etracker

Mehr Erfolg durch segmentierte Aussteuerung und Analyse von A/B-Tests

4. Dezember 2015 von Olaf Brandt // Kategorie: Tipps & Tricks

Wie häufig kommen Besucher durchschnittlich pro Monat auf Ihre Website? Was verrät Ihnen dieser Durchschnitt?

Mit Durchschnitten ist es ja so eine Sache. Dabei geht es nicht um den sogenannten Dunning-Kruger-Effekt, wonach uns unser Hirn erzählt, wir wären alle überdurchschnittlich gute Autofahrer. Natürlich verstehen wir es nicht unbedingt als Kompliment, wenn wir als durchschnittlich bezeichnet werden.

Abbildung 1

Abbildung 1

Im Hinblick auf die Webanalyse ist die Krux mit den Durchschnitten, dass sie häufig spannende Erkenntnisse verbergen und eine gleichförmige Nutzerschaft suggerieren. Wie viele Nutzer kommen beispielsweise öfter als fünfmal pro Monat auf die Website? Und wodurch zeichnet sich diese Hochfrequenz-Nutzerschaft aus?

Eine Möglichkeit, sich nicht von Durchschnitten blenden zu lassen, besteht darin, sich die Verteilung im Detail anzuschauen (Abbildung 1). Eine andere Möglichkeit ist, die Kennzahl „Besuche“ nach verschiedenen Besuchersegmenten aufzusplitten, etwa nach Herkunft oder Gerätetyp (Abbildung 2).

 

 

Abbildung 2

Abbildung 3

Und wer noch einen drauflegen will, schaut sich die Daten nach Herkunft in Kombination mit dem Gerätetyp an. Dann sieht man in dem gezeigten Beispiel, dass es ein Problem mit SEA auf Tablets gibt (Abbildung 3). Beim analytischen Sezieren und Diagnostizieren ist es hilfreich, zwischen den Perspektiven hin- und herwechseln zu können: Einerseits kann man die Gerätetyp-Nutzer weiter differenzieren oder umgekehrt das Herkunftsmedium nach Gerätetypen. So lässt sich überprüfen, ob es bei SEA ein generelles Problem gibt oder die Tablet-Nutzer wirklich herausstechen.

Nur indem mittels Segmentierung das Ergebnis aufgegliedert und durch Tausch der Dimension nach unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wird, kommen die wirklich interessanten Erkenntnisse zutage: Die Performance von Tablet-Nutzer über alle Medien betrachtet ist in unserem Beispiel unauffällig. Mithilfe der zweiten Dimension hingegen lassen sich die KPIs zerschneiden und dadurch Auffälligkeiten freilegen. Diese Art des „Drilldowns“ in die Daten ist auch beim A/B-Testing empfehlenswert. Tests haben entweder einen klaren Gewinner, keinen eindeutigen Gewinner und Verlierer oder gar ein differenziertes Ergebnis je nach Segment – also beispielsweise Wochentag, Tageszeit, Gerätetyp, Kampagne, Vertrautheit und Bindung zum Website-Angebot usw.

Abbildung 4

Abbildung 4

Warum es sich lohnt, Testergebnisse zu segmentieren, sieht man in diesem Beispiel (Abbildung 4): Das Original zeigt gegenüber der Variante 1 fast durchgängig eine höhere Konversionsrate, außer bei B-Kunden (auch wenn in diesem Beispiel die Fallzahl sehr gering ist). Das ist eine wahnsinnig wichtige Erkenntnis! Denn dies kann bedeuten, dass es lohnenswert ist, Besuchern unterschiedliche Inhalte auszuspielen. Mit anderen Worten: die Website zu personalisieren. Je nach Testing-Szenario ist ein differenziertes Ergebnis nicht wirklich exotisch oder überraschend. Es wäre eher ungewöhnlich, wenn es gelänge, stets mit ein und derselben Variante alle verschiedenen Arten von Besuchern gleichermaßen gut anzusprechen.

Ähnlich wie die Detailanalyse eines Tests kann auch die segmentierte Webanalyse Steilvorlagen für die Website-Personalisierung liefern .

