Konversionsziele festlegen.
    Geben Sie die URL der Originalseite oder einen Teil davon ein. Wenn es eine Übereinstimmung zwischen der Seite, die ein Besucher öffnet, und der Zeichenkette, die Sie hier eingegeben haben, gibt, dann werden die Varianten der Seite nach dem Starten des Projektes ausgespielt.
  9. Definieren Sie möglichst nur ein Konversionsziel und klicken Sie auf Speichern und Projekt erstellen. Die Projektdetailseite öffnet sich.
  10. Überprüfen Sie den Test oder die Smart Message und klicken Sie auf Projekt starten.
  11. Prüfen Sie in der Test Analyse ob Besucher und Konversionen gezählt werden.

Umschalten des Visuellen Editors zwischen verschiedenen Endgeräten

Um eine Variante speziell für die Anzeige auf Desktop Computer, Smartphone oder Tablet mit dem Visuellen Editor anzupassen, haben Sie die Möglichkeit die Darstellung im Visuellen Editor zwischen verschiedenen Endgeräten umzuschalten.

Zur Zeit sind diese Endgeräte verfügbar:

  • Apple Iphone 5 (320×568)
  • Apple Iphone 6 (375×667)
  • Samsung Galaxy SIII (360×640)
  • Samsung Galaxy Note 3 (360×640)
  • Apple Ipad (1024×768)
  • Google Nexus 7 (960×600)
  • Desktop

Wählen Sie hierfür im Dropdow-Mmenü unter Seite mit Endgerät öffnen ein Endgerät aus. Die Darstellung der Website im Visuellen Editor wird dann entsprechend angepasst.

Varianten im Visuellen Editor bearbeiten

Wenn Sie im Visuellen Editor die Maus über eine Seite bewegen, die eine Variante anzeigt, dann erkennt der Editor die Elemente der Seite und markiert sie. Dabei kann ein Seitenelement bspw. ein Block mit Text oder ein Bild sein, aber auch eine Gruppierung wie etwa ein Teaser aus Headline, Copytext und Bild. Das hängt davon ab, wie die Seite im HTML-Code strukturiert ist. Ein markiertes Seitenelement können Sie direkt im Visuellen Editor bearbeiten, verbergen, entfernen oder verschieben, nachdem Sie es angeklickt haben.

Fortgeschrittene können eine Variante auch bearbeiten, indem sie zusätzlichen Code (CSS oder JavaScript) in die Seite einfügen (siehe unten).

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass die Änderungen erst am Ende des Erstellungsprozesses, nach Klicken auf Speichern und Projekt erstellen, in der Datenbank gespeichert werden.

Erzeugen, Umbenennen und Löschen von Varianten im Visuellen Editor

  • Zum Anlegen einer neuen Variante klicken Sie auf den +-Tab.
  • Zum Umbenennen oder Löschen einer Variante bewegen Sie die Maus auf den Pfeil neben der Tab-Bezeichnung und klicken auf Variante umbenennen oder Variante löschen.

Seitenelemente im Visuellen Editor bearbeiten

  1. Wählen Sie ein Element zum Bearbeiten aus und klicken Sie es an. Es öffnet sich ein kleines Menü, das Optionen zum Verändern des Elementes anbietet.
    • Um den Bearbeitungsbereich zu vergrößern, wählen Sie Elternelement auswählen. Beispiel: Sie haben ein Listenelement ausgewählt, wollen aber die gesamte Liste bearbeiten.
    • Um Textinhalte zu verändern, wählen Sie Text bearbeiten.
    • Um Bilder auszutauschen, wählen Sie Bild-URL bearbeiten.
    • Um Formatierungen zu ändern, wählen Sie HTML bearbeiten oder CSS bearbeiten.
  2. Klicken Sie auf Speichern.

Beispiel: Austauschen eines Bildes im HTML-Code

  1. Machen Sie das neue Bild auf Ihrem Webserver verfügbar.
  2. Klicken Sie das bisherige Bild im Visuellen Editor an und wählen Sie HTML bearbeiten.
  3. Geben Sie die Bezeichnung des neuen Bildes im HTML-Code ein (hinter ’src=‘).
  4. Klicken Sie auf Speichern. In der Ansicht der Webseite erscheint das geänderte Bild.

Seitenelemente im Visuellen Editor verbergen oder entfernen

Im Visuellen Editor können Sie ausgewählte Elemente unsichtbar machen oder entfernen. Beim Verbergen bleibt an der Stelle, an der das Element war, ein transparenter Platzhalter stehen. Wenn Sie ein Element entfernen, so rücken andere Elemente auf dessen Platz nach (wenn die Programmierung der HTML-Seite das vorsieht).

  1. Klicken Sie auf ein Element, das Sie verbergen (entfernen) möchten. Es öffnet sich ein kleines Menü, das weitere Optionen zum Verändern des Elementes anbietet.
  2. Klicken Sie auf Element verbergen (Element entfernen).

Seitenelemente im Visuellen Editor verschieben

  1. Klicken Sie ein Element an und wählen Sie Element verschieben.
  2. Ziehen Sie das Element an die gewünschte Stelle. Beachten Sie, dass die anderen Seitenelemente ihre Position nicht verändern.
  3. Um das Verschieben abzubrechen, klicken Sie auf das rote Kreuz. Wenn Sie mit der neuen Positionierung zufrieden sind, klicken Sie auf den grünen Pfeil, um die Aktion zu bestätigen.

