Optimiertes Category Management: Mehr Erfolg im E-Commerce [Teil 1]

29. April 2014 unter Web-Controlling
Mehr Erfolg im E-Commerce: Shop-Gestaltung, Online-Marketing und Category Management müssen Hand in Hand gehen

Mehr Erfolg im E-Commerce: Shop-Gestaltung, Online-Marketing und Category Management müssen Hand in Hand gehen

Das Angebot an Dienstleistungen und Fachbeiträgen rund um die Themen Online-Marketing, Konversion- und Shop-Optimierung im Zusammenhang mit E-Commerce ist schier endlos. Eine ganz wesentliche Herausforderung wird dabei jedoch oftmals nicht beachtet: ein erfolgreiches Category Management. Als Category Management, zu deutsch Warengruppenmanagement, bezeichnet man das optimale Zusammenspiel von Produktplatzierung, Sortiments- und Preisgestaltung. Während im stationären Handel die optimale Zusammenstellung und Präsentation von Produktgruppen inzwischen zum Standard gehört, haben sich E-Commerce-Betreiber bisher meistens nur mit einzelnen Aspekten der Optimierung beschäftigt. Für eine nachhaltige Umsatzsteigerung sollten jedoch Online-Marketing, Onsite-Optimierung und Category Management Hand in Hand gehen. Gründe dafür gibt es reichlich.

Darum ist ein optimiertes Category Management so wichtig

 

  • Shopbetreiber wissen oftmals gar nicht, über welche Kampagne sie die renditestarken Artikel am besten verkaufen, da der Zusammenhang zwischen Marketing und Abverkauf fehlt. Meist ist nur der generierte Umsatz bekannt – über welche Marketing-Kanäle dieser jedoch generiert wurde, und welche Artikel je Kanal abverkauft wurden, ist in der Regel nicht bekannt.
  • In gängigen Kampagnenmanagement-Systemen ist nicht ersichtlich, wie viel Traffic mit welcher Kampagne oder welchem Keyword auf bestimmte Produkte generiert wird.
  • Der Erfolg von Landingpages bzw. Einstiegsseiten wird anhand unvollständiger Informationen bewertet: so betrachtet man in der Regel nur die allgemeine Konversionsrate, statt den Bezug zwischen Werbemittel und einzelnen Konversionen auf Kategorie- und Einzelproduktebene herzustellen.

Ein wichtiger Aspekt, der bei der gängigen Erfolgsmessung nicht berücksichtigt wird, ist zudem die Tatsache, dass es keine allgemeingültigen Konversionsraten gibt – diese variieren von Produkt zu Produkt und von Kategorie zu Kategorie. Darüber hinaus endet die Konversionsanalyse häufig mit Abschluss der Bestellung, obwohl für aussagekräftige Ergebnisse auch produkt- und/oder kategoriespezifische Retourenquoten in die Bewertung von Marketing-Maßnahmen einfließen müssen. Letztendlich fehlen also fundierte Entscheidungsgrundlagen, um die passenden Produkte für Werbeflächen auszuwählen – ob es sich dabei um interne Flächen wie Produkt-Teaser, -listen und -empfehlungen auf Kategorie-Übersichten handelt oder um externe Werbeplätze im Rahmen der Kampagnengestaltung und –schaltung.

Im nächsten Beitrag dieser Serie zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einer fundierten Datenbasis sowie dynamischen Analysen Ihr Category Management optimieren können.

 

Alle Beiträge dieser Artikelserie:

 

  1. Optimiertes Category Management: Mehr Erfolg im E-Commerce [Teil 1]
  2. Optimiertes Category Management: Eine fundierte Datenbasis für alle Entscheider [Teil 2]
  3. Optimiertes Category Management: Die Trennung zwischen Einkauf und Online-Marketing überwinden [Teil 3]
  4. Optimiertes Category Management: Der Product Performance Report in etracker [Teil 4] (Veröffentlichung am 21. Mai)

 

 

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