Google AdWords Upgraded URLs: Umstellung abgeschlossen

7. Juli 2015 von Jürgen Henning // Kategorie: Produkt NEWS

In den letzten Blogbeiträgen zu Google AdWords Upgraded URLs haben wir Sie ausführlich über die von Google durchgeführte Umstellung informiert. Der vorgegebene Termin für die Umstellung war der 1. Juli 2015. Wir haben zu diesem Termin alle Google AdWords Kampagnen unserer Kunden, die wir mit Tracking-Links ausgestattet haben, auf Upgraded URLs umgestellt. Alle Kunden, bei denen technische Probleme bei der Umstellung aufgetreten sind, wurden von uns per E-Mail informiert. Haben Sie von uns keine E-Mail zur Umstellung Ihrer Google AdWords Kampagnen bekommen, ist diese reibungslos verlaufen.

Die Umstellung auf das Upgraded URL Verfahren

Grundsätzlich hat Google die Links in “Ads” (Anzeigen), Keywords und Sitelinks aller Kampagnen ab dem 1. Juli 2015 umgestellt. Dies war allerdings dann nicht automatisiert möglich, wenn die Links von etracker zum Erfassen der Google AdWords Klicks erweitert wurden (durch eine von Ihnen angestoßene Synchronisation). In diesen Fällen sind wir aktiv geworden und haben die Umstellung für Sie durchgeführt.

Was wurde umgestellt?

Die bisherige Synchronisation zwischen etracker und Google AdWords hat den ursprünglichen Ziel-Link einer Anzeige (Landingpage Url oder auch “destinationUrl”) um einen Tracking-Parameter erweitert. Mit dem von Google neu eingeführten Verfahren ist dies nicht mehr erlaubt. Für das Tracking eines Ziel-Links stellt Google nun ein eigenes Feld in der Anzeige zur Verfügung. Die Umstellung bestand darin, den ursprünglichen Ziel-Link und den Tracking-Anteil von etracker aufzutrennen und in die neuen, dafür vorgesehenen Felder zu schreiben.

Die Auswahl der von etracker zu bearbeitenden Ads, Keywords und Sitelinks beschränkte sich auf Kampagnen, die Sie in der etracker-Anwendung zur Synchronisation ausgewählt hatten. Alle übrigen Ads, Keywords und Sitelinks sind von der Umstellung nicht betroffen.

Neues Synchronisations-Verfahren zwischen etracker und Google AdWords

Zeitgleich mit der Umstellung auf Upgraded URLs haben wir das Verfahren der Synchronisation an die neuen Gegebenheiten angepasst. Der große Vorteil des neuen Upgraded URL Verfahrens ist, dass etracker auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene ein sogenanntes “TrackingUrlTemplate” setzen kann, welches automatisch für alle darunterliegenden Anzeigen, Keywords und Sitelinks gilt. Aus diesem Grund wird es in der Regel keine TrackingUrlTemplate Anpassungen auf der Ebene von Ads, Keywords und Sitelinks mehr geben. Das Setzen eines “TrackingUrlTemplate” wird nur noch auf Kampagnen- und AdGroup Ebene erfolgen. Eine Ausnahme dieser Regel tritt ein, wenn weitere Drittanbieter von Tracking-Systemen (wie z.B. Bid-Management-Systeme) die TrackingUrlTemplates von Ads, Keywords und Sitelinks verändern. In diesen Fällen würden die etracker-Anpassungen auf Kampagnen- und AdGroup Ebene ausgehebelt. Die Erweiterungen der TrackingUrlTemplates müssen dann auch von etracker auf Ads, Keywords und Sitelinks erfolgen. Diese Funktion wird automatisch von der etracker Google AdWords Synchronisation übernommen.

Mit dem neuen Verfahren ist es also vollkommen in Ordnung, wenn Sie auf Ads, Keywords und Sitelinks keine TrackingUrlTemplates mehr von etracker finden. Wenn möglich, beschränken wir uns auf die Kampagnen- und AdGroup Ebene.