CSS-Code in eine Variante einfügen

Wenn Sie Kenntnisse in der Entwicklung von Cascading Stylesheets haben, dann können Sie das Layout der Variante durch Hinzufügen von CSS-Code manipulieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Bewegen Sie die Maus auf den Pfeil im Tab der entsprechenden Variante, so dass das Menü ausklappt.
  2. Wählen Sie Eigenes CSS.
  3. Fügen Sie in den Dialog entsprechende CSS-Klassen ein. Sie können bestehende Klassen überschreiben.
  4. Klicken Sie auf Speichern. Die Änderungen werden in der Variante sofort angezeigt.

JavaScript-Code in eine Variante einfügen

Sie können neben CSS auch JavaScript in die Variante einfügen. Sie können so die Bibliothek jQuery verwenden und die Variante fast beliebig umbauen.

etracker Optimiser bringt eine eigene jQuery-Bibliothek mit. Eine Dokumentation finden Sie z. B. auf https://api.jquery.com/. Gehen Sie zum Einfügen analog vor wie beim Einfügen von CSS-Code:

  1. Bewegen Sie die Maus auf den Pfeil im Tab der entsprechenden Variante, so dass das Menü ausklappt.
  2. Wählen Sie Eigenes JavaScript.
  3. Fügen Sie in den Dialog Programmzeilen mit jQuery-Code ein.
  4. Klicken Sie auf Speichern. Die Änderungen werden in der Variante sofort angezeigt.

3.2.2 Split-URL-Test erstellen

Wenn Sie einen Split-URL-Test machen wollen, dann müssen Sie im Vorwege die Varianten erstellen und sie auf einem Webserver verfügbar machen.

Tipp:
Wenn die Varianten sich vom Original nur in einigen Aspekten unterscheiden, genügt es ggf. etwas Programmlogik in die Originalseite einzufügen und durch URL-Parameter zu steuern, welche Variante angezeigt wird, z. B.:

  • Für jede Variante hängen Sie einen anderen URL-Parameter an die URL der Originalseite an; also etwa
    www.originalseitenurl.php?version=1 oder
    www.originalseitenurl.php?_v=green etc.
  • Fügen Sie JavaScript-Code zur Originalseite hinzu, werten Sie den URL-Parameter aus und verändern Sie die Seite entsprechend.
  • Fügen Sie serverseitigen Code ein (also bspw. Java oder PHP), werten Sie den URL-Parameter aus und verändern Sie die Seite entsprechend.
  • Benutzen Sie relative URLs, um die Originalseite und die Varianten für den Test zu definieren (siehe unten das Beispiel zum Optimieren von Templates).

Um einen Split-URL-Test in etracker Optimiser anzulegen, gehen Sie vor wie folgt:
Wählen Sie etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung.

  1. Klicken Sie auf Projekt erstellen.
  2. Klicken Sie auf Split-URL-Test erstellen.
  3. Geben Sie die URLs der Originalseite und ihrer Variante(n) an. Sie können beliebig Varianten hinzufügen. Zur besseren Verständlichkeit sollten Sie auch einen Namen für jede Variante eingeben. Die Variantennamen erscheinen auch in den Reports.
  4. Wenn Sie alle Varianten für den Test definiert haben, klicken Sie auf Segmentierung festlegen.
  5. Entscheiden Sie, ob Sie segmentieren wollen und legen Sie ggf. über das Stiftsymbol eine Segmentierungsregel fest, bevor Sie Projektname, URL  und Testzeitraum wählen.
    Beispiel:
    Sie entscheiden sich, nicht zu segmentieren und klicken auf Ohne Segmentierung. Dann wird jede Ihrer angelegten Varianten an alle Besucher ausgespielt, sofern nicht per Zufall die Originalseite ausgespielt wird.
  6. Vergeben Sie einen Projektnamen für den Test, geben Sie eine URL für die zu testende(n) Seite(n) ein und klicken Sie auf Konversionsziele festlegen.
    Geben Sie die URL der Originalseite oder einen Teil davon ein. Wenn es eine Übereinstimmung zwischen der Seite, die ein Besucher öffnet, und der Zeichenkette, die Sie hier eingegeben haben, gibt, dann wird der Test aktiviert und die Varianten der Seite werden ausgespielt.
  7. Definieren Sie möglichst nur ein Konversionsziel und klicken Sie auf Speichern und Projekt erstellen. Die Projektdetailseite öffnet sich.
  8. Überprüfen Sie den Test und klicken Sie auf Projekt starten.
  9. Prüfen Sie nun in der Test Analyse ob Besucher und Konversionen gezählt werden.

Templates im Split-URL-Test optimieren

Manchmal hat eine Seite (und auch ihre Variante) keine feste URL. Dies kommt bspw. vor, wenn Sie für eine einzelne Seite, etwa die Produktseite in einem Shop-System, einen Seitentyp (ein Template) optimieren wollen.

