Google AdWords Upgraded URLs: was für Sie als etracker-Nutzer wichtig ist

8. Mai 2015 von Jürgen Henning // Kategorie: Produkt NEWS

Im März 2015 sind wir in unserem Blog bereits auf das Thema Upgraded URLs für Google AdWords eingegangen. Google nimmt in diesem Zusammenhang zum 1. Juli 2015 eine Umstellung der Landingpage-URLs auf Ads, Keywords und Sitelinks vor, die ausnahmslos alle AdWords-Kunden von Google betreffen. Dieser Artikel ist für Sie nur dann relevant, wenn Sie Ihren etracker Account in Web Analytics oder Campaign Control über unsere Google AdWords Schnittstelle mit Ihrem Google AdWords-Konto verknüpft haben.

Bisheriges und neues Verfahren zur Erfassung von Google AdWords Klicks durch etracker

Normalerweise enthalten AdWords-Anzeigen, Keywords und Sitelinks eine direkte Landingpage-URL auf eine Website. Klickt ein Besucher bei Google auf eine Werbeanzeige, wird der Klick von Google erfasst und danach die URL der Landingpage aufgerufen. Damit nicht nur Google, sondern auch etracker diesen Klick erfassen kann, wird die Landingpage-URL von etracker so verändert, dass der Besucher vor dem Erreichen der Landingpage über die etracker Zählschnittstelle zur Landingpage geleitet wird. Damit wird etracker in die Lage versetzt, den Klick zu messen und z. B. einem potenziellen Umsatz auf der Kunden-Webseite zuzuordnen.

Diesen Mechanismus hat Google mit den Upgraded URL verändert. Die direkte Veränderung der Landingpage-URL (bisher Destination URL) kann ab Juli nicht mehr vorgenommen werden. Google schreibt ab dieser Zeit eine Trennung der bisherigen Landingpage-URL in die eigentliche Zielseite (zukünftig Final URL) und dem Teil für das Tracking (zukünftig Tracking URL Template) vor.

Das neue Verfahren betrifft alle Kunden von Google AdWords und hat nichts mit den speziellen Anpassungen zu tun, die etracker für die Erfassung der Landingpage URLs bei Google AdWords Kampagnen vornimmt. Es sind davon auch alle anderen Drittanbieter von Tracking- oder Bid Management Systemen betroffen, die bisher die Langingpage-URLs für die entsprechenden Funktionen verändert haben.

Umstellung der Google AdWords Kampagnen auf Upgraded URL

Die Umstellung der Google AdWords Kampagnen auf das neue Verfahren wird bei etracker in 2 Stufen durchgeführt

1. Migration der bestehenden URLs

Die Migration besteht darin, dass alle Bestandteile der Landingpage-URL, die zur Erfassung des Klicks bei etracker bisher notwendig sind, entfernt werden. Diese werden dann im Tracking URL Template gesetzt.

Die Migrationsphase wird im Juni 2015 durchgeführt und ist bis spätestens 29. Juni abgeschlossen.

2. Umstellung des allgemeinen etracker Verfahrens zur Anpassung von Google AdWords Kampagnen

Beim neuen Verfahren werden keinerlei Landingpage URL mehr verändert; die Bestandteile welche für das Tracking von etracker notwendig sind, werden nur noch im Tracking URL Template gesetzt.

Bis Ende Juni werden beide Verfahren gleichzeitig möglich sein. Das ist wichtig, da Google AdWords Kunden bis Ende Juni sowohl Landingpage URL wie bisher verändern als auch die Tracking URL Templates nutzen können.

Ab dem 1. Juli 2015 wird von etracker nur noch das neue Verfahren angewendet

Was muss ich als etracker Kunde und Nutzer der etracker Google AdWords Schnittstelle tun?

Google AdWords Kampagnen, die nicht mit etracker oder einem entsprechenden Tool gemessen werden, sind von der oben beschrieben Migration und Umstellung auf das neue Verfahren komplett ausgenommen. In diesen Fällen nimmt Google die Umstellung der Landingpage URLs auf Upgraded URLs automatisch vor.