Nutzung weiterer Drittanbieter in Ihrem Google AdWords Konto

Viele Nutzer der etracker Google AdWords Synchronisation setzen zusätzlich weitere Drittanbieter wie z.B. Bid-Management-Systeme ein, um Ihre Anzeigenperformance zu optimieren. In der Vergangenheit traten dabei in Einzelfällen Probleme auf, da Drittanbieter immer wieder Ziel-Links anderer Anbieter überschrieben haben oder es zu mehrfachen, fehlerhaften Redirects kam. Leider unterstützt Google das Setzen der TrackingUrlTemplates für mehrere Drittanbieter nicht, was uns von etracker auf die einfache Idee brachte, unseren Tracking-Link immer an das Ende der Redirect-Kette zu setzen (und nicht an den Anfang).

Beispiel: http://tracking-system-1.com?keyword={keyword}&url=http://tracking-system-2.com?matchtype={matchtype}&url=http://www.etracker.de/ccr?….{landing page url}

Dieses Vorgehen verhindert wirkungsvoll Kollisionen mit anderen Systemen und stellt sicher, dass alle Ihre Anzeigen mit etracker und weiteren Drittanbietern vollständig und fehlerfrei bei Google AdWords eingestellt sind.

Google AdWords Upgraded URLs: was für Sie als etracker-Nutzer wichtig ist

8. Mai 2015 von Jürgen Henning // Kategorie: Produkt NEWS

Im März 2015 sind wir in unserem Blog bereits auf das Thema Upgraded URLs für Google AdWords eingegangen. Google nimmt in diesem Zusammenhang zum 1. Juli 2015 eine Umstellung der Landingpage-URLs auf Ads, Keywords und Sitelinks vor, die ausnahmslos alle AdWords-Kunden von Google betreffen. Dieser Artikel ist für Sie nur dann relevant, wenn Sie Ihren etracker Account in Web Analytics oder Campaign Control über unsere Google AdWords Schnittstelle mit Ihrem Google AdWords-Konto verknüpft haben.

Bisheriges und neues Verfahren zur Erfassung von Google AdWords Klicks durch etracker

Normalerweise enthalten AdWords-Anzeigen, Keywords und Sitelinks eine direkte Landingpage-URL auf eine Website. Klickt ein Besucher bei Google auf eine Werbeanzeige, wird der Klick von Google erfasst und danach die URL der Landingpage aufgerufen. Damit nicht nur Google, sondern auch etracker diesen Klick erfassen kann, wird die Landingpage-URL von etracker so verändert, dass der Besucher vor dem Erreichen der Landingpage über die etracker Zählschnittstelle zur Landingpage geleitet wird. Damit wird etracker in die Lage versetzt, den Klick zu messen und z. B. einem potenziellen Umsatz auf der Kunden-Webseite zuzuordnen.

Diesen Mechanismus hat Google mit den Upgraded URL verändert. Die direkte Veränderung der Landingpage-URL (bisher Destination URL) kann ab Juli nicht mehr vorgenommen werden. Google schreibt ab dieser Zeit eine Trennung der bisherigen Landingpage-URL in die eigentliche Zielseite (zukünftig Final URL) und dem Teil für das Tracking (zukünftig Tracking URL Template) vor.

Das neue Verfahren betrifft alle Kunden von Google AdWords und hat nichts mit den speziellen Anpassungen zu tun, die etracker für die Erfassung der Landingpage URLs bei Google AdWords Kampagnen vornimmt. Es sind davon auch alle anderen Drittanbieter von Tracking- oder Bid Management Systemen betroffen, die bisher die Langingpage-URLs für die entsprechenden Funktionen verändert haben.

Umstellung der Google AdWords Kampagnen auf Upgraded URL

Die Umstellung der Google AdWords Kampagnen auf das neue Verfahren wird bei etracker in 2 Stufen durchgeführt

1. Migration der bestehenden URLs

Die Migration besteht darin, dass alle Bestandteile der Landingpage-URL, die zur Erfassung des Klicks bei etracker bisher notwendig sind, entfernt werden. Diese werden dann im Tracking URL Template gesetzt.

