Anleitung Conversion Upload

Sie möchten Ihre Kampagnen in Google Ads anhand von etracker Daten steuern? Das ist mit dem Google Ads Conversion Upload kein Problem.

Der automatische Upload von Conversion-Daten zu Google Ads ermöglicht es Ihnen,

  • direkt in Google Ads die Konversions-Raten und Umsätze Ihrer Kampagnen zu sehen, sodass Marketer und Agentur-Mitarbeiter Kampagnen komplett in Google Ads steuern und analysieren können,
  • eine automatische Gebotsstrategie zu verwenden, mit der für Conversions optimiert wird, zum Beispiel „Ziel-CPA“, „Auto-optimierter CPC“ oder „Ziel-ROAS“,
  • DSGVO-konform ohne Einwilligungspflicht umfassende Conversion-Daten zu messen (gemäß Stellungnahme der deutschen Aufsichtsbehörden ist sowohl für Google Analytics als auch Google Ads Conversion Tracking die explizite Einwilligung der Nutzer im Vorfeld erforderlich),
  • von der Attribution über alle Kampagnen und Kanäle zu profitieren (und nicht wie beim Google Ads Conversion Tracking nur Conversions zu erfassen, wenn der Nutzer auf eine Anzeige des Google Ads-Kontos geklickt hat).

Für den Upload sind nur drei Schritte notwendig:

  • Die finalen Zielseiten-URLs der Anzeigen in Google Ads müssen mit speziellen Tracking-Parametern versehen werden, damit etracker alle erforderlichen Daten erfassen und an Google Ads liefern kann. Dies ist sehr einfach auf folgende Art möglich: Ein vollständiger Satz von Tracking-Parametern besteht aus zehn Werten, von denen drei Pflicht-Parameter sind, weil ohne sie später keine Zuordnung der Conversion-Daten in Google Ads möglich ist. Die Namen der Tracking-Parameter beginnen mit jeweils "etcc_": Sie können den Parameter-Satz einfach per „Copy & Paste“ in Google Ads im Feld "Suffix der finalen URL" eintragen: Sollte die Spalte „Suffix der finalen URL“ unter „Anzeigen und Erweiterungen“ im Tab „Anzeigen“ nicht sichtbar sein, fügen Sie diese über Spaltenauswahl oberhalb der Tabelle einfach hinzu. Er wird dann von Google automatisch an die Zielseiten-URLs angehängt. Der Eintrag im Feld „Suffix der finalen URL“ kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen. Wir empfehlen, dies auf Kampagnenebene vorzunehmen, um einen sprechenden Kampagnen-Namen in den etracker Reports zu erhalten, da Google leider nur einen Platzhalter mit der Kampagnen-ID, nicht aber für den Kampagnen-Namen zur Verfügung stellt. Dies betrifft allerdings nur Auswertungen in etracker und nicht den Daten-Upload zu Google Ads. So sieht der Eintrag im Feld „Suffix der finalen URL“ auf Kampagnenebene aus:
    etcc_med=SEA&etcc_par=Google&etcc_cmp=KAMPAGNENNAME&etcc_grp={adgroupid}&etcc_bky={keyword}&etcc_mty={matchtype}&etcc_plc={placement}&etcc_ctv={creative}&etcc_bde={device}&etcc_var={gclid}
    Bitte achten Sie darauf, dass Sie beim händischen Vergeben von Kampagnennamen ein zusätzlicher Schritt bei der Upload-Einrichtung getätigt werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter Händische Vergabe von Kampagnennamen auf Kampagnenebenehier.

    So sieht der Eintrag im Feld „Suffix der finalen URL“ auf Kontoebene aus:
    etcc_med=SEA&etcc_par=Google&etcc_cmp={campaignid}&etcc_grp={adgroupid}&etcc_bky={keyword}&etcc_mty={matchtype}&etcc_plc={placement}&etcc_ctv={creative}&etcc_bde={device}&etcc_var={gclid}
    Sie können die Suffixe auch hinzufügen, indem Sie über Ihren Google Ads Editor eine Liste Ihrer Anzeigen herunterladen, diese mit Excel ergänzen und anschließend wieder hochladen:
    1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
    2. Klicken Sie auf den Tab „Anzeigen und Erweiterungen“.
    3. Klicken Sie auf „Herunterladen“ (zu finden im rechten Bereich unterhalb der Grafik).
    4. Ergänzen Sie die Spalte „Suffix der finalen URL“ und speichern Sie die Änderungen.
    5. Laden Sie die editierte Liste wiederum zu Google Ads hoch.
    Achtung! Wenn Sie die automatische Synchronisation von etracker mit Google Ads nutzen, müssen Sie nur für alle Kampagnen im Feld „Suffix der finalen URL“ den Parameter „etcc_var={gclid}“ ergänzen. Für bestehende Kampagnen empfehlen wir, dies einfach per Herunter- und Hochladen der Anzeigenliste zu tun (siehe oberen Abschnitt).
       
