Ganzheitliche Werbe-Erfolgskontrolle [Teil 4]: Analyse von Kontaktkombinationen und Werbewirkung

20. März 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Web-Controlling

Das AIDA-Modell, nach dem Konsumenten vor einer Kaufaktivierung die Phasen Attention, Interest, Desire und Action durchlaufen, gilt auch für das Online-Business: Bei einem typischen Internet-Einkauf werden Nutzer in der Regel erst zu einem Produktkauf aktiviert, wenn sie mit mehreren Werbemitteln Kontakt hatten. Website-Betreiber müssen deswegen herausfinden, welchen Beitrag das einzelne Werbemittel an der Kaufentscheidung hatte. Nur so erfahren sie, welche Werbeform am effizientesten ist und können dieses Werbemittel mit mehr Budget ausstatten. In unserer Artikelserie möchten wir Ihnen alle Bereiche der Werbeerfolgskontrolle näher bringen. Im letzten Artikel dieser Serie erfahren Sie, welche Modelle zur Erfolgsverteilung (Conversion Attribution-Modell) im Online-Marketing Controlling angewendet werden.

 

Analyse der Kontaktkombinationen

Im ersten Schritt der nutzerzentrischen Analyse muss herausgefunden werden, ob die Nutzer überhaupt mehr als einen Werbemittelkontakt vor einer Aktion benötigen. Ist dies der Fall, gilt es, die Beziehungen zwischen den Werbemitteln genau zu verstehen. Dafür müssen Website-Betreiber analysieren, in welcher Reihenfolge die Nutzer mit den Werbemitteln in Kontakt treten und wie häufig bestimmte Reihenfolgen vorkommen. Haben die meisten Nutzer beispielsweise vier Werbemittelkontakte vor einer Aktion, wird durch eine Analyse der Kontaktkombinationen ersichtlich, welche Werbemittelkontaktabfolgen besonders erfolgreich sind. Steht ein Werbemittel bzw. ein Werbeträger häufig am Anfang der Kontaktkette, weiß der Website-Betreiber, dass über diese häufig Erstkontakte mit seiner Website zustande kommen, die im weiteren Verlauf möglicherweise zum Erfolg führen.

Analyse der WerbewirkungAnalyse der Werbewirkung

Gemäß des AIDA-Modells sollten die Nutzer über alle vier Phasen bis zur Kaufentscheidung begleitet werden. Deshalb müssen Website-Betreiber ihre Kampagnen entsprechend aufbauen und dafür sorgen, dass sie alle Phasen abdecken. Ob ihnen das gelungen ist und ob die Werbeträger und Werbemittel in der jeweiligen Phase wirken, können Website-Betreiber mittels einer Werbewirkungs-Analyse untersuchen. Sie basiert auf einem vereinfachten AIDA-Modell, das auf die drei Phasen Anregung, Überzeugung und Aktion reduziert wird. Weiterlesen… »

Datenschutz ist aus Dornröschenschlaf erwacht

19. März 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Web-Controlling

etracker: 100 % datenschutzkonformUns erreichen derzeit zahlreiche Anfragen wegen eines Urteils des Landgerichts Frankfurt am Main vom 18.2.2014 (Aktenzeichen: 3-10 O 86-12). In diesem Urteil hat das Gericht wettbewerbsrechtliche Ansprüche von Konkurrenten bestätigt, wenn ein Online-Anbieter beim Einsatz eines Webtracking-Tools kein ausreichendes Widerspruchsrecht für die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten bereitstellt. Details zu dieser Entscheidung finden Sie hier.

etracker hilft Ihnen, Abmahnungen und gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden und beim Datenschutz rechtmäßig und professionell aufgestellt zu sein. Denn mit etracker analysieren Sie Ihre Website datenschutzkonform.

Die Einbindung des Widerspruchsrechts in Ihre Datenschutzerklärung geht bei etracker im Handumdrehen. Unter Einstellungen > Datenschutz stellen wir den Datenschutzhinweis inkl. Link zur Widerspruchsmöglichkeit für Ihre Website zu Verfügung.

Eine gesonderte Zustimmung Ihrer Nutzer brauchen Sie für die etracker-Webcontrolling-Dienste jedenfalls bei Auswahl der Option „Erweiterte Datenschutzkonformität“ in den Einstellungen Ihres etracker-Accounts nicht.

Sie haben noch Fragen? Unser Support-Team ist gerne für Sie da.

 

Oder lesen Sie unsere Hintergrundartikel zum Datenschutz bei etracker:

Wie setzt sich etracker für den Datenschutz ein?

Wie funktioniert Datenschutz bei etracker?

Wie erfolgt der korrekte Umgang mit Nutzerdaten [7 Tipps]?

Quicktipp: Aktuelle Besucher online auf dem Dashboard anzeigen [das neue etracker]

13. März 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Tipps & Tricks

Warum sehen Sie Besucher online nicht mehr in der Navigationsleiste?

Die aktuellen Besucher online haben wir im Zuge der Überarbeitung von etracker aus der Navigationsleiste herausgelöst, um alle für die Analyse relevanten Kennzahlen im Dashboard und in den Reports anzuzeigen. Zudem konnte es aufgrund der durchgängigen Aktualisierung und Anzeige dieser Kennzahl bei jedem Aufruf einzelner Reports zu Performance-Problemen kommen.

