Jeder zweite Internetnutzer will seine Daten besser schützen – weiß aber nicht wie [Umfrage]

13. September 2013 von Marcel Semmler // Kategorie: Unternehmen

Mehr als die Hälfte (51,4 Prozent) der deutschen Internetnutzer möchten vor dem Hintergrund des Datenschutzskandals um PRISM und NSA ihre Daten im Internet besser schützen – wissen aber nicht, wie sie dies tun können. Nur rund jeder fünfte Nutzer (19,8 Prozent) ist in Sachen Schutz der eigenen Daten bereits aktiv geworden. Dies geht aus einer Befragung hervor, die das Marktforschungs-Unternehmen eResult GmbH in unserem Auftrag unter 600 repräsentativ ausgewählten deutschen Internetnutzern durchgeführt hat. Während mehr als ein Drittel der Befragten (35,8 Prozent) angab, sich sicherer zu fühlen, wenn die Daten in Deutschland gespeichert werden, hat scheinbar die Hälfte der Nutzer in puncto Datensicherheit schon resigniert: 50,1 Prozent sind der Meinung, dass ihre Daten nirgendwo sicher sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch die Erkenntnis, dass gleichzeitig knapp 57,7 Prozent der Befragten gar nicht wissen, dass sie der Speicherung ihrer Daten auf einer Website widersprechen können (31,0 Prozent), bzw. zwar von dieser Möglichkeit gehört haben, aber nicht wissen, wie sie dies umsetzen können (26,7 Prozent). Ebenfalls bemerkenswert ist die Tatsache, wie unterschiedlich die Rolle des Themas Datenschutz im Hinblick auf die Bundestagswahl in verschiedenen Altersklassen bewertet wird: 45,2 Prozent der Befragten bis 29 Jahre sind der Meinung, dass das Thema Datenschutz die Wahlentscheidung beeinflusst, in der Altersgruppe der über 50-Jährigen glauben dies nur 18,7 Prozent.

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Über den Autor
Marcel Semmler
Als Product & Marketing Manager kümmert sich Marcel Semmler bei etracker sowohl um die Weiterentwicklung der Produkte als auch um deren Vermarktung. Sein Fokus liegt an der Schnittstelle zwischen Produkt, Marketing & Technologie.

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