    Damit Conversion-Daten von etracker in Google Ads genutzt werden können, ist ein regelmäßiger Upload der Daten zu Google Ads nötig. Der Upload kann manuell durch Sie erfolgen oder automatisch zeitgesteuert. In beiden Fällen wird eine Quell-URL benötigt, die in Google Ads eingetragen wird. Die Quell-URL für den Upload kann im Bereich "Marketing Reports" erstellt werden. Der Zauberstab hinter "Google Ads" führt zum Assistenten für die Quell-URL: Im Assistenten kann festgelegt werden,
    • welches Attributions-Modell für die Berechnung der Conversion-Daten benutzt werden soll.
    • wie oft die Daten in Google Ads hochgeladen werden sollen.
    Achtung! Die hier gewählte Häufigkeit muss später mit der in Google Ads eingestellten Häufigkeit übereinstimmen.
    Ein täglicher Upload lädt jeweils die Daten der letzten zwei Tage (gestern und vorgestern) in Google Ads. Ein wöchentlicher Upload lädt jeweils die Daten der letzten vierzehn Tage (gestern, vorgestern, ...) in Google Ads. Ein Token in der generierten URL stellt sicher, dass nur Google Ads die Daten abholen kann. Die Quell-URL sollte deshalb nicht an Dritte weitergegeben werden. Der Token kann jederzeit erneuert werden. Die Quell-URL muss dann erneut bei Google Ads eingetragen werden. Die erstellte Quell-URL kann in die Zwischenablage kopiert oder mit einem Text-Editor zwischengespeichert werden.  
    Für den manuellen oder zeitgesteuerten Upload wird die erstellte Quell-URL in Google Ads eingetragen. Loggen Sie sich dafür bei Google Ads ein. Danach klicken in den Menüleiste oben rechts auf "Tools": Im Menü wechseln Sie unter "Messung" zum Bereich "Conversions": Im Bereich "Conversions" können Sie dann links die "Uploads" einsehen: Für einen manuellen Upload auf "+" klicken: Die Quell-URL eintragen und auf "Übernehmen" klicken: Für zeitgesteuerte Uploads oben auf "Zeitpläne" klicken und mit "+" einen neuen Zeitplan einrichten: Als Quelle "HTTPS" auswählen und die Quell-URL in das Feld "Quell-URL" einfügen: Zuletzt stellen Sie die Häufigkeit und Zeit ein und klicken auf "Speichern und Vorschau anzeigen", um den Zeitplan zu speichern. Google Ads lädt die Daten erstmalig, zeigt eine Vorschau an und startet den automatischen Upload.
    Achtung! Die Häufigkeit in Google Ads muss mit der Häufigkeit übereinstimmen, die beim Generieren der Quell-URL gewählt wurde.
    Um sicherzustellen, dass wirklich alle Conversions vom jeweiligen Vortag verarbeitet wurden, empfehlen wir, als Uhrzeit für den Upload eine Zeit zwischen 3:00 Uhr und 8:00 Uhr einzustellen.

    Händische Vergabe von Kampagnennamen auf Kampagnenebene

    Falls Sie den Suffix der finalen URL auf Kampagnenebene vergeben haben und die Kampagnennamen händisch vergeben haben, ist es nötig, dass Sie pro vergebene Kampagne eine Conversions-Aktion hinterlegen. Dies funktioniert wie folgt: Wählen Sie unter Tools -> Conversions -> Converions-Aktionen und klicken Sie auf das "+" Wählen Sie dann den Import aus einem anderem System aus: Wählen Sie im Tab Import nun "Andere Datenquellen oder CRM-Systeme und im Anschluss Klick-Conversions erfassen aus. Vergeben Sie nun den Converion-Name. Dieser muss zwingend so lauten, wie der händisch eingetragene Kampagnenname, da der Upload sonst nicht funktioniert. Füllen Sie die anderen Felder entsprechend der Anleitung aus:

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