Wird eine Google AdWords Kampagne ausschließlich mit etracker gemessen (z. B. ohne zusätzliches Bid Management System), wird die Umstellung auf Upgraded URLs komplett von etracker vorgenommen.

Wird eine Google AdWords Kampagne mit etracker und einem weiteren Drittanbieter (z. B. Bid Management Systeme) gemessen, erfolgt die Umstellung in aller Regel durch etracker automatisch. Es gibt Fälle, in denen eine Umstellung nicht vorgenommen werden kann. etracker wird sich dann kurzfristig mit den betroffenen Kunden in Verbindung setzen, um eine Lösung zu finden.

Gründe, die eine Umstellung auf das Upgraded URL Verfahren von Google ver- oder behindern

Der Google AdWords Editor kann derzeit noch nicht mit Upgraded URLs umgehen. Die Umstellung seitens etracker ist zwar grundsätzlich möglich, ein Nutzer des AdWords Editors könnte dann jedoch die Landingpage-URL einer Anzeige, eines Keywords oder Sitelinks nicht mehr aktualisieren. Derzeit warten wir noch auf die nächste Version des Google AdWords Editors.

Es gibt Fälle, in denen wir die Umstellung nur nach Rücksprache mit den betroffenen Kunden vornehmen werden. Dazu gehören:

  • Kampagnen, welche HTTP-Redirects von bestimmten Drittanbietern enthalten. Bei diesen wäre eine vollautomatische Umstellung nicht oder nur mit Datenverlusten auf Seiten der Drittanbieter durchzuführen
  • Kampagnen mit Landingpage-URLs, welche aktuell mehr als 3 Redirects enthalten. Durch die von Google vorgegebene Technik ist es nicht mehr möglich, mehr als 3 Drittanbieter bzw. Redirects für das Tracking zu nutzen.
  • Aktuelle Google AdWords Anzeigen, bei denen die Landingpage URL (Final URL) von der angezeigten URL (Display URL) abweicht. Das ist nach den neuen Richtlinien für Upgraded URLs nicht mehr zulässig.

 

Wir hoffen, Ihnen einen Überblick über die Umstellung von Google AdWords Kampagnen bei etracker und Google verschafft zu haben. Als Nutzer der etracker Google AdWords Schnittstelle werden Sie in den folgenden Wochen über die bevorstehenden Schritte zur Umstellung per E-Mail informiert. Sollte eine Umstellung Ihrer Google AdWords Kampagnen aus den oben genannten Gründen nicht möglich sein, werden wir uns persönlich per E-Mail oder Telefon an Sie wenden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den kostenlosen etracker Support.

Die neuen Website-Ziele [Ankündigung]

8. Mai 2015 von Mareike Bulla // Kategorie: Produkt NEWS

Mit dem neuen Website-Ziele-Report können Sie Ihre Zielprozesse noch besser auswerten und datengetrieben optimieren. Doch was genau ist neu?

1. Optimierte Datenerfassung und höhere Datenqualität

Mit der neuen Website-Ziele-Konfiguration, die wir vor einiger Zeit released haben, und dem neuen Website-Ziele-Report haben wir die Besuchererkennung und damit die Datenqualität weiter optimiert und verbessert. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der verbesserten Besuchererkennung zu leichten Abweichungen zwischen dem alten und dem neuen Website-Ziele-Report kommen kann.

Der Report wurde zudem auf die neueste technische Infrastruktur auf Basis des Campaign Explorers umgestellt und enthält gleichzeitig eine Reihe neuer Features.

Website-Ziele_Report

 

2. Attribute

Für die Auswertung der Website-Ziele stehen drei Attribute in der Standard-Ansicht zur Verfügung:

  • Zielprozess: Entspricht dem von Ihnen angelegten Website-Ziel-Prozess.
  • Schritte: Die einzelnen Schritte, die für die Erreichung des Website-Ziels besucht werden.
  • Seiten: Pro Prozessschritt können mehrere Seiten definiert werden (z. B. alternative Bestellprozesswege). Dieses Attribut zeigt Ihnen an, welche Seite aufgerufen wurde.