 

Website-Personalisierung leicht gemacht

Diese multidimensionale Analyse (Abbildung 5) liefert Ansätze für die Website-Personalisierung quasi auf dem Silbertablett: Besucher, die selten kommen, noch nichts gekauft haben und deren letzter Besuch zwischen einem und dreißig Tage her ist, „bouncen“ zu 100% – verlassen demnach alle die Website direkt auf der jeweiligen Einstiegsseite. Nun könnte man mit Maßnahmen wie Gutscheinen oder speziellen Landingpages gezielt dieses Publikum adressieren, um die Bouncerate zu reduzieren.

Abbildung 5

Abbildung 5

Voraussetzung hierfür ist, dass die Segmente aus der Analyse auch in Echtzeit für die Website-Personalisierung zur Verfügung stehen, sprich über Schnittstellen innerhalb weniger Millisekunden bereit gestellt werden. Achtung! Bei kostenlosen Webanalyse-Diensten sieht es das Geschäftsmodell in der Regel nicht vor, Website-Betreibern Zugang zu den individuellen Besucherprofilen in Echtzeit zu ermöglichen. Hier geben somit Website-Betreiber die Möglichkeit, aus den segmentierten Analysen Personalisierungsmaßnahmen abzuleiten, aus der Hand. Wenn die Performance von Webseiten oder A/B-Tests nach Besuchersegmenten betrachtet wird und sich für bestimmte Gruppen Auffälligkeiten zeigen – zum Beispiel höhere Absprung- oder Ausstiegsraten -, können die Inhalte nur dann speziell für diese Gruppen verändert werden, wenn die Segmente durchgängig erfasst, analysiert und in Echtzeit bereitgestellt werden.

 

Kombination aus Web-Controlling und der Targeting

Mit der Kombination aus der Web-Controlling Suite und der Targeting Suite von etracker ist eine einheitliche Segmentierung sichergestellt. Denn etracker hat es sich zur Aufgabe gemacht, Marketern gleichzeitig handlungsrelevante Erkenntnisse und praktische Lösungen zu liefern, um die gewonnenen Erkenntnisse in Optimierungsmaßnahmen umzusetzen, sei es in Form von A/B-Tests oder der gezielten Ansprache von Besuchern auf der Website. Für segmentierte A/B-Tests und Website-Personalisierung stehen unter anderem diese Segmente zur Verfügung:

–  Besucherprofil: Kunde, Newsletter-Abonnent, Kundengruppe
–  Besuchshistorie: Häufigkeit, Zeit seit erstem/letztem Besuch
–  Besuchsverhalten: Sessiondauer, Zielerreichung, Einstiegsseite
–  Herkunft: URL, Kampagne, Keyword
–  Kaufhistorie: Käufertyp, Zeit seit letzter Bestellung, Produktinteressen
–  Technik: Gerätetyp (Tablet, Smartphone, Desktop…)
–  Geo: Land, Region, Stadt

 

Fazit

Durchschnitte in der Webanalyse sind hilfreich, aber auch mit Vorsicht zu genießen. Ebenso kritisch sollte man die Durchschnitts-Website sehen, die alle noch so unterschiedlichen Besucher mit der identischen Ansprache und gleichen Inhalten bedient. Vor diesem Hintergrund sowie im Zusammenhang mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Safe Harbor sollten sich Website-Betreiber über den Umgang mit und die Hoheit über Besucherprofile Gedanken machen. Mit einer durchgängigen Segmentierung, systematischen Konversionsraten-Optimierung und intelligenten Website-Personalisierung hingegen sind Sie auf dem richtigen Weg zu einer besseren User Experience, mehr Interaktion, Kundenbindung und letztlich auch mehr Erfolg.

Dieser Beitrag ist ebenfalls auf www.twt.de erschienen.

„Anonymität macht das Internet zu einem unpersönlichen, sterilen Ort“

27. November 2015 von Olaf Brandt // Kategorie: News

Das neue Update 42 des Browsers Firefox bietet Nutzern optional den Modus „privates Surfen“ an. Dieser soll Internet-Nutzer davor schützen, dass deren Nutzungs- und Surfverhalten im Internet getrackt wird. Auch wenn kaum eine merkliche Auswirkung auf das Tracking von etracker festgestellt werden kann, kommentiert Olaf Brandt, Geschäftsführer der etracker GmbH, die Auswirkungen des Firefox-Updates.