Dafür können Sie in etracker Optimiser die Originalseite selbst als Variante verwenden und ihr einen URL-Parameter übergeben. Wenn Sie den Code Ihres Templates entsprechend anpassen, wertet das Template den URL-Parameter aus, um die Variante anzuzeigen.

Beispiel:
Originalseite: Geben Sie für die Originalseite die URL einer beliebigen Template-Seite an, die Sie optimieren wollen. In einem Shop-Systems könnten Sie z. B. eine der beiden folgenden URLs für Produktseiten verwenden:

  • http://www.abcshop.com/Jersey-Rock/
  • http://www.abcshop.com/Herren-Blouson-schwarz/

etracker Optimiser nutzt die eingegebene URL, um eine Vorschau der Seite und ihrer Varianten anzuzeigen. Jedoch bestimmt nur die Platzierung des Tracking Codes im Template, welche Seite wirklich als zu testende Originalseite erkannt wird.

Variante(n): Statt eine URL einzugeben, machen Sie nun für die Variante eine Eingabe nach folgendem Schema:

?<parameter>=<wert>

Hierbei steht das Fragezeichen als Platzhalter für die aufgerufene Originalseite und für <parameter> und <wert> geben Sie etwas Sinnvolles ein, sodass Sie einen bestimmten Parameter übergeben:

?_v=1

Wenn etracker Optimiser eine Variante ausspielt, dann wird sie nun folgendermaßen aufgerufen:

http://www.abcshop.com/Herren-Blouson-schwarz/?_v=1
Hinweis:
Auf die gleiche Weise können Sie auch Dynamische Ergebnisseiten optimieren.

3.2.3 URL für die Seiten des Projekts festlegen

Beim Erstellen und Bearbeiten von Projekten müssen Sie im Feld hinter ‚URL für die Seite(n)‘ eine URL festlegen, die die Seiten beschreibt, die Sie ausspielen wollen.

Wenn die URL mit einer Seite übereinstimmt, die ein Besucher aufruft, wird der Test oder die Smart Message ausgeführt, d.h. es werden Konversionen gezählt.

Hinweis:
Wenn Sie bei der letzten Erstellung/Bearbeitung als Konversionsziel Aufruf Zielseite ausgewählt haben, dann wird zusätzlich ein Eingabefeld angezeigt, in dem Sie die URL der Zielseite angeben müssen. Wenn es eine Übereinstimmung mit der Seite gibt, die ein Besucher öffnet, dann wird dies als Konversion gewertet.

Wenn Sie für die URL Parameter angeben (alles hinter dem „?“), dann wird der Test oder die Smart Message nur ausgeführt, wenn ein Besucher die Seite mit den Parametern aufruft.

Beispiel: Eingabe ohne URL-Parameter

http://www.meineseite.de

Dann läuft das Projekt auf folgenden Seiten:

  • http://www.meineseite.de
  • http://www.meineseite.de/
  • http://www.meineseite.de?campaign_id=123456

Dann läuft das Projekt auf folgenden Seiten nicht:

  • http://www.meineseite.de/agb/
  • https://www.meineseite.de

Beispiel: Eingabe mit URL-Parameter und * als Platzhalter

http*//www.meineseite.de/product.php?id=* ein.

Dann läuft das Projekt auf folgenden Seiten:

  • http://www.meineseite.de/product.php?id=10
  • https://www.meineseite.de/product.php?id=10
  • http://www.meineseite.de/product.php?id=

Dann läuft das Projekt auf folgenden Seiten nicht:

  • http://www.meineseite.de
  • https://www.meineseite.de/product.php

Sie können also die komplette URL aus der Adresszeile Ihres Browsers kopieren und einsetzen.

Achtung:
Manchmal sind in der URL Bestandteile wie Session-IDs, die von Besucher zu Besucher verschieden sind. Wenn Sie diese in das Eingabefeld kopieren, dann gibt es für keinen anderen Besucher eine Übereinstimmung mit der eingegebenen URL.

Beispiel: Eingabe einer URL (aus der Adresszeile kopiert)

http://www.meineseite.de/produkte/?sessionid=2490435sd

Dann läuft das Projekt auf den folgenden Seiten nicht:

  • http://www.meineseite.de/produkte/?sessionid=d4jlaw098
  • http://www.meineseite.de/produkte/

Besser ist es deshalb, nur einen Teil der URL einzugeben und ‚*‘ als Platzhalter zu verwenden. In diesem Beispiel sollten Sie also folgende URL eingeben:

http://www.meineseite.de/produkte
Achtung:
Wenn Sie mehrere Projekte gleichzeitig laufen lassen, ist es besonders wichtig, die Teil-URL der Seite nicht zu kurz und damit mehrdeutig einzugeben. Sonst kann der Fall auftreten, dass die Seite, die ein Besucher aufruft, zu mehreren Projekten passt.
Beispiel: Eingaben für Test 1 und Test 2:

http://www.meineseite.de/products/shirts/* *www.meineseite.de/products/*

Wenn der Besucher die Seite http://www.meineseite.de/products/shirts/?id=10 aufruft, so passt diese zu beiden Tests.
Welcher Test dann ausgeführt wird, ist nicht vorhersehbar.