Bitte beachten Sie, dass ein Zielprozess, ein Schritt oder eine Seite erst dann in dem Report auftaucht, wenn im ausgewählten Zeitraum jeweils mindestens ein Aufruf erfolgte.

Außerdem haben wir Ihnen eine weitere Ansicht namens Traffic-Quellen eingerichtet. In dieser Ansicht werden zusätzlich die Attribute Medium und Kampagne angezeigt. Dies ermöglicht eine detailliertere Erfolgsauswertung Ihrer Traffic-Quellen.

3. Kennzahlen

Die Website-Ziele erhalten eine Reihe neuer und überarbeiteter Kennzahlen:

  • Konversionsrate: Zeigt die Konversion eines Website-Ziel-Prozess an und wird aus den Besuchern und Überspringern errechnet.
  • Besucher: Anzahl der Besucher für den Prozess, für einzelne Schritte oder Seiten.
  • Überspringer: Beinhaltet Besucher, die einzelne Prozessschritte übersprungen haben. Diese Kennzahl kann nur für die einzelnen Schritte, aber nicht für den Gesamtprozess ausgewiesen werden.
  • Abbrecher: Anzahl der Besucher, die eine bestimmte Seite aufgerufen haben, jedoch keine Seite eines Folgeschritts. Diese Kennzahl kann nur für die einzelnen Schritte, aber nicht für den Gesamtprozess ausgewiesen werden.
  • Abbrecherrate: Rate der Besucher, die einzelne Prozessschritte abgebrochen haben. Diese Kennzahl kann nur für die einzelnen Schritte, aber nicht für den Gesamtprozess ausgewiesen werden.
  • Zielerreicher: Besucher, die den letzten Schritt des Website-Ziel-Prozesses erreicht haben.

Um Ihnen einen schnellen Einstieg in die neuen Kennzahlen zu geben, haben wir folgende Übersicht erstellt:

Website-Ziele_Uebersicht-Kennzahlen

Was passiert mit dem alten Report?

Den neuen Website-Ziele-Report schalten wir Ihnen am 12.05.2015 frei. Den Menüpunkt Website-Ziele -neu- finden Sie zukünftig in der Campaign Control Navigation unter dem Menüpunkt Konversionen:

Website-Ziele -neu-
In diesem Report finden Sie all die neuen Funktionen, an denen wir in den letzten Wochen ausgiebig gearbeitet haben. Der Report berücksichtigt dabei alle gemessenen Website-Ziele ab dem 01.10.2014.

Website-Ziele
Möchten Sie Website-Ziele abrufen, die vor dem 01.10.2014 in Ihrem etracker Account gemessen wurden, so stellen wir Ihnen selbstverständlich weiterhin auch den alten Website-Ziele-Report für die rückwirkende Analyse zur Verfügung. In dem alten Website-Ziel-Report werden jedoch ab dem 28.05.2015 keine neuen Daten mehr einlaufen.

 

 

Testing & Targeting – Framework – Teil I [Tipps]

6. Mai 2015 von Bartosz Przytula // Kategorie: Tipps & Tricks

Testing & Targeting mit etracker

Mehr Umsatz, mehr Absatz, Anmeldungen, Leads oder ein stärkeres Branding zu erreichen ist abhängig von ganzheitlichen Produkt- und/oder Unternehmensentscheidungen. Auch als Online Marketing oder Content Manager, als Conversion Optimierer oder Usability Engineer kann man über eine höhere Zahl an Zielerreichungen auf digitalen Kanälen direkt auf das Unternehmensziel, z. B. den Umsatz, einwirken.

Im Folgenden wird anhand der etracker Testing & Targeting Suite ein theoretisches & praktisches Framework vorgestellt, wie das A/B-Testing oder Smart Messaging Projekt geplant (Teil I des Artikels) und durchgeführt (Teil II des Artikels) werden kann.

Das Testing & Targeting Projekt in vier Schritten

Will man als Verantwortlicher für die Website irgendetwas optimieren, kann man irgendwie mit einem Testing & Targeting Projekt beginnen und wird irgendein Ergebnis bekommen. Zielführender ist es jedoch, sich vorher zu überlegen, was man wie und mit welchem Ziel testen oder personalisieren möchte.