Der Schutz der Privatsphäre im Internet ist wichtig, aber bitte, bitte nicht missverstehen: 100-prozentige Anonymität im Web ist nicht erstrebenswert. Warum?
Wenn wir in unserem Stammlokal persönlich willkommen geheißen werden, unser Weinhändler um die Ecke uns persönliche Empfehlungen gibt, unser Friseur fragt, ob er uns das Haar „wie immer“ schneiden soll, die Boutique-Verkäuferin auf unsere Vorlieben eingeht, dann ist dies keine Verletzung unserer Privatsphäre, sondern Service. Diese Art des Services ist nur möglich, dank der Fähigkeit, Menschen wiederzuerkennen und Erinnerungen an vergangene Interaktionen abzurufen. Der Unterschied zwischen der Offline- und der Online-Welt besteht einzig und allein darin, dass nicht Menschen die Wiedererkennung und Erinnerung leisten, sondern Maschinen.

Daten und Algorithmen für menschlicheres Gesicht

Wollen wir als Kunden und Verbraucher in der Online-Welt mehr als rein standardisierte, transaktionsorientierte Interaktionen ohne wirkliche persönliche Bindung und Ansprache erleben, so geht dies nur mit der Preisgabe bestimmter Daten durch den Besucher sowie deren Speicherung und Abruf in Echtzeit. Das scheinbare Paradox besteht darin, dass Daten und Algorithmen erforderlich sind, um dem Online-Erlebnis ein emotionaleres und menschlicheres Gesicht zu verleihen. Persönlicher Service und 100-prozentige Anonymität kann man nicht in Einklang bringen.

Was ist hingegen nicht als Service, sondern als Verletzung der Privatsphäre zu verstehen? Auch hier hilft uns der Vergleich mit der Offline-Welt. Eine Verletzung der Privatsphäre würde dann vorliegen, wenn im Stammlokal Kameras installiert und die Aufnahmen im Internet gestreamt würden, der Friseur den Inhalt des Smalltalks in den sozialen Medien verbreiten würde oder wenn der Weinhändler Zugang zu den Krankenakten bekäme. Unglücklicherweise wird die Datennutzung zu Servicezwecken einzelner Online-Anbieter gerne in einen Topf mit der Datensammelwut von Geheimdiensten, Werbenetzwerken sowie Anbietern wie Facebook, Google und Co geworfen.

Tracking ist nicht gleich Tracking

Was ich an dem Vorstoß von Mozilla bedauere, ist, dass diese Differenzierung nicht stattfindet, sondern jede Art des Trackings in einen Topf geworfen wird. Tracking ist aber nicht gleich Tracking. Den Unterschied erkennt man nicht am in der Website integrierten Code oder sieht es den Cookies an.

Um serviceorientiertes Tracking von einem die Privatsphäre verletzendem Tracking zu differenzieren, ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungsverfahren notwendig. Mozilla macht vielleicht das Internet ein wenig sicherer, aber leider nicht menschlicher – eher unpersönlicher und steriler. Und Entscheidungen in Unternehmen zu den Website-Inhalten und Usability werden wohl zukünftig wieder aus dem Bauch heraus getroffen werden statt auf Basis von Webanalyse-Daten. Das heißt dann wohl zurück in die 90er Jahre in Sachen datengetriebenes Marketing.

Dieser Kommentar ist am 17.11.2015 auch als Gastkommentar auf internetworld.de erschienen.

Wie Sie Ihre Konversionsrate mit dem Einsatz von Geo-Targeting steigern können

12. November 2015 von Ellen Buthe // Kategorie: Tipps & Tricks

Mit großem Erfolg bietet etracker seit Juli diesen Jahres das neue Geo-Targeting für Smart Messages, Split-URL- und A/B-Tests in der etracker Targeting Suite an. Auf Basis des geographischen Standorts des Webseiten-Besuchers können dynamische Inhalte und Smart Messages ausgespielt werden, um Kampagnen zielgruppenbasiert optimal zu platzieren und die Klick- und Konversionsraten zu maximieren.

Geo-Targeting_Bedingungen

Geo-Targeting als eine der Segmentierungsoptionen in der etracker Targeting Suite

Das Geo-Targeting in der etracker Targeting-Suite kann sehr leicht eingesetzt werden:

1. Sobald Sie innerhalb der Erstellung und Konfiguration eines Targeting-Projektes die Segmentierung festlegen, können Sie eine Regel hinzufügen, die die Bedingung des geographischen Standorts enthält. Die Bedingung heißt „Standort ist“.