Die Migrationsphase wird im Juni 2015 durchgeführt und ist bis spätestens 29. Juni abgeschlossen.

2. Umstellung des allgemeinen etracker Verfahrens zur Anpassung von Google AdWords Kampagnen

Beim neuen Verfahren werden keinerlei Landingpage URL mehr verändert; die Bestandteile welche für das Tracking von etracker notwendig sind, werden nur noch im Tracking URL Template gesetzt.

Bis Ende Juni werden beide Verfahren gleichzeitig möglich sein. Das ist wichtig, da Google AdWords Kunden bis Ende Juni sowohl Landingpage URL wie bisher verändern als auch die Tracking URL Templates nutzen können.

Ab dem 1. Juli 2015 wird von etracker nur noch das neue Verfahren angewendet

Was muss ich als etracker Kunde und Nutzer der etracker Google AdWords Schnittstelle tun?

Google AdWords Kampagnen, die nicht mit etracker oder einem entsprechenden Tool gemessen werden, sind von der oben beschrieben Migration und Umstellung auf das neue Verfahren komplett ausgenommen. In diesen Fällen nimmt Google die Umstellung der Landingpage URLs auf Upgraded URLs automatisch vor.

Wird eine Google AdWords Kampagne ausschließlich mit etracker gemessen (z. B. ohne zusätzliches Bid Management System), wird die Umstellung auf Upgraded URLs komplett von etracker vorgenommen.

Wird eine Google AdWords Kampagne mit etracker und einem weiteren Drittanbieter (z. B. Bid Management Systeme) gemessen, erfolgt die Umstellung in aller Regel durch etracker automatisch. Es gibt Fälle, in denen eine Umstellung nicht vorgenommen werden kann. etracker wird sich dann kurzfristig mit den betroffenen Kunden in Verbindung setzen, um eine Lösung zu finden.

Gründe, die eine Umstellung auf das Upgraded URL Verfahren von Google ver- oder behindern

Der Google AdWords Editor kann derzeit noch nicht mit Upgraded URLs umgehen. Die Umstellung seitens etracker ist zwar grundsätzlich möglich, ein Nutzer des AdWords Editors könnte dann jedoch die Landingpage-URL einer Anzeige, eines Keywords oder Sitelinks nicht mehr aktualisieren. Derzeit warten wir noch auf die nächste Version des Google AdWords Editors.

Es gibt Fälle, in denen wir die Umstellung nur nach Rücksprache mit den betroffenen Kunden vornehmen werden. Dazu gehören:

  • Kampagnen, welche HTTP-Redirects von bestimmten Drittanbietern enthalten. Bei diesen wäre eine vollautomatische Umstellung nicht oder nur mit Datenverlusten auf Seiten der Drittanbieter durchzuführen
  • Kampagnen mit Landingpage-URLs, welche aktuell mehr als 3 Redirects enthalten. Durch die von Google vorgegebene Technik ist es nicht mehr möglich, mehr als 3 Drittanbieter bzw. Redirects für das Tracking zu nutzen.
  • Aktuelle Google AdWords Anzeigen, bei denen die Landingpage URL (Final URL) von der angezeigten URL (Display URL) abweicht. Das ist nach den neuen Richtlinien für Upgraded URLs nicht mehr zulässig.

 

Wir hoffen, Ihnen einen Überblick über die Umstellung von Google AdWords Kampagnen bei etracker und Google verschafft zu haben. Als Nutzer der etracker Google AdWords Schnittstelle werden Sie in den folgenden Wochen über die bevorstehenden Schritte zur Umstellung per E-Mail informiert. Sollte eine Umstellung Ihrer Google AdWords Kampagnen aus den oben genannten Gründen nicht möglich sein, werden wir uns persönlich per E-Mail oder Telefon an Sie wenden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den kostenlosen etracker Support.