Hat man die Absicht, eine bestimmte Zielgröße zu optimieren, ist es sinnvoll sich an bestimmte Vorgehensweisen zu halten. etracker hat hierfür mit seinem Consulting folgenden Prozess entwickelt:

 

etracker_ABTesting_4Schritte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Messen – Welche Ziele hat meine Website und wie kann ich die Zielerreichung quantifizieren?

Um zu wissen, ob Zielgrößen erreicht werden, sollten Zielgrößen messbar sein. Um zu wissen, ob Zielgrößen erreicht werden, sollten Zielgrößen messbar sein. Um zu wissen, welche Zielgrößen relevant sind, sollte klar sein, wie die digitalen Kanäle auf das gewünschte Unternehmensergebnis einwirken. Um diese Abhängigkeit abzubilden und dadurch die Datengrundlage für einen Testing & Targeting Prozess zu entwickeln, lässt sich folgendes Modell anwenden:

abtesting_messbare_websiteziele

Zu definieren sind zu Beginn die Business-Ziele. Optimalerweise sind diese bei einem bestehenden Unternehmen bereits definiert (Beispiele: Umsatz, Gewinn, Shareholder-Value, Wachstum usw.). Sind die Unternehmensziele klar und deutlich, können Website-Ziele definiert werden, die dieses Unternehmensziel direkt beeinflussen. Dies können z. B. Verkäufe sein, die über die Website generiert werden.

Im nächsten Schritt sollten KPIs definiert werden, die diese Zielerreichung über die Website messbar machen. Dies kann beispielsweise der durchschnittliche Warenkorbwert, die relative Kaufhäufigkeit oder ganz konservativ die Anzahl der Verkäufe pro Besucher sein. Vorstellbar ist aber auch die Bounce Rate, um Nutzer zu identifizieren, die nicht bis zum Abschluss gelangen. (Wichtig: Dies sind nur Beispiele. Für jedes Businessmodell mögen weitere oder gänzlich andere Herleitungen sinnvoll sein).

Die Erfolgsereignisse bestimmen, welche Handlung des Nutzers das Erreichen des Website-Ziels beeinflusst. Ist der gewählte KPI z. B. der durchschnittliche Warenkorbwert, so ist ein Erfolgsereignis ein gekaufter Warenkorb mit dem Gesamtwert X. Handelt es sich bei dem KPI um die relative Kaufhäufigkeit, so ist das Erfolgsereignis einfach der abgeschickte Warenkorb an sich.

Je nach Business- bzw. Website-Ziel können Erfolgsereignisse verschieden sein:

  • Werbefinanzierte Websiten: Anzahl X an generierten Page Impressions (KPI: PI/Besuch)
  • B2B Websites mit dem Ziel der Lead-Generierung: Anzahl X abgeschickter Formulare
    (KPI: Abgeschickte Formulare/Gesamtanzahl aufgerufene Formulare)

Der letzte Schritt besteht darin, für einen bestimmten Zeitrahmen einen bestimmten Zielwert festzulegen und die Verantwortlichkeiten zu klären, um mögliche Hürden in der Projektplanung zu berücksichtigen.

2. Priorisieren – Welche Inhalte sollen auf der Testing & Targeting Roadmap mit hoher Priorität behandelt werden?

Auch für die eigene Motivation haben anfängliche Erfolgserlebnisse hohen Nährwert. Daher ist es empfehlenswert, folgende Fragen im Rahmen einer Priorisierung zu beantworten, um so genannte Quick Wins zu identifizieren: Was soll getestet werden? Welches Verbesserungspotential gibt es auf diesen Seiten? Wie relevant ist das Verbesserungspotenzial für die Unternehmensziele? Wie einfach ist es diese Seite zu testen und zu verändern?

Zu priorisieren sind die Inhalte, die Seiten, die Templates oder die Prozesse auf der Website, die getestet bzw. optimiert werden sollen. An welcher Stelle kann mit wenig Aufwand viel erreicht werden?