2. Im Anschluss kann in der hinzugefügten Bedingung die Segmentierung nach Land, Staat/Bundesland, Region und Ort festgelegt werden.

3. Selbstverständlich können mehrere Standortbedingungen innerhalb einer Regel angelegt oder mit standortunabhängigen Bedingungen kombiniert werden.

Lassen Sie sich von den wichtigsten Use Cases unserer Kunden inspirieren, das Geo-Targeting für die Optimierung Ihrer Online-Marketing-Strategie einzusetzen:

Use Case 1: Makro-Konversionen für lokale Geschäfte erzeugen

Durch den Einsatz von Geo-Targeting stärken unsere Kunden die Verbindung zwischen ihrer Online-Präsenz und ihren physischen Geschäften. Dabei ist es unerheblich, ob es nur einen Geschäftsstandort gibt oder der Kunde bundesweit oder sogar weltweit Läden zum Verkauf seiner Waren oder Dienstleistungen betreibt. Denn das Potenzial zur Steigerung von Makro-Konversionen liegt darin, die Aufmerksamkeit jedes Webseiten-Besuchers auf eines in seiner Nähe liegendes Geschäft zu lenken.

Möchte beispielsweise eine Supermarktkette die wöchentlichen Angebote ihrer Filialen bewerben, können jeweils die Angebote der Filiale ausgespielt werden, die dem Webseiten-Besucher geografisch am nächsten liegt. Auch ist es möglich, allen standortnahen Kunden die Versandkosten der gekauften Produkte zu erlassen, wenn sie die bestellten Waren im Geschäft selbst abholen. Dieses Angebot wird selbstverständlich nur an die Webseiten-Besucher ausgespielt, die sich in der Nähe des Geschäfts aufhalten. Die Information des Standorts der Webseiten-Besucher wird anhand der jeweiligen IP-Adresse ermittelt und durch den jeweiligen Internet-Provider zur Verfügung gestellt.  Interessant sind auch spezielle Teaser, die auf eine bestimmtes Veranstaltung im Ladengeschäft hinweisen, wie beispielsweise ein Ausverkauf, eine Modenshow, Verlosungen, etc.

In allen Fällen wird die Aufmerksamkeit des Webseiten-Besuchers gezielt auf die lokalen Standorte gelenkt und ein Anreiz geschaffen, nach der Website auch das nahegelegene Ladengeschäft zu besuchen.

 

Use Case 2: Ferien- und feiertagsbezogene Angebotsstrategie für einzelne Regionen

Zur richtigen Zeit an die richtigen Webseiten-Besucher standortbezogene Werbung auszuspielen, schafft Relevanz und reduziert Aufwände für die Marketing-Abteilung. So sollte die Angebotsstrategie die verschiedenen Regionen und Bundesländer mit ihren unterschiedlichen Feiertagen, Ferien und regionalen Veranstaltungen berücksichtigen!

Wichtig ist es also, ort- und zeitpunktbezogene Werbung zu kombinieren. Beispielsweise sollte die Werbung für Schulartikel die Zielgruppe natürlich in den Wochen vor Schulbeginn erreichen, so dass die Aufmerksamkeit der Kunden auf die Produkte genau in der Phase gelenkt wird, in der sie sich tatsächlich mit dem Thema „Schulbeginn“ befassen müssen.  Da gerade Schulferien stark von Bundesland zu Bundesland variieren und sich gar völlig unterscheiden können wie z.B. bei Sommerferien, Faschingsferien oder Winterferien, lohnt es sich Ferienzeiten pro Region in Kampagnen mit einfließen zu lassen.

Auch bundeslandspezifische Feiertage haben große Auswirkungen auf den Kaufzeitpunkt und gar das Kaufverhalten. In vielen Randregionen eines Bundeslandes fahren Käufer an Feiertagen in angrenzende Städte von Bundesländern, die zu dem Zeitpunkt keinen Feiertag haben, um ausgiebig einzukaufen und den Tag zu genießen. Unter Berücksichtigung dieses speziellen Kaufverhaltens kann die Angebotsstrategie angepasst und optimiert werden.