Wie können Sie „Besucher online“ Ihrem Dashboard hinzufügen?

Sie können die Kennzahl dafür ab sofort zentral in Ihr Dashboard integrieren. Hierzu gibt es das neue Dashboard-Widget Besucher online. Um dieses Widget Ihrem Dashboard hinzuzufügen, klicken Sie bitte auf den Button Neues Widget und wählen im Drop-Down-Menü den Punkt Besucher Online unter der Kategorie Letzte Besucher aus.

So richten Sie das neue Dashboard-Widget ein.

Wie können Sie „Besucher online“ wieder zu Ihrer Navigationsleiste hinzufügen?

Für den Fall, dass Sie die Kennzahl Besucher online trotzdem gerne wieder in der Navigationsleiste angezeigt bekommen möchten, haben wir eine weitere Einstellung zu Ihrem Account hinzugefügt. Die Einstellung zum Hinzufügen finden Sie, wenn Sie die Persönlichen Einstellungen öffnen und im Menüpunkt Statistik Einstellungen das Häckchen „Besucher online“ anzeigen wieder aktivieren.

Ganzheitliche Werbe-Erfolgskontrolle [Teil 3]: Betrachtung der gesamten Customer Journey

11. März 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Web-Controlling

Das AIDA-Modell, nach dem Konsumenten vor einer Kaufaktivierung die Phasen Attention, Interest, Desire und Action durchlaufen, gilt auch für das Online-Business: Bei einem typischen Internet-Einkauf werden Nutzer in der Regel erst zu einem Produktkauf aktiviert, wenn sie mit mehreren Werbemitteln Kontakt hatten. Website-Betreiber müssen deswegen herausfinden, welchen Beitrag das einzelne Werbemittel an der Kaufentscheidung hatte. Nur so erfahren sie, welche Werbeform am effizientesten ist und können dieses Werbemittel mit mehr Budget ausstatten. In unserer Artikelserie möchten wir Ihnen alle Bereiche der Werbeerfolgskontrolle näher bringen. Im dritten Artikel dieser Serie geben wir Ihnen einen ersten Einblick in die Customer Journey-Analyse.

Betrachtung der gesamten Customer Journey

Die Customer JourneyFür die korrekte Ermittlung des Erfolgsbeitrags von Online-Kampagnen sollten Website-Betreiber stets die gesamte Customer Journey betrachten. Sämtliche Kontaktpunkte eines Nutzers mit Werbemitteln und der zugehörigen Website, die „touch points“, werden dann ganzheitlich erfasst und analysiert. Neben den Wechselwirkungen zwischen Werbemitteln wird so auch der Kampagnenpfad transparent. Dieser beschreibt die Abfolge einzelner Werbemittelkontakte bis zur Konversion, zum Beispiel dem Kauf. So wird deutlich, welchen Einfluss welches Werbemittel in welcher Werbewirkungsphase hat und wie häufig es insgesamt am Kaufentscheidungsprozess beteiligt ist. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben Website-Betreiber die Möglichkeit, ihr Online-Marketing-Budget optimal auf die eingesetzten Werbemittel zu verteilen. Weiterlesen… »

Ganzheitliche Werbe-Erfolgskontrolle [Teil 2]: Modelle zur Erfolgsverteilung

7. März 2014 von Marcel Semmler // Kategorie: Web-Controlling

Das AIDA-Modell, nach dem Konsumenten vor einer Kaufaktivierung die Phasen Attention, Interest, Desire und Action durchlaufen, gilt auch für das Online-Business: Bei einem typischen Internet-Einkauf werden Nutzer in der Regel erst zu einem Produktkauf aktiviert, wenn sie mit mehreren Werbemitteln Kontakt hatten. Website-Betreiber müssen deswegen herausfinden, welchen Beitrag das einzelne Werbemittel an der Kaufentscheidung hatte. Nur so erfahren sie, welche Werbeform am effizientesten ist und können dieses Werbemittel mit mehr Budget ausstatten. In unserer Artikelserie möchten wir Ihnen alle Bereiche der Werbeerfolgskontrolle näher bringen. Im zweiten Artikel dieser Serie erfahren Sie, welche Modelle zur Erfolgsverteilung (Conversion Attribution-Modell) im Online-Marketing Controlling angewendet werden.

Modelle zur Erfolgsverteilung

Conversion Attribution Modelle / Modelle zur ErfolgsverteilungZur Ermittlung des Erfolgsbeitrags gibt es verschiedene Verteilungsmodelle. Im Online-Marketing benutzt man heute in der Regel sogenannte Conversion Attribution-Modelle zur Effizienzanalyse. Der de facto-Standard zur Analyse von Online-Kampagnen ist die sogenannte last ad-Analyse. Hierbei wird vorab festgelegt, dass immer das letzte Werbemittel, mit dem der Nutzer vor einem Kauf Kontakt hatte, 100 Prozent des Erfolgs zugesprochen bekommt. Die last ad-Analyse konzentriert sich somit ausschließlich auf die Aktions-Phase des AIDA-Modells. Dagegen legt die first ad-Analyse den Fokus auf die erste Phase, in der die Aufmerksamkeit erregt wird. Bei weiteren üblichen Verteilungsverfahren wird der Erfolg entweder gleichmäßig auf alle vom Konsumenten genutzten Werbeträger verteilt oder die Erfolgsverteilung variiert abhängig von der Größe oder der Art des Werbemittel

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