Betrachtet werden können z. B. die Einstiegsseiten und die dazugehörige Bounce Rate in der Statistik „Web Analytics > Nutzung pro Seite“. Hierdurch wird die Bounce Rate im Hinblick auf die Besucherzahl gewichtet. Im Screenshots ist dies die Seite „Partnerkostüme“ eines Online-Shops, die eine überdurchschnittlich hohe Bounce Rate ausweist und die im betrachteten Zeitraum die zweite wichtigste Unterseite auf Basis der Anzahl der Besucher war.

etracker_ABTesting_Priorisieren_neu

 

Weitere Quick Wins ergeben sich z.B. durch die Betrachtung von Conversion Rates in Abschlussprozessen oder die Betrachtung von ROIs bestimmter Online Marketing Kanäle. In etracker Campaign Control werden Online-Marketing-Aktivitäten vollautomatisch erfasst. Definiert man für die diversen Aktivitäten Kostenstrukturen, berechnet etracker automatisch den ROI.

Sind die zu testenden Inhalte priorisiert, ist zudem zu prüfen, ob es noch weitere Hürden gibt, die diesem speziellen Projekt im Weg stehen. Dies können z. B. sich überschneidende Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens bezüglich des zu testenden Inhalts oder aber technische bzw. prozessuale Hürden sein.

3. Durchführen – Was ist zu beachten, wenn man einen A/B Test plant?

Sind Zielerreichungen messbar und zu testende Inhalte priorisiert, kann der eigentlich durchzuführende A/B-Test in Angriff genommen werden? Mitnichten!

Um auf der von Ihnen identifizierten Seite oder Landing Page nicht irgendein Ergebnis zu bekommen, stecken Sie die Rahmenbedingungen konkret mit Hilfe einer Hypothese ab. Eine gute Hypothese setzt sich aus folgenden drei Elementen zusammen, wobei (a) und (c) bereits in den Abschnitten 1. und 2. behandelt wurden:

(a) Problemstellung
(b) Optimierungsvorschlag
(c) erwartetes Ergebnis des Optimierungsvorschlags im Hinblick auf die relevante KPI

Setzt man diese drei Elemente zu einer „Wenn [ … ], dann [ …]“ – Bedingung zusammen, erhält man eine fertige Hypothese in folgender Form:

Wenn [ (a) …………… ] durch [ (b) ………… ] verändert wird, dann erreicht man eine Optimierung der [ (c) ……….. ]

Dieses Vorgehen ist insofern wichtig, um die Einflussfaktoren auf das Testergebnis zu bestimmen. So können innerhalb eines Warenkorbprozesses können verschiedene Faktoren auf die Kaufentscheidung Einfluss nehmen, wie z.B. das Produktbild, der Produktpreis, der Gesamtpreis, die Zahlungsoptionen, die Versandoptionen als auch die visuelle Darstellung in den jeweiligen Schritten. Des Weiteren wird der Erfolgsindikator eindeutig bzgl. des zu erwartenden Ergebnisses präzisiert. Der A/B Test oder die Smart Message sollte daher innerhalb dieses Rahmens beurteilt werden.

Exkurs: Um den Optimierungsvorschlag (b) gezielt erarbeiten zu können, bietet etracker im Rahmen der Web-Controlling Suite ebenfalls Produkte rund um das Mousetracking, die Formularanalyse sowie die Besucherzufriedenheitsumfragen an. Durch die volle Produktintegration kann etracker hierdurch den kompletten Arbeitsalltag eines Online-Marketing-Mitarbeiters in einer Lösung abbilden.

4. Wiederholen – Das Ende ist der neue Anfang: A/B Testing als iterativer Prozess

Hat man einen A/B Test durchgeführt und ein hervorragendes Ergebnis erreicht, beginnt der Prozess von vorne.