 

Use Case 3: Spezielle Reiseangebote nach Abfahrts- oder Abflugsort

Die Segmentierung nach Regionen ist vor allem bei standortbezogenen Angeboten ein großes Hilfsmittel, die Streuung von Kampagnen und Werbemitteln stark einzugrenzen.

Beispiel-Segmentierungsregel für das Geo-Targeting auf Basis eines Abfahrts- oder Abflugortes

Beispiel-Segmentierungsregel für das Geo-Targeting auf Basis eines Abfahrts- oder Abflugortes

Gerade Reiseveranstalter und Transportanbieter nutzen das Geo-Targeting für spezielle kurzfristige Angebote, um die Zielgruppen zu erreichen, bei denen eine Konvertierung am wahrscheinlichsten ist. Es ist besonders erfolgversprechend, spezielle Last-Minute-Reiseangebote, die an einen bestimmten Abfahrts- oder Abflugsort gebunden sind, genau den Website-Besuchern anzuzeigen, die sich nahe dem Abfahrts- oder Abflugsort befinden. Dieser Service ist ein Mehrwert für potenzielle Kunden und senkt deren Hemmschwelle, ein bestimmtes Angebot zu buchen.

etracker

Produkt NEWS: Weiterentwicklungen im Oktober 2015

5. November 2015 von Mareike Bulla // Kategorie: Produkt NEWS

Wir entwickeln etracker laufend weiter und versuchen, unsere Produkte immer ein Stück besser zu machen. Um Ihnen einen besseren Überblick über die jüngsten Produktneuerungen zu geben, haben wir alle für etracker-Nutzer relevanten Änderungen zusammengefasst. Im Oktober gingen folgende Weiterentwicklungen live:

Attribute der Zeit in Campaign Control verfügbar

Zeitattribute

In der Konfiguration eigener Reports können Sie nun die Attribute „Jahr“, „Monat“, „Woche“, „Wochentag“ und „Tag“ zu Ihren individuellen Reports hinzufügen. Die Attribute der Zeit stehen Ihnen in den Web-Controlling Suites Gold und Platinum zur Verfügung.

 

Neuer Report „Stornierungen“

In Campaign Control im Bereich „Konversionen“ haben Sie seit Kurzem Zugriff auf einen von etracker vorkonfigurierten Report namens „Stornierungen“. Dieser Report enthält die neuen Kennzahlen „Stornoumsatzrate“ sowie „Retourenumsatzrate“. Zweck dieses Reports ist es, auch in Campaign Control den Erfolg von Kampagnen auf Basis von Storno- und Retourenumsatz bestellter Artikel bewerten zu können. Der Report ist im Umfang der Web-Controlling Suites Gold und Platinum enthalten.

Dashboard-Template zur Messung der Kampagnen-Performance

Kampagnendashboard

Sie möchten auf einen Blick sehen, wie sich Ihre Kampagnen entwickeln? Mit dem etracker Kampagnen-Performance-Dashboard erhalten Sie einen schnellen Überblick über alle relevanten Kennzahlen der letzten 30 Tage. Dafür haben wir Ihnen eine Vorlage bereitgestellt, die Sie einfach auswählen können, wenn Sie im Tab „Dashboard“ auf „Neues Dashboard“ klicken.

Eigene Reports mit Start- und Enddatum versehen

Start_Enddatum

Wenn Sie Reports für einzelne Kampagnen erstellen, die nur über einen bestimmten Zeitraum ausgewertet werden sollen, haben Sie nun die Möglichkeit Ihre individuellen Reports mit einem Start- und/oder Enddatum zu versehen. So laufen die Daten nur für den von Ihnen festgelegten Zeitraum ein. Diese Einstellungsmöglichkeit finden Sie in der Konfiguration eigener Reports im Bearbeitungsmodus.

Altdaten ab sofort im Reportarchiv

Reportarchiv

Für eine bessere Übersichtlichkeit im Campaign Control-Menü sowie eine klare Trennung zwischen historischen und aktuellen Reports und Daten haben wir die Reports „Bestellungen (alt)“ und „Website-Ziele (alt)“ in einen neuen separaten Bereich „Reportarchiv“ verschoben.

