Verteilen Sie Ihr Budget für Social Media-Werbung strategisch

7. Oktober 2013 unter Tipps & Tricks

Dieser Beitrag gehört zur Serie „Erfolgskontrolle von Social Media-Aktivitäten“.

Nachdem Sie die Interessen und Eigenheiten Ihrer Social Media-Besucher auf einzelnen Plattformen besser kennen gelernt haben, sollten Sie darüber nachdenken, eigene Anzeigen zu schalten. Social Media-Plattformen wie Facebook bieten die Möglichkeit, ganz gezielt die Besuchergruppen auszuwählen, die Ihre Anzeige sehen sollen. Aber Vorsicht: Selbst wenn Sie durch interessante Anzeigenmotive und gute Einschränkung der Werbeadressaten viele Klicks generieren und neue Besucher für Ihre Website gewinnen, bedeutet das nicht automatisch, dass Ihr Werbebudget optimal angelegt ist. Ein Blick in den etracker Account zeigt schnell, welche Kombination aus Anzeige, Zielgruppe und Einstiegsseite am besten wirkt. Sie erfahren, welche Besucher lange auf Ihrer Website verweilen, dort im besten Fall einkaufen – und auch, an welchen Stellen Sie rechtzeitig offensichtliche Budgetlecks schließen sollten.


 

Anwendung mit etracker

Campaign ControlCampaign Control

 

Performance von Produkten über Social Media-Anzeigen auswerten

Neben der Auswertung der klassischen Online-Marketing Kennzahlen – lesen Sie hierzu unseren Tipp „Messen Sie den Erfolg Ihrer Social Media-Beiträge“ –  können Sie Ihre Social Media-Anzeigen auch in Bezug auf den Abverkauf der Produkte in Ihrem Online-Shop analysieren. Hierzu nutzen Sie den Product Performance-Report in Campaign Control. Der Product Performance-Report zeigt Ihnen u.a., was passiert, nachdem ein Besucher über die Social Media-Anzeigen auf Ihre Website gelangt: Welche Produkte werden angeschaut, in den Warenkorb gelegt und gekauft? Im linken Bereich des Reports finden Sie die relevanten Kampagnen- und Produktinformationen, der rechte Bereich des Reports enthält die Kennzahlen. Durch einen Klick beispielsweise auf die Kampagne Facebook Ads in der Spalte Kampagne, können Sie den entsprechenden Filter aktivieren und sich so nur die Produktleistungskennzahlen für Ihre Facebook-Anzeigen anschauen.

 

Werbewirkung von Social Media-Anzeigen auswerten

WerbewirkungBereits 1898 entwickelte Elmo Lewis das als AIDA-Modell – Attention, Interest, Desire, Action – bekannte Werbewirkungs-Prinzip. Veraltet ist dieses Modell deswegen aber noch lange nicht. Gemäß des AIDA-Modells sollten die Nutzer über alle vier Phasen bis zur Kaufentscheidung begleitet werden. Deshalb müssen Sie Ihre Kampagnen entsprechend aufbauen und dafür sorgen, dass sie alle Phasen abdecken. Ob Ihnen das gelungen ist und ob die Werbeträger und Werbemittel in der jeweiligen Phase wirken, können Sie mittels der Werbewirkungs-Analyse in Campaign Control (Customer Journey > Webewirkung) untersuchen. Sie basiert auf einem vereinfachten AIDA-Modell, das auf die drei Phasen Anregung (Attention), Überzeugung (Interest/Desire) und Aktion (Action)  reduziert wird. Die Werbewirkungs-Analyse gibt Aufschluss darüber, welche Funktion Ihre Social Media-Kampagne im Kaufentscheidungsprozess erfüllt. Hierzu können Sie sich die Spalte Verteilung anschauen und überprüfen, ob die Kampagne das jeweilige Ziel – also Anregung, Überzeugung oder Aktion – erreicht hat. In den Spalten davor finden Sie zudem absolute Zahlen, an wie vielen erfolgreichen Prozessen jede einzelne Kampagne mitgewirkt hat.

 

Auf Basis der nun gewonnenen Erkenntnisse können Sie Ihre Social Media-Kampagnen und -Anzeigen weiter optimieren.

 

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