„Never stop testing, and your advertizing will never stop improving“ – David Ogilvy

An dieser Stelle gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten:

  1. Man definiert eine komplett neue Hypothese und damit einen komplett neuen A/B Test. Dieses ist zu empfehlen, wenn das zu erwartende Ergebnis des Optimierungsvorschlags die Umsetzungskosten nicht deckt.
  2. Man definiert die gleiche Hypothese in Bezug auf eine andere KPI. So kann beispielsweise das Weglassen/Entfernen einer Information (z.B. des Preises) dazu führen, dass Nutzer die nächste Seite ansteuern (z.B. den Warenkorb) und als Conversion gezählt werden. Gekauft wird das Produkt oder die Dienstleistung trotzdem nicht, da diese Information zu einem späteren Zeitpunkt dargeboten werden muss. Hier müsste ein A/B Test in Bezug auf beide Zielgrößen hin überprüft werden.
  3. Man definiert die gleiche Hypothese in Bezug auf ein bestimmtes Nutzersegment. Hier kann überprüft werden, ob ein Ergebnis durch ein bestimmtes Nutzersegment signifikant beeinflusst wird. So kann eine Variante innerhalb eines A/B Tests insgesamt eine schlechtere Conversion aufweisen, weil diese Variante auf mobilen Geräten unvorteilhaft dargestellt wird. Hier sollte man dann den A/B Test gesondert für mobile und für desktop Nutzer starten.

 

„The best ideas for taking action come from the process of segmentation [ … ] Knowing your overall conversion rate is 2%, useless. Knowing the conversion rates of your main acquisition channels are: Paid Search: 9%, Direct: 6%, Affiliate: 0.58%, priceless.“ – Avinash Kashik @ online-behavior.com)

 

Exkurs: Das Segmentieren von Testing & Targeting Projekten

Beim Anlegen von Testing & Targeting Projekten in etracker können Website-Betreiber verschiedene Nutzersegmente sowohl gezielt mit zielgruppenspezifischen Inhalten ansprechen als auch analysieren. Auch hier gilt es gewisse Rahmenbedingungen zu beachten, damit die Segmentierung die richtigen Ergebnisse liefert.

 

etracker_ABTesting_Segmentierungsguide1024

 

Nutzersegmente können sich auf die Herkunft oder die Technik beziehen. Herkunftssegmente beschreiben die Referrer-URL, die Kampagnen-URL oder aber den Marketingkanal. Techniksegmente hingegen gruppieren die Nutzer nach den technischen Attributen, wie z. B. das Device.

Das Verhalten beschreibt z. B. die Besuchshäufigkeit, die Zeit zwischen den Besuchen oder die Dauer der Session. Das Ergebnis hingegen beschreibt den Grad der Zielerreichung. etracker bietet hier ein vordefiniertes Set an Segmenten im Rahmen der Testing & Targeting Suite.

Ein sehr wichtiger Bestandteil im Segmentierungsguide sind die Anforderungen an die jeweilige Segmente, die wie eine Checkliste behandelt werden können. Segmente sollten dahingehend in sich homogen (1.), nach außen hin jedoch heterogen (2.) sein. Segmente sollten identifizierbar und messbar sein (3.) als auch zugänglich und umsetzbar (4.). Natürlich sollte bei jeglichen Segmentierungsversuchen beachtet werden, dass Zielgruppen nicht zu weit runtergebrochen werden, da die Nutzergruppe irgendwann zu klein ist, um den Aufwand zu rechtfertigen

Ausblick

Im zweiten Teil des Artikels wird die Umsetzung des Frameworks anhand zweier Beispiele konkretisiert. Aufbauend darauf werden die einzelnen Schritte, die zur Anlage eines Projekts nötig sind, beschrieben.

Expedition ins Bergland

4. Mai 2015 von Heiko Lange // Kategorie: News

Das Frühjahr ist traditionell der Startschuss für die etracker Messe-Saison. Wir waren in den letzten Wochen auf mehreren Veranstaltungen im Süden der Republik unterwegs.Wie in den letzten Jahren auch, machte die Münchener Internet World den Anfang.

Internet World München, 24. + 25.03.2015

Mit 14.700 Messebesuchern hat die e-Commerce Messe auf dem ehemaligen Flughafengelände in Riem ihr Ergebnis aus dem Vorjahr um satte 12% gesteigert. Diesem Trend schloss sich etracker kurzerhand an und konnte ein deutlich höheres Besucherinteresse an den aktuellen etracker Suiten registrieren als noch im Vorjahr!