Aktuelles Thema: Upgraded URLs für Google AdWords

5. März 2015 von Marcel Semmler // Kategorie: Produkt NEWS

Auch Sie haben sicherlich in den letzten Wochen schon von folgendem Thema gehört: Google AdWords führt Upgraded URLs ein. Mit diesem Update möchte Google das Drittanbieter-Tracking für Werbungtreibende signifikant verbessern, indem Ziel-URLs für Anzeigen zukünftig unabhängig von den hinterlegten Tracking-Parametern geändert werden können. Auch Ihr Google AdWords Tracking in etracker wird demnächst von diesem neuen Verfahren profitieren.

 

Verbesserte Datenqualität, einfachere Tracking-Integration

Die Umstellung auf die neuen Upgraded URLs kommt Ihnen in vielen Bereichen zu Gute. So wird die Integration von etracker in Google AdWords Kampagnen vereinfacht, da etracker keine Änderungen der Ziel-URL in Anzeigen-Links mehr vornehmen muss. Alle neuen Google-Werbeformen werden zudem automatisch von dem neuen Tracking-Verfahren profitieren, was die Datenqualität im Google AdWords Report langfristig noch weiter steigert. Außerdem müssen neu angelegte Anzeigen, Keywords und Sitelinks nicht mehr manuell synchronisiert werden. Das Setzen der Tracking-Parameter funktioniert nach der Umstellung automatisch.

 

Wie funktioniert die Umstellung?

Wir arbeiten bereits auf Hochtouren daran, die neuen Upgraded URLs für die Google AdWords Synchronisation in etracker zu übernehmen. Die Umstellung auf Upgraded URLs wird unser System dann automatisch für Sie vornehmen. Über den genauen Zeitpunkt werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. Wir bitten Sie daher, die Umstellung auf Upgraded URLs nicht manuell vorzunehmen.

Ausnahme: Wenn Sie bereits vorher Bedarf bezüglich einer Umstellung haben bzw. wenn Sie ein Bid-Management-System für AdWords einsetzen, dann wenden Sie sich bitte an unseren Support.

Den Bock zum Gärtner machen, oder: Was die ‘not provided’ Problematik mit den Google Keywords eigentlich bedeutet.

25. April 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Unternehmen

Das Geschäftsmodell Google: Erst abhängig machen, dann monetarisierenEin Kommentar der etracker GmbH

Mit über 90 Prozent Marktanteil auf dem deutschen Suchmaschinenmarkt (Quelle: Statista 2014) besitzt Google eine Vormachtstellung im Bereich generischer Suchen und kostenpflichtiger Suchanzeigen. Kein Unternehmen, welches online erfolgreich sein möchte, kann sich dem Sog der weltweit größten Suchmaschine entziehen und gerät dadurch auch in eine gewisse Abhängigkeit. Dass diese nicht immer gut ist, hat vor ein paar Tagen auch Mathias Döpfner, Axel Springer SE, festgestellt und ausgesprochen. In einem offenen Brief kritisiert der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Medienhauses die Geschäftspraktiken von Google und die Abhängigkeit von dem Wohlwollen des Konzerns.

Die ‚not provided‘-Problematik wird kontinuierlich ausgeweitet

Aber nicht nur für Medienunternehmen ergibt sich eine Abhängigkeit von dem Suchmaschinenkonzern aus Mountain View. Die Geschäftspraktiken in den letzten Jahren und v.a. auch in den letzten Tagen haben gezeigt, dass Google den Vermarktungsprozess von A bis Z kontrollieren möchte. Erst im September hatte Google der Übertragung der Keywords aus generischen Suchergebnissen den Kampf angesagt. Was vorher nur für eingeloggte Google-Nutzer galt, hatte Google für alle Suchen umgesetzt: die Verschlüsselung der Suche über SSL und die Entfernung des Keywords aus dem Referrer-Link.

 

Durchschnittlicher Google Traffic, der keine Keywords mehr liefert. Quelle: www.notprovidedcount.com, 2014, Letzte Aktualisierung: 15. April 2014

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