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Emailings & Display Ads

Klicken Website-Besucher auf eine Display-Anzeige oder einen Newsletter-Link vor einer Conversion, wird der Erfolg den Kampagnen gemäß dem gewählten Attributionsmodell zugeordnet. Voraussetzung ist, dass die Links mit passenden Umleitungen oder Parametern versehen wurden und die Klicks im Konversionszeitraum (standardmäßig 30 Tage) stattfanden.

Was ist, wenn Jemand die Anzeige eingeblendet bekommt oder die Email öffnet und nicht klickt, stattdessen aber die Website kurze Zeit später direkt aufruft und bestellt? Werden nur Klick-Konversionen gemessen, so werden diese Werbemittel-Kontakte nicht berücksichtigt. Folglich kann es dazu kommen, dass die Kampagnenleistung und somit der Return on Investment (ROI) falsch eingeschätzt werden.

Das View-through Conversion Tracking von etracker ermöglicht es, den weniger direkten Einfluss von Sichtkontakten zu messen und in die Customer Journeys einfließen zu lassen. Binden Sie hierzu das Ad-View Script in Ihr Werbemittel bzw. Ihre Email ein und konfigurieren Ihre Kampagnen-Reports entsprechend (siehe Anleitung). Mit jedem View – d.h. Einblendung der Ad oder Öffnung der Email – wird daraufhin ein View Pixel abgefeuert und ein dazugehöriges Cookie beim Nutzer gesetzt. Besucht der Nutzer anschließend Ihre Website, liest etracker das Cookie aus und ordnet die vorherige View dem Besuch und möglichen späteren Conversions zu.

Es ist zu beachten, dass etracker die Möglichkeit bietet, den Konversionszeitraum für Views individuell und abweichend von Klicks einzustellen – je nachdem, wie aufmerksamkeitswirksam die Kampagnen angesehen werden. Wird zum Beispiel der Zeitraum 48 (Stunden) festgelegt, kann die Bestellung dem View nur zugeordnet werden, wenn diese innerhalb der 48 Stunden erfolgt. Grundsätzlich ist zu empfehlen, den Konversionszeitraum nicht zu hoch zu wählen. Denn je mehr Zeit nach dem View vergeht, umso unwahrscheinlicher wird es, dass der Käufer sich an den reinen Sichtkontakt mit dem Display Ad erinnert und aufgrund dessen im Online-Shop bestellt.

Zudem müssen Sie sich bei der Erfolgsmessung nicht auf ein Attributionsmodell festlegen, sondern können dieses flexibel ändern. Gerade bei der Messung von View-through Conversions ist es wichtig, auf die Attributierung zu achten. Das klassische Last Ad Modell ist hierbei zumeist nicht zu empfehlen, denn nur wenn die Website ausschließlich über einen Direkteinstieg nach dem View aufgerufen wird, werden Conversions in diesem Modell den Views zugerechnet.

Im Folgenden eine Beispiel-Kontaktabfolge mit anschließendem Kauf: View → SEO → Klick. Wenn hier das Last Ad Verteilungsmodell gewählt wird, wird die Bestellung dem Klick auf den Banner zugeordnet. Der View wird nicht berücksichtigt. Mittels des „Position based“-Verteilungsmodells (Badewannen-Modell) wird die Konversion dem ersten (hier: View) und letzten (hier: Klick) Kontakt mit jeweils 40% und dem Rest mit 20% zugeordnet. Somit kann auch der Einfluss des Sichtkontaktes mit einem Banner berücksichtigt werden.

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