Weitere Google Kennzahlen im AdWords-Report

Im Report „Google AdWords“ in Campaign Control stehen Ihnen nun die zwei zusätzlichen Kennzahlen „Geschätzte Conversions insgesamt“ und „CPC für obere Positionen“ zur Verfügung, mithilfe derer Sie Ihre AdWords-Kampagnen in etracker noch detaillierter auswerten können.

Für alle Fragen zu diesen Features kontaktieren Sie gern unseren kostenlosen etracker-Support per Mail unter support@etracker.com oder telefonisch (+49 40 55 56 59 77).

Datenschutzsiegel-Block

Bedeutung des jüngsten EuGH-Urteils zu „Safe Harbor“ für etracker-Kunden

15. Oktober 2015 von Timo Hoppe // Kategorie: News

Sie haben vermutlich bereits davon gehört: In der vergangenen Woche hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) das „Safe Harbor“ Datentransferabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA für ungültig erklärt und damit für viele Diskussionen in der Online-Welt und unter Website-Betreibern gesorgt. Auch etracker-Kunden haben uns kontaktiert, um zu erfahren, welche Auswirkungen die Entscheidung des EuGH auf deren Nutzung von etracker hat.

Was bedeutet das EuGH-Urteil für etracker-Kunden?

Die Einhaltung der deutschen und europäischen Datenschutzvorschriften genießt bei etracker seit der Unternehmensgründung im Jahr 2000 höchste Priorität. etracker steht für 100%igen Datenschutz und für Datenspeicherung in Deutschland. Von der zuständigen Datenschutzbehörde wurde etracker eine datenschutzkonforme Webanalyse attestiert.

etracker-Kunden, die unsere Technologie für die Web-Analyse und/oder die Website-Personalisierung der eigenen Website nutzen, können aus mehreren Gründen ganz beruhigt sein:

  • etracker erfasst bei der standardmäßig im etracker-Account aktivierten Einstellung „Erweiterte Datenschutzkonformität“ keine personenbezogenen Daten im Sinne von §3.1 BDSG.
  • Die Verarbeitung und Nutzung der von etracker erhobenen Daten findet – sofern nicht explizit anders gewünscht – ausschließlich auf Servern, die sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden, statt.

 

Fazit: Für etracker-Kunden ändert sich durch das EuGH-Urteil nichts. Sie sind mit etracker-Lösungen also wie bisher datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite.

 

Welche Gedanken sollten sich Unternehmen machen, die Dienste US-amerikanischer Unternehmen nutzen?

Website-Betreiber, die US-amerikanische Dienste nutzen, sind selbst dafür verantwortlich sicherzustellen, dass keine personenbezogenen Daten erfasst und außerhalb der EU verarbeitet werden. Dies ist je nach Dienst nur mit sehr hohem Aufwand und mitunter überhaupt nicht möglich. Insofern setzen sich Unternehmen erheblichen rechtlichen Risiken aus und setzen ihre Reputation aufs Spiel. Nicht minder problematisch ist, dass Unternehmen mit der Nutzung von Diensten wie Google Analytics den Zugriff auf ihr wertvolles Gut aus der Hand geben: die Nutzerprofile ihrer Website-Besucher. Nur bei Google Analytics Premium ist eine Vereinbarungen zu den Eigentumsrechten an den Daten und Kontrolle darüber, wie die Daten geteilt werden, vorgesehen. Bei der kostenlosen Variante von Google Analytics „zahlen“ Website-Betreiber mit ihren (Nutzer-)Daten für die Nutzung des Webanalyse-Produkts. Und sie haben keinen direkten Zugriff auf die Nutzerprofile, sondern lediglich Zugang zu den aggregierten Reportdaten. So bleibt Ihnen beispielsweise die Nutzung der Profildaten für Trigger-E-Mails, segmentierte A/B-Tests oder Website-Personalisierung verschlossen.

Olaf Brandt, Geschäftsführer der etracker GmbH bringt es auf den Punkt: „Das EuGH-Urteil macht unmissverständlich deutlich: Wir dürfen nicht leichtfertig mit den sensiblen Daten unserer Kunden umgehen und schon gar nicht die Verfügungsgewalt aus der Hand geben.“

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie etracker Nutzerprofile datenschutzrechtlich unbedenklich erheben und in Echtzeit für die Optimierung Ihrer Website nutzen können, kontaktieren Sie uns gern.