Tipp:
Sie können die Seite, auf der ein Projekt laufen soll, durch einen Regulären Ausdruck bestimmen. Geben Sie als erstes Zeichen in das Eingabefeld ein Ausrufezeichen ein und dann den Regulären Ausdruck; etwa so:
!/(www.meineseite.de$)|(meineseite.com$)/i
Damit würde das Projekt für folgende Seiten ausgeführt:

  • http://www.meineseite.de
  • https://www.meineseite.com

Es gibt Fälle, in denen Sie die Seite, auf der ein Projekt laufen soll, nicht definieren können, indem Sie die URL oder einen Teil davon in etracker Optimiser eingeben. Das kann bspw. in folgenden Situationen der Fall sein:

  • Sie möchten eine Seite in einem Kauf- oder Registrierungsprozess optimieren, bei dem alle Schritte des Prozesses die gleiche URL haben. Dies geschieht, wenn bei der technischen Umsetzung die Parameter zwischen den einzelnen Schritten durch Session-Variablen oder per POST übergeben werden.
  • Sie haben eine Website, bei der alle Seiten unterschiedliche URLs haben und man an der URL nicht den Typ der Seite erkennen kann. Das könnte etwa bei einem WordPress-Blog so sein, in dem Sie sowohl ‚Posts‘ als auch ‚Pages‘ haben.

etracker Optimiser bietet dafür einen alternativen Weg, um die Seiten eines Projektes zu kennzeichnen: Sie können im Tracking Code der Seite eine JavaScript-Variable ‚et_pagename‘ setzen und deren Inhalt in der URL für die Seite(n) angeben.

Tipp:
Die eingegebene URL muss die URL der Originalseite einschließen. Außerdem dürfen Sie ein und dieselbe URL nicht in zwei verschiedenen Projekten verwenden. Mit Hilfe der Diagnosefunktion können Sie überprüfen, ob ein Projekt nach diesen Kriterien lauffähig ist. Wählen Sie dazu in der Projektübersicht ein Projekt aus. Dann können Sie unter Projekt bearbeiten die Diagnose auswählen.

3.2.4 Anzahl der Projektteilnehmer festlegen

Wenn Sie einen Test bearbeiten, können Sie außer der Testbezeichnung und der URL für die Seite(n) unter Anzahl der Projektteilnehmer einen Prozentwert eingeben. Dieser Prozentwert gibt die Größe der Stichprobe für den A/B-Test an, also wie viel Prozent aller Besucher der Originalseite am Test teilnehmen sollen. Geben Sie hier z. B. 40% ein, sehen 40% der Besucher das Original oder eine Variante, die per Zufall ausgespielt wird. Die restlichen 60% der Besucher sehen nur das Original. Der Wert ist standardmäßig auf 100% eingestellt.

Bei Smart Messages können Sie an dieser Stelle den Anteil der Projektteilnehmer reduzieren. Wenn Sie z. B. eine ‚Always on‘-Message erstmal nur an jeden zweiten Besucher ausspielen wollen und keine Segmentierung festgelegt haben, stellen Sie hier 50% ein.

3.2.5 Konversionsziele festlegen

Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Projekts können Sie ein oder mehrere Konversionsziele festlegen.
Ein Konversionsziel ist eine erwünschte Handlung eines Besuchers. Das kann bspw. Folgendes sein:

  • Abgeschlossener Kauf
  • Registrierung
  • Klick auf eine Werbeanzeige
  • Klick auf ein Produktvideo, das Sie in einer Smart Message angeboten haben
  • Abschließen eines Schrittes in einem mehrstufigen Registrierungsformular
  • ‚Auseinandersetzung‘ mit Ihrer Website (englisch ‚Engagement‘), d.h. eine beliebige Interaktion, anstatt die Seite unmittelbar nach dem Aufruf wieder zu verlassen (englisch ‚bounce‘)

Um Konversionsziele zu messen, können folgende Besucheraktionen technisch erfasst werden:

  • Klick auf einen Link (aus der Link-URL können zusätzlich Rückschlüsse gezogen werden, etwa ob es sich um ein Affiliate-Werbemittel handelt)
  • Absenden eines Formulars
  • Anzeigen einer Seite (z. B. einer Danke- oder Bestätigungsseite in einem Kaufprozess)

Welche Besucheraktionen von etracker Optimiser als Konversion gemessen werden, können Sie bei der Erstellung oder Bearbeitung eines Projekts auswählen.

Sie können ein oder mehrere Konversionsziele festlegen, wenn Sie ein Projekt erstellen. Nach dem Klick auf Speichern und Projekt erstellen, öffnet sich automatisch die Projektdetailseite. Dort können Sie das Projekt starten, nachdem Sie es überprüft haben. Wenn dann ein Projektteilnehmer eine entsprechende Aktion ausführt, wird eine Konversion für die entsprechende Seite gezählt.

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass in einem Projekt für jeden Teilnehmer auch bei mehrmaligem Seitenaufruf nur ein einziges Mal eine Konversion gezählt wird, egal wie oft er die Seite aufgerufen hat und egal wie oft er dort Aktionen durchgeführt hat. Auch welche der ausgewählten Aktionen er durchgeführt hat ist nicht von Belang. Sie sollten deshalb nur ein Konversionsziel auswählen. Dann ist das Ergebnis aussagekräftiger.

Engagement als Konversionsziel

Engagement bedeutet, dass der Besucher mit der Seite interagiert, indem er entweder einen Link auf der Seite anklickt oder ein Formular abschickt. Das Engagement ist häufig gegenläufig zur Absprungrate (Bounce Rate). Als Absprungrate bezeichnet man den Anteil der Besucher, die nur eine einzige Seite aufrufen und danach die Website wieder verlassen. Dies geschieht z. B. dann, wenn die Seite über Google gefunden wurde, aber nicht den Erwartungen des Besuchers entspricht.

Wenn das Engagement Ihrer Website gering ist (und die Absprungrate hoch), dann haben Sie geringe Chancen, Ihre eigentlichen Ziele wie Verkäufe oder Registrierungen zu erreichen. Es kann sich deshalb lohnen, das Engagement zu optimieren, und zwar, um über diesen Umweg die Erreichung der eigentlichen Ziele zu verbessern.

Tipp:
Verwenden Sie Engagement als Konversionsziel, wenn Sie nur eine geringe Zahl an Besuchern oder eine geringe Konversionsrate für Ihre eigentlichen Ziele (z. B. Verkäufe) haben. Ein Test zur Optimierung der eigentlichen Ziele würde sehr lange laufen. Denn die Konversionsrate für Verkäufe beträgt oft nur einige Prozent oder gar weniger als ein Prozent, während das Engagement leicht 40% oder mehr erreichen kann. Ein Test mit Engagement als Konversionsziel führt viel schneller zu Ergebnissen.
Um ein valides Ergebnis zu erhalten, sollte Ihr eigentliches Ziel (z. B. Verkäufe) jedoch direkt mit dem Engagement zusammenhängen. Es gibt Fälle, in denen das Engagement signifikant steigt, die Abverkäufe aber sinken.

Aufruf einer Zielseite als Konversionsziel

Verschiedene Ziele können Sie leicht messen, indem Sie das Aufrufen einer bestimmten Seite durch den Besucher als Konversionsziel festlegen. So haben Kauf- oder Registrierungsprozesse fast immer eine Bestätigungsseite, an der die vollzogene Aktion erkannt werden kann.

Um eine solche Seite als Konversionsziel eines Tests zu definieren, wählen Sie Aufruf Zielseite als Konversionsziel. Im Dialog wird dann ein zusätzliches Eingabefeld angezeigt, in das Sie die URL der Zielseite eingeben müssen. Sie können das * Zeichen als Platzhalter verwenden.

Hinweis:
Wenn Sie als Konversionsziel Aufruf Zielseite ausgewählt haben, dann wird beim Anlegen des nächsten Tests zusätzlich ein Eingabefeld angezeigt, in dem Sie die URL der Zielseite (oder einen Teil davon) angeben müssen. Wenn es eine Übereinstimmung mit der Seite gibt, die ein Besucher öffnet, dann wird dies als Konversion gewertet.

Aufruf eines Ziel-Links als Konversionsziel

Wenn ein Besucher der Website den Link anklickt, dessen URL Sie hier eingegeben haben, wird dies als Konversion gezählt. Dies können Sie z. B. nutzen, um zu messen, wie die Verlinkung zu einer Aktionsseite von den Besuchern angenommen wird. Sie können das ‚*‘ Zeichen als Platzhalter verwenden.

Selbstdefiniertes (JavaScript-) Ziel als Konversionsziel

Wenn Sie eine Besucheraktion nicht mit den oben genannten Möglichkeiten messen können, dann müssen Sie ein Selbstdefiniertes Ziel verwenden. Das kann z. B. in folgenden Fällen notwendig sein:

  • Sie möchten den Klick auf einen bestimmten Link als Konversion zählen.
  • Sie möchten den Klick auf ein Affiliate-Werbemittel tracken und Sie haben den Link maskiert.
  • Sie möchten das Abschicken eines Formulars tracken.

Wenn Sie einen Link auf den Warenkorb tracken möchten, würden Sie bspw. folgendermaßen vorgehen:

  1. Um ein JavaScript-Ziel zu definieren, bearbeiten Sie den HTML-Code Ihrer Seite so, dass bei der von Ihnen gewünschten Besucheraktion folgende JavaScript-Funktion aufgerufen wird: _bt.trackCustomGoal(eventname)
    Der ‚eventname‘ sollte deutlich machen, worauf geklickt werden soll, damit eine Konversion gemessen wird.

    <a href="basket.php" onMouseDown="_bt.trackCustomGoal('WarenkorbLink');">Zum Warenkorb</a>
    Achtung:
    Es ist wichtig, die Funktion _bt.trackCustomGoal() mit dem JavaScript-Event ‚OnMouseDown‘ aufzurufen, und nicht etwa mit ‚OnClick‘. Denn Letzteres führt bei manchen Browsern dazu, dass die verlinkte Seite aufgerufen wird, noch bevor etracker Optimiser die Chance hatte, die Konversion zu zählen.
  2. Wählen Sie im Projekt-Assistenten das Selbstdefinierte JavaScript-Ziel als Konversionsziel aus und geben Sie den Eventnamen ein, den Sie im HTML-Code verwendet haben (im Beispiel: WarenkorbLink).

Konversionsziele im Bestellprozess

Im eCommerce kann es hilfreich sein, Zwischenziele im Bestellprozess zu definieren. In einem Test von etracker Optimiser können Sie die Ziele Produkt angesehen, Produkt im Warenkorb und Bestellung als Konversion messen. ‚Bestellungen‘ werden über etracker Parameter und über die eCommerce API getrackt, ‚Produkt angesehen‘ und ‚Produkt im Warenkorb‘ nur über die eCommerce API.

Reaktion auf Smart Messaging

Wenn ein Besucher in der Smart Message einen Button oder einen Link anklickt, der als Call-To-Action vordefiniert ist, wird diese Reaktion als Konversion gezählt.

Hinweis:
etracker empfiehlt, dieses Konversionsziel für Smart Messages zu messen, da so ein monetärer Effekt der Smart Message messbar ist, obwohl Sie auch andere Konversionsziele wählen können.

3.2.6    Projekt überprüfen (Projektdetailseite)

Solange Sie das Projekt nicht starten, werden noch keine Varianten ausgespielt. Sie können also das Projekt in Ruhe überprüfen und dann freischalten.

Nach dem Erstellen des Projekts zeigt etracker Optimiser die Projektdetailseite. Hier sehen Sie in einer Grafik den zeitlichen Verlauf der Konversionsrate, die Sie in der Anzeigen-Spalte ausgewählt haben. Die Konversionsrate der Originalseite wird nur bei Tests angezeigt und ist schwarz markiert. Zusätzlich zeigt die Projektdetailseite in einer Tabelle für jede Seite des ausgewählten Projekts die einzelnen Werte an:

  • Teilnehmer (gesamt/konvertiert)
    Zeigt an, wie viele Besucher am Projekt teilgenommen haben und wie viele davon ein Konversionsziel erreicht haben. Die Werte werden für alle Seiten in Echtzeit angezeigt. In Smart Message-Projekten werden nur Teilnehmer gezählt, die die Seitenvarianten besucht haben.
  • Konversionsrate
    Zeigt die Konversionsraten der Varianten und ggf. der Originalseite an.
  • Projektergebnis
    Hier wird bei Tests für jede Seite das Ergebnis des Projekts ausgewiesen.
    Wenn die Konversionsrate einer Seite noch nicht genau genug gemessen ist (d.h. wenn das Ergebnis nicht statistisch signifikant ist), dann wird die Genauigkeit des Ergebnisses angezeigt. 50% Genauigkeit ist dabei der geringstmögliche Wert. Eine Genauigkeit von 95% wird angestrebt.
    Ab einer Genauigkeit von 95% wird angezeigt, ob die Variante schlechter oder besser konvertiert als die Originalseite. Wenn eine Variante besser als die Originalseite konvertiert, wird auch die Verbesserung der Konversion angezeigt.

Gehen Sie zum Überprüfen/Freischalten des Projekts vor wie folgt:

  1. Öffnen Sie einen neuen Tab im Browser und navigieren Sie zur Zielseite. Öffnen Sie im Browser den HTML-Quelltext und überprüfen Sie, ob der Tracking Code dort enthalten ist.
    Gehen Sie zurück auf die Projektdetailseite in etracker Optimiser und öffnen Sie möglichst für alle Varianten, die Sie erstellt haben, die Vorschau. Klicken Sie dazu auf das Vorschau-Icon links neben dem Varianten-Namen. Dann können Sie prüfen, ob die Varianten korrekt dargestellt werden.
  2. Wenn alle Überprüfungen erfolgreich verlaufen sind, können Sie das Projekt freischalten. Wählen Sie dazu auf der Projekttdetailseite Projekt starten. Das Projekt ist jetzt live.

Nach der Freischaltung prüfen Sie nun, ob Teilnehmer und Konversionen gezählt werden:

  1. Öffnen Sie die Projektdetailseite und merken Sie sich die Zahlen der angezeigten Teilnehmer (gesamt und konvertiert). Vermutlich sind beide 0.
    Rufen Sie die Originalseite auf. etracker Optimiser zeigt bei einem Test nach einem Zufallsprinzip entweder diese oder eine Variante an. Bei einer Smart Message müssen Sie das Auslöser-Verhalten imitieren, um die Smart Message anzuzeigen. Varianten und Smart Messages werden Ihnen allerdings nicht angezeigt, wenn Sie sich per IP-Sperre von der Ausspielung ausschließen.
  2. Führen Sie testweise eine Konversion durch. Laden Sie anschließend die Projektdetailseite erneut über etracker Optimiser → Projektübersicht & -erstellung → Klick auf Projektname. Die Teilnehmer (gesamt und konvertiert) müssen nun für die Seite, die Sie gesehen haben, angezeigt werden.

3.3 Projekt bearbeiten oder löschen

Um ein vorhandenes Projekt zu bearbeiten, machen Sie Folgendes:

  1. Wählen Sie etracker Optimiser → Projektübersicht & -erstellung.
  2. Klicken Sie in der Projektübersicht auf das Projekt. Die Projektdetailseite öffnet sich.
  3. Gehen Sie rechts oben mit der Maus auf Projekt bearbeiten und wählen Sie den gewünschten Bearbeitungsschritt aus.
Hinweis:
Nach maßgeblichen Änderungen an Seiten sollten Sie das Projekt neu starten. Dann werden alle bisher gezählten Teilnehmer verworfen. Zum Neustart eines Projekt gehen Sie in der Projektübersichtstabelle mit der Maus auf den Wählen-Link in der Zeile mit dem Projektnamen und klicken auf Projekt starten.

Um ein Projekt zu löschen, gehen Sie in der Projektübersichtstabelle mit der Maus auf den Wählen-Link in der Zeile mit dem Projektnamen und klicken auf Projekt löschen.

3.4 Projekt pausieren

Um ein Projekt zu pausieren, wählen Sie etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung und klicken in der Tabelle auf das REC-Icon in der Zeile mit dem Projektnamen.

3.5 Projekt auswerten

Wenn Sie alle Hypothesen und die damit verbundenen Tests dokumentiert haben, ergänzen Sie das nun um das aktuelle Projektergebnis und halten Sie fest, ob Ihre Hypothese(n) bestätigt oder widerlegt wurden. Je mehr Einsichten Sie in das Verhalten Ihrer Besucher und Kunden gewinnen, umso besser können Sie ihr Verhalten vorhersagen und Ihre Website optimieren. Selbst negative Projektergebnisse geben Erkenntnisse, die später zu Verbesserungen führen.

Dem Report unter Smart Messages & Tests → Besucherverhalten kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie sollten ihn aufrufen, bevor Sie ein Projekt einrichten, um die Zielrichtung festzulegen. Sie können hier z. B. sehen, auf welchen Seiten Optimierungsbedarf besteht, welche Besuchergruppen hohe Bounce Rates aufweisen und wie sich bestimmte Besucher im Kaufprozess verhalten.

Die Reports unter etracker Optimiser → Testing & Targeting → Smart Message-Analyse zeigen Ihnen, welche Smart Messages erfolgreich sind. Im Report Traffic-Quellen können Sie überprüfen, woher die Besucher der einzelnen Varianten kommen, um zu bewerten, ob die Stichprobe das Ergebnis beeinflusst haben könnte. Der Report Besucherprofil schlüsselt die Besucher weiter auf. In beiden Reports können Sie die Varianten im Hinblick auf Umsatz prüfen. Der Umsatz ist in den Reports immer ersichtlich, auch wenn Sie als Konversionsziel z. B. „Engagement“ gewählt haben. So haben Sie immer im Blick, ob sich auch der Umsatz positiv entwickelt hat.

Die Reports unter etracker Optimiser → Testing & Targeting → Test-Analyse zeigen Ihnen analog, welche Tests erfolgreich sind.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Attribute und Kennzahlen in den Reports von Ihrer etracker Edition abhängt.

3.5.1 Attribute

AttributBeschreibungBeispielwerte/Kommentar
AuslöserBesucherverhalten, das eine Smart Message auslöst.'Exit intent' (Der Besucher will die Website verlassen)
'Always on' (Die Smart Message wird unabhängig vom Besucherverhalten immer ausgelöst)
BesuchshäufigkeitKategorie für die Anzahl der bisherigen Besuche eines einzelnen Besuchers. 'Niedrig' (2 Besuche)
'Hoch' (5 oder mehr Besuche)
Durchschnittlicher BestellwertHöhe durchschnittlicher Bestellwerte in €.'0-10'
'Mehr als 4000'
Gerätetypyp des Gerätes, das auf die Website zugriffen hat.'Mobile Phone'
HerkunftHerkunftsdomain, sofern Referrer vorhanden.'www.etracker.com'
'Google' (oder andere Suchmaschine)

KampagneKampagnenbezeichnung, die zur Unterscheidung verschiedener Werbeaktionen dient und zur Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kampagnen notwendig ist. 'Sommer2014'
Wenn Sie keine individuellen Parameter übergeben, steht hier der Standardwert 'organisch'.
KäufertypKategorisierung entsprechend der ABC-Analyse.'Kein Kauf'
'Nur ein Kauf'
'A' (sehr wichtiger Kunde)
KeywordEingegebenes Suchwort oder die Suchphrase im Search Engine Marketing.'Ferienhaus Istrien'
Kundeategorisierung nach Kunden und Nicht-Kunden. 'Ja'
'Nein'
MediumTyp/Kanal eines Kontaktes.'SEO', 'SEA', 'Social Media', 'E-Mail', 'Display', 'Affiliate'
Newsletter-AbonnentKategorisierung nach Abonnenten und Nicht-Abonnenten eines Newsletters.'Ja'
'Nein'
ProjektnameName, den Sie beim Anlegen des Projekts vergeben haben.'Test Istrien'
'SM Istrien Promotion'
SegmentName der Segmentierungsregel, nach der die Smart Message oder der Test ausgespielt wurde. Wurde beim Anlegen des Projektes vergeben.'Regel Bestellwert'
SeitennameBezeichnung der Seite, die Sie über die JavaScript Variable et_pagename (aus dem Tracking Code) beim Anlegen des Projektes vergeben haben. 'FerienhausDetailseiteVillaX'
VarianteBezeichnung der Seitenvariante, die Sie beim Anlegen des Projekts vergeben haben. Anhand der Variante können Sie z.B. ermitteln, welche Version einer Seite am effektivsten die Konversionsrate steigert (z.B. 'A' und 'B').
WiederkehrerKategorisierung nach Wiederkehrern und Erstbesuchern.'Ja'
'Nein'
Zeit seit letzter BestellungKategorie für Zeitintervalle zwischen Bestellungen.'Keine Bestellung'
'Mehr als 12 Monate'
Zeit seit letztem BesuchKategorie für Zeitintervalle zwischen Besuchen.'Weniger als 1 Tag'
'Mehr als 30 Tage'

3.5.2 Kennzahlen

Die etracker Optimiser Reports umfassen folgende Kennzahlen:

NameBeschreibung
BesucherAnzahl der Besucher.
BestellerAnzahl der Besucher, die etwas bestellt haben.
Bounce RateAnteil der Besuche, die Absprünge verursachen, im Verhältnis zu allen Besuchen auf der betrachteten Einstiegsseite.
KlicksAnzahl aller Klicks. Ein Klick beschreibt den Kontakt eines Besuchers mit der Website. Ein Kontakt kann dabei sowohl ein Klick auf einen Link als auch ein Type-In sein.
Konversion Besteller/BesucherKonversionsrate Besucher zu Besteller. Anteil der Besucher, die etwas bestellt haben.
Konversion Besteller/KlicksKonversionsrate Klicks zu Besteller. Anteil der Klicks, die zu Bestellungen geführt haben.
Konversion Klicks/ViewsKonversionsrate Views zu Klicks. Anteil der Klicks an den Ausspielungen der Smart Message.
PIAnzahl aller Seitenaufrufe.
ViewsAnzahl der Ausspielungen der Smart Message.

3.6 Varianten für die Anzeige im Chart auswählen

Unter etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung → Projektdetails kann in der Grafik jede Seite angezeigt werden, klicken Sie dazu einfach die entsprechende Checkbox an. Die Originalseite wird immer angezeigt und ist schwarz markiert.

3.7 Vorschau einer Seite aufrufen

Klicken Sie unter etracker Optimiser → Testing & Targeting → Projektübersicht & -erstellung → Projektdetails auf das Vorschau-Icon vor dem Seitennamen, um eine Vorschau der Seite aufzurufen.

 

4. Mehrseitige Tests

Mehrseitige Tests (auch „Funnel-“ oder „Trichter-Tests“ genannt) dienen dazu, mehrere unterschiedliche Seiten bzw. Seitentypen in einem Test miteinander zu verbinden. Dabei werden für jede Seite die gleiche Zahl an Varianten angelegt, und das System sorgt dafür, dass für einen Besucher bei allen Seiten die gleiche Variante (bzw. das Original) ausgespielt wird. So könnten in einem Web-Shop bspw. auf Produktdetailseite, Warenkorb und Checkout analoge Varianten angelegt werden, um ein durchgängiges Besuchererlebnis während des Tests zu gewährleisten.

Um einen Mehrseitigen Test in etracker Optimiser anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie etracker Optimiser Testing & Targeting  Projektübersicht & -erstellung.

  1. Klicken Sie auf „Weiteres Projekt erstellen“.
  2. Wählen Sie den „Mehrseitiger Test anlegen“.
  3. Geben Sie URL der Originalseite ein, die Sie zuerst optimieren möchten und klicken Sie auf „Visueller Editor“.
  4. Im Kopfbereich des Editors kann im Abschnitt „Mehrseitiger Test“ mit dem Pulldown-Menü die Seite gewechselt werden. Das Hinzufügen und Bearbeiten von Seiten erfolgt durch Klick auf den Link „Bearbeiten“ und dann „Speichern“.
  5. Die Seiten können wie im Visuellen A/B-Test bearbeitet werden.

4.1 Primäre und Sekundäre Ziele

Im Abschnitt „Konversionsziele festlegen“ können „Primäre“ und „Sekundäre“ Ziele festlegt werden, falls mehr als ein Ziel festgelegt werden soll. Es gibt immer nur ein primäres Ziel, welches als erstes festgelegt wird. Alle weiteren Ziele sind sekundär. Per Klick auf „Zum Primären Ziel machen“ können sekundäre Ziele zu primären Zielen gemacht werden. Das bis dahin primäre Ziel wird dann zu einem sekundären Ziel.

Nachdem die Ziele gespeichert und das Projekt erstellt ist, können in den „Projektdetails“ über ein Drop-Down-Menü die unterschiedlichen Ziele angezeigt werden. Zudem können bei Zielen mit URLs (z.B. „Aufruf Zielseite“) weitere URLs hinzugefügt werden.

4.2 Klick Tracker

Mit dem Klick Tracker des Optimisers kann ein Klick-Ziel für ein einzelnes Element auf Ihrer Seite erzeugt werden. Wählt man im visuellen Editor ein Element an, erscheint ein Menü, in dem man „Klicks tracken“ auswählen kann. Nachdem das Klickziel einen Namen erhalten hat, kann im Abschnitt „Konversationsziele festlegen“ das Klickelement als Ziel ausgewählt werden.

Benötigen Sie Hilfe?
Unser Support-Team freut sich über Fragen und Feedback.