Insgesamt 383 Aussteller präsentierten sich in zwei Hallen und präsentierten Ihre neuesten Entwicklungen. Die großen Themen auf dem etracker Stand waren neben der Web-Controlling Suite die bereits auf der dmexco 2014 präsentierte Targeting Suite. Mit dieser Doppelspitze hat sich etracker weiter fest im Markt etabliert und kann kontinuierlich steigende Verkäufe auf beiden Gebieten verbuchen!

Zu Recht, denn das Thema Web-Analyse in Verbindung mit der zielgerichteten Nutzung dieser wertvollen Daten in Form von Targeting ist der Schlüssel zum Erfolg im Online-Geschäft. Unter dem Motto „Web-Analyse ist tot. Es lebe die Web-Analyse“ wurde dies von etracker Senior Partner Managerin Mirja Bettels in ihrem Vortrag am zweiten Messetag dann noch einmal erfolgreich unterstrichen, wie die interessierten Besucher nach dem Vortrag am etracker Stand deutlich zeigten.

Nach zwei Tagen hieß es dann wieder „Kemmts guat hoam“ als alle Stände geschlossen wurden und die Aussteller mit den Messebauteams die Plätze tauschten. Vielen Dank München – bis zum nächsten Jahr!

Stand_München

SOM – Swiss Online Marketing, 15. + 16.04.2015

„Nach der Messe ist vor der Messe“, das gilt natürlich auch für etracker. Zudem heißt es „einmal ist immer das erste Mal“ und so beschreiten auch wir regelmäßig neue Wege, was uns diesmal zur Swiss Online Marketing in die Schweiz führte! Die SOM startete mit der Börding Messe als neuem Veranstalter in die Saison 2015 und etracker nutzte die Gelegenheit, sich stärker dem eidgenössischen Markt zu präsentieren. Mit 9 qm war unsere „Außenstelle“ zugegebenermaßen nicht der Größte ihrer Art. Sehr groß war jedoch das Interesse der Eidgenossen an hanseatischem Web-Controlling, was die hohe Zahl der Besucher am etracker Stand unterstrich.

Mit 175 ausstellenden Firmen und 4.961 Besuchern erwies sich die Messe als interessante Gelegenheit, mit bereits bestehenden Kunden ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Wie schon zuvor in München hatte Mirja Bettels auch bei dieser Veranstaltung die Rolle der Referentin inne, die gewohnt souverän durch ihren 30-Minütigen Vortrag führte um danach Fragen zu beantworten und die Zuhörer für weitere Gespräche an den etracker Stand einzuladen.

Targeting in Zürich – wer hat’s erfunden? In diesem Falle nicht die Schweizer, diese Botschaft konnte etracker erfolgreich implementieren. Jetzt gilt es, die aufgestoßene Tür weiter zu öffnen. Wir freuen uns schon auf die SOM 2016!

Stand_SOM

HITMEISTER e-Commerce Day, 17.04.2015

Tor für etracker, Gewinn für die Besucher des e-Commerce Day von HITMEISTER – so könnte man zusammenfassen, was am 17. April im RheinEnergieStadion stattfand. Die Spielstätte des 1. FC Köln im Zusammenspiel mit der etracker Targeting Suite war Inspiration für ein ganz besonderes Messe-Highlight: Das gezielte Treffen der Targeting Suite Torwand!

Was als Messe-Gag gedacht war, entwickelte sich schnell zum Besuchermagneten. Und es war vor allem die weibliche Klientel, die das runde (Kunststoff-)Leder in eines der beiden Toröffnungen zirkelte – trotz der oftmals hohen Hacken! Für das etracker Team vor Ort erwies sich die Aktion als schöner Einstieg in intensive Gespräche über das Thema Behavioral Targeting. Dazu kam, dass Nora Beiteke, Key Account Managerin bei etracker, dieses Thema auch in ihrem Vortrag behandelte, welcher so gut besucht war, dass einige der Zuschauer stehen mussten! Wer nicht vor Ort sein konnte, kann sich den Vortrag demnächst online anschauen und bekommt so die Gelegenheit, sich selber ein Bild der Referentin und ihrer Thesen zu machen.

Unter dem Motto „Jeder Treffer ein Gewinn“ wurde indes jeder auf der etracker Spielfläche belohnt, der mit geschickter Beinarbeit das Runde ins Runde brachte. Neben diversen Kleingewinnen warteten am Ende die drei Hauptpreise in Form von Lizenzen für die etracker Targeting Suite! Der Gewinner unseres ersten Preises erhielt darüber hinaus noch eine spezielle Überraschung: Die originale etracker Targeting Suite Torwand! Herzlichen Glückwunsch!

Stand_Köln

Prüfungsstress inklusive – als etracker-Mitarbeiter zur etracker Academy

24. März 2015 von Timo Hoppe // Kategorie: Unternehmen

Die etracker Academy ist das Zertifizierungsprogramm von etracker für angehende Web-Controlling-Experten. Ziel der Academy ist es, Web-Entscheider mit umfassendem Web-Controlling-Wissen auszustatten und in der Nutzung von etracker Produkten fit(ter) zu machen.

Die etracker Academy besteht aus zwei Zertifizierungsmodulen, die unabhängig voneinander durchlaufen werden können: die Zertifizierung zum „Certified etracker Professional“ und die zum „Certified etracker Expert“. Beide Module bestehen aus vier Online-Seminaren à 2 Stunden sowie zwei Präsenztagen und schließen mit einer zweistündigen schriftlichen Prüfung ab. Wird die Prüfung bestanden, darf sich der Teilnehmer „Certified etracker Professional“ bzw. „Expert“ nennen. Die Zertifizierung gilt jeweils für zwei Jahre und kann dann erneuert werden. Um am „Expert“-Modul teilzunehmen, ist die erfolgreiche Teilnahme am „Professional“-Modul“ Voraussetzung.

Doch ist das Ganze nur für etracker-Kunden oder -Partner relevant? Natürlich nicht! Auch etracker-Mitarbeiter durchlaufen – nach dem Motto „Eat your own dog food“ – regelmäßig die Zertifizierung und absolvieren die Prüfungen. So machten sich in den letzten Wochen auch vier etracker-Mitarbeiter daran, sich noch intensiver mit den Themen Webanalyse, Website- und Kampagnen-Optimierung zu beschäftigen. Und natürlich die Prüfung zum „Certified etracker Professional“ zu bestehen. Mit dabei: mehr als 20 Kunden und Partner von etracker. Wir waren also ausgebucht.

Doch was genau lernt man im Rahmen der Academy? Zunächst geht es darum, die Besonderheiten der etracker-Integration und die Möglichkeiten der etracker-Software noch detaillierter kennenzulernen. Anhand von praxisbezogenen Fallstudien für Websites wie z. B. Golflounge und gut-verkleidet.de entwickeln die Teilnehmer dann Lösungen für Fragen wie:

  • Wie setze ich das Web-Controlling  für eine Website strategisch korrekt auf?

  • Wie finde ich die „Problemstellen“ meines Online-Shops und wie kann ich diese Seiten optimieren?

  • Wie erhöhe ich die Conversion Rates auf meinem Webauftritt? Wo sind die Stolperstellen in meinen Kaufprozessen?

  • Wie setzte ich ein Kampagnentracking für alle Online-Marketing-Kanäle auf?

  • Wie kann ich die Erfolgsmessung von Onsite-Maßnahmen in meinem Online-Shop verbessern?

Nach zwei intensiven Präsenztagen gingen nicht nur alle Teilnehmer, sondern auch wir vier etracker-Mitarbeiter mit rauchenden Köpfen, aber auch mit dem „Certified etracker Professional“-Zertifikat unter dem Arm in das wohlverdiente Wochenende.

 

PS: Agenturen, deren Mitarbeiter sich zum „Certified etracker Expert“ zertifizieren lassen, können „Certified etracker Partner“ werden und erhalten Zugang zu einem exklusiven Partnerprogramm mit vielen